{"id":58038,"date":"2010-04-25T02:16:26","date_gmt":"2010-04-25T00:16:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=58038"},"modified":"2010-04-23T18:16:35","modified_gmt":"2010-04-23T16:16:35","slug":"liegenschaften-des-landes-beziehen-jetzt-ausschliesslich-oekostrom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=58038","title":{"rendered":"Liegenschaften des Landes beziehen jetzt ausschlie\u00dflich \u00d6kostrom"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hessen. <\/strong>Das Land Hessen bezieht f\u00fcr seine Liegenschaften und Ampelanlagen jetzt ausschlie\u00dflich \u00d6kostrom. Dies teilte heute in Wiesbaden Finanzminister Karlheinz Weimar mit. Wie der Minister weiter bekannt gab, stammt der von den hessischen Liegenschaften und Ampelanlagen bezogene \u00d6kostrom ausschlie\u00dflich aus Wasserkraftwerken in Norwegen, Schweden und \u00d6sterreich. Das Land spare durch die Umstellung j\u00e4hrlich 161.000 Tonnen Kohlendioxid ein.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eDie Umstellung der Landesliegenschaften auf \u00d6kostrom ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung, um Hessen im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien nach vorn zu bringen\u201c, unterstrich der Minister. Er verwies auf weitere energiepolitische Initiativen der Landesregierung wie den soeben angelaufenen Energiesparwettbewerb von 30 Landesdienststellen sowie auf die in diesem Monat von der Landesregierung beschlossene Ausdehnung der Landesb\u00fcrgschaften f\u00fcr Unternehmen, die in erneuerbare Energien investieren.<\/p>\n<p>Zudem w\u00fcrden demn\u00e4chst der Campus Westend der Uni Frankfurt und zahlreiche benachbarte Beh\u00f6rden dank eines mit der Mainova AG abgeschlossenen langfristigen Fernw\u00e4rme-Liefervertrags mit Energie aus dem M\u00fcll-Heizkraftwerk der Stadt Frankfurt versorgt. \u201eDie Landesregierung nimmt ihre \u00f6kologische Verantwortung ernst und leistet mit diesen Ma\u00dfnahmen einen wichtigen Beitrag zur Einsparung von Treibhausgasen\u201c, f\u00fcgte Minister Weimar hinzu.<\/p>\n<p>Im Einzelnen gliedert sich die Verteilung des \u00d6kostroms wie folgt: 354 Gro\u00dfabnahmestellen wie Hessischer Landtag, Staatskanzlei und Ministerien, Regierungspr\u00e4sidien, Polizeipr\u00e4sidien, Finanz\u00e4mter, Universit\u00e4ten und Justizvollzugsanstalten, 1.199 Kleinverbraucher wie Forst\u00e4mter und Au\u00dfenstellen von Beh\u00f6rden sowie 2.850 Ampelanlagen. Nimmt man einen Stromverbrauch von ca. 3.200 kWh\/Jahr f\u00fcr einen Privathaushalt an, so entspricht der Stromverbrauch des Landes mit 282 Mio. kWh\/Jahr einem Verbrauch von 88.300 Haushalten.<\/p>\n<p>Hessen war laut Weimar eines der ersten L\u00e4nder, das nach der Liberalisierung des Strommarktes im Jahr 2000 die Chancen des Wettbewerbs nutzte, um seine Energiebeschaffung transparent und gleichzeitig \u00f6kologisch sinnvoll zu gestalten. \u201eSeit dem Jahr 2001 beschaffen wir fl\u00e4chendeckend Strom \u00fcber \u00f6ffentliche Ausschreibungen und f\u00fcr das Jahr 2009 erstmals \u00d6kostrom\u201c, so Weimar.<\/p>\n<p>In einer ersten Tranche hatte die Landesregierung ab Januar 2009 die Liegenschaften der Netzgebiete Kassel, Gie\u00dfen, Frankfurt und Offenbach mit \u00d6kostrom versorgt und dadurch bereits 70.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Das zweite Ausschreibungspaket komme nun unter anderem den Ampelanlagen sowie den Liegenschaften in den Netzgebieten Fulda, Darmstadt und Wiesbaden zu Gute. Neue Abnehmer des \u00d6kostroms seien beispielsweise das Staatstheater Darmstadt, die JVA Weiterstadt, die FH Fulda, das neue Justiz- und Beh\u00f6rdenzentrum Wiesbaden und die Kleinverbraucher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Hessen. Das Land Hessen bezieht f\u00fcr seine Liegenschaften und Ampelanlagen jetzt ausschlie\u00dflich \u00d6kostrom. Dies teilte heute in Wiesbaden Finanzminister Karlheinz Weimar mit. Wie der Minister weiter bekannt gab, stammt der von den hessischen Liegenschaften und Ampelanlagen bezogene \u00d6kostrom ausschlie\u00dflich aus Wasserkraftwerken in Norwegen, Schweden und \u00d6sterreich. 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