{"id":6022,"date":"2007-10-26T00:42:55","date_gmt":"2007-10-25T22:42:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=6022"},"modified":"2007-10-26T00:42:55","modified_gmt":"2007-10-25T22:42:55","slug":"huenfelder-stadtwerke-bieten-guenstige-wasserpreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=6022","title":{"rendered":"H\u00fcnfelder Stadtwerke bieten g\u00fcnstige Wasserpreise"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sch\u00f6nes aus H\u00fcnfeld.<\/strong> Die Stadtwerke H\u00fcnfeld geh\u00f6ren bei der Wasserversorgung zu den sieben g\u00fcnstigsten Versorgern in ganz Hessen. Dies hat jetzt das Hessische Wirtschaftsministerium als zust\u00e4ndige Kartellbeh\u00f6rde f\u00fcr die privatrechtlich organisierten Wasserversorgungsunternehmen in Hessen best\u00e4tigt.<!--more--><\/p>\n<p>Wie B\u00fcrgermeister Dr. Eberhard Fennel in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender des Versorgungsunternehmens mitteilt, brauch das st\u00e4dtische Versorgungsunternehmen deshalb kein kartellrechtliches Verfahren des Hessischen Wirtschaftsministeriums zu f\u00fcrchten. Das Gegenteil sei der Fall. Die g\u00fcnstigen Preise in H\u00fcnfeld und einigen anderen St\u00e4dten seien Ma\u00dfstab f\u00fcr die eingeleiteten kartellrechtlichen Verfahren gegen andere Versorgungsunternehmen gewesen.<\/p>\n<p>G\u00fcnstigere Wasserpreise durch privatrechtlich organisierte Versorgungsunternehmen bieten au\u00dfer Frankenberg nur Versorgungsunternehmen in st\u00e4dtischen Ballungszentren, die durch dichtere Besiedlung und damit eine gr\u00f6\u00dfere Zahl an Anschlussnehmern bei den kurzen Versorgungsleitern strukturell im Vorteil sind. Unter den l\u00e4ndlichen Versorgungsunternehmen ist nur Frankenberg in Nordhessen geringf\u00fcgig g\u00fcnstiger als H\u00fcnfeld. Das Ministerium hat einen Gesamtwasserpreis einschlie\u00dflich des Grundpreises f\u00fcr H\u00fcnfeld von 1,85 Euro ermittelt, Frankenberg liegt bei 1,82 Euro. Der Bezugspreis pro Kubikmeter Wasser betr\u00e4gt in H\u00fcnfeld 1,34 Euro.<\/p>\n<p>Das Wirtschaftsministerium sah deshalb nach Angaben von B\u00fcrgermeister Dr. Eberhard Fennel keinen Anlass, gegen H\u00fcnfeld ein kartellrechtliches Verfahren anzustreben, wie es gegen die Mainova nun eingeleitet wurde. Andere Versorgungsunternehmen wie Gelnhausen, Darmstadt, Wiesbaden, Eltville, Offenbach und dem Kreis Hanau hatten freiwillig ihre Wasserpreise gesenkt, um einem kartellrechtlichen Verfahren zuvorzukommen.<\/p>\n<p>Ma\u00dfstab f\u00fcr die Vergleiche, die das Hessische Wirtschaftsministerium im Rahmen seiner Kartellaufsicht f\u00fcr die Bewertung der Wasserpreise in Hessen annahmen waren gerade so g\u00fcnstige Preise, wie sie in H\u00fcnfeld trotz ung\u00fcnstiger Rahmenbedingungen im l\u00e4ndlichen Raum mit langen Leitungen und geringen Anschlussdichten erzielt werden. Nicht ber\u00fccksichtigt wurden dabei allerdings Leistungen, die die Stadtwerke H\u00fcnfeld ihren Kunden im Gegensatz zu vielen anderen Versorgungsunternehmen freiwillig und zus\u00e4tzlich bieten.<\/p>\n<p>So werden die Hausanschl\u00fcsse bis zur Wasseruhr im Haus durch die Stadtwerke unterhalten, w\u00e4hrend es in anderen Versorgungsgebieten durchaus \u00fcblich ist, dass f\u00fcr die Unterhaltung der Hausanschl\u00fcsse und damit auch die Reparatur von Rohrbr\u00fcchen die Hauseigent\u00fcmer selbst finanziell zur Verantwortung gezogen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sch\u00f6nes aus H\u00fcnfeld. Die Stadtwerke H\u00fcnfeld geh\u00f6ren bei der Wasserversorgung zu den sieben g\u00fcnstigsten Versorgern in ganz Hessen. 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