{"id":58610,"date":"2010-04-30T03:26:36","date_gmt":"2010-04-30T01:26:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=58610"},"modified":"2010-04-29T15:26:47","modified_gmt":"2010-04-29T13:26:47","slug":"energieeinsparung-und-klimaschutz-im-metzgerhandwerk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=58610","title":{"rendered":"Energieeinsparung und Klimaschutz im Metzgerhandwerk"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda\/Rh\u00f6n. <\/strong>Das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n und die Fleischerinnung hatten zu einem Vortrag \u00fcber Ma\u00dfnahmen des Klimaschutzes und der Energieeffizienz im Fleischerhandwerk in das ITZ nach Fulda eingeladen. Arthur Scholz, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Firma Rh\u00f6nk\u00e4lte, konzentrierte sich in seinem Vortrag auf die beiden Handlungsfelder K\u00fchlung und Abw\u00e4rmenutzung. Er erl\u00e4uterte, welche Anforderung die FCKW-Verordnung an die heimischen Metzgerbetriebe stellt und welche \u00dcbergangsfristen der Gesetzgeber einr\u00e4umt. In dem Vortrag wurde herausgearbeitet, wo bei den Betrieben Handlungsbedarf besteht. Auch zeugte Scholz \u00c2\u00a0realistische Umsetzungsm\u00f6glichkeiten auf.<!--more--><\/p>\n<p>Die Nutzung des die Ozonschicht gef\u00e4hrdeten FCKW wird bis zum generellen Verbot im Jahr 2015 immer weiter eingeschr\u00e4nkt. Durch regelm\u00e4\u00dfige Dichtigkeitspr\u00fcfungen muss sicher gestellt werden, dass Lecks in K\u00fchlanlagen fr\u00fchzeitig erkannt und anschlie\u00dfend beseitigt werden k\u00f6nnen. Dies verhindert nicht nur den Austritt des klimasch\u00e4dlichen Gases, sondern schont auch den eigenen Geldbeutel. Nur eine optimal bef\u00fcllte und gewartete K\u00fchlanlage kann \u00f6konomisch und damit auch sparsam arbeiten.<\/p>\n<p>Eine weitere M\u00f6glichkeit zum Klimaschutz bietet sich f\u00fcr die Handwerksbetriebe im Bereich der Abw\u00e4rmenutzung von K\u00fchlanlagen. Unternehmen, die eine W\u00e4rmer\u00fcckgewinnung in ihr System integrieren, haben die M\u00f6glichkeit, beispielsweise Brauchwasser vorzuw\u00e4rmen und damit Energie und Kosten zu sparen. An konkreten Beispielen erl\u00e4uterte Scholz, was einzelne Ma\u00dfnahmen kosten und in welcher Zeit sich derartige Investitionen amortisieren, und konnte belegen, dass klimabewusstes Handeln auch wirtschaftlich sinnvoll ist.<\/p>\n<p>Die Firma Rh\u00f6nk\u00e4lte &#8211; als regional verorteter Handwerksbetrieb &#8211; bot der Fleischerinnung an, f\u00fcr Betriebe, die ihren Sitz im hessischen Teil das Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n haben, die spezifischen Gegebenheiten zu analysieren, einen Sanierungsvorschlag zu erstellen und eine individuelle Beratung durchzuf\u00fchren. Diese Betriebe k\u00f6nnen zu den Beratungskosten der Firma Rh\u00f6nk\u00e4lte einen Zuschuss von 50 Prozent aus dem Klimaschutz-Projekt des Biosph\u00e4renreservats erhalten. Mehrere Betriebe signalisierten unmittelbar Interesse.<\/p>\n<p>In Vertretung des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n nahm Astrid Sch\u00e4fer an der Veranstaltung teil, die das Projekt \u201eKlimaanpassung und Klimaschutz in Biosph\u00e4renreservaten \u201c vorstellte und auf die Finanzierung und Unterst\u00fctzung durch das Bundesamt f\u00fcr Naturschutz sowie das Bundesumweltministerium hinwies. Sch\u00e4fer informierte, dass auch f\u00fcr andere Sparten wie die Gastronomie und das Schreinerhandwerk \u00e4hnliche Veranstaltungen und Beratungsm\u00f6glichkeiten angeboten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Ludwig Leist, Obermeister der Fleischerinnung, dankte dem Biosph\u00e4renreservat f\u00fcr die Unterst\u00fctzung und wies auf die schwierige finanzielle Situation der kleinen Metzgereien hin, die auch im Energiebereich dringend auf Kosteneinsparungen angewiesen seien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda\/Rh\u00f6n. 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