{"id":57964,"date":"2010-04-24T02:19:34","date_gmt":"2010-04-24T00:19:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=57964"},"modified":"2010-04-23T18:19:44","modified_gmt":"2010-04-23T16:19:44","slug":"workshopreihe-in-kooperation-mit-dem-biosphaerenreservat-wie-gut-sind-rhoener-unternehmen-fuer-die-zukunft-aufgestellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=57964","title":{"rendered":"Workshopreihe in Kooperation mit dem Biosph\u00e4renreservat &#8211; Wie gut sind Rh\u00f6ner Unternehmen f\u00fcr die Zukunft aufgestellt?"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/100422_Unternehmen.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-57965\" title=\"100422_Unternehmen\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/100422_Unternehmen-265x198.jpg\" alt=\"100422_Unternehmen\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/100422_Unternehmen-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/100422_Unternehmen.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Gersfeld\/Wildflecken-Oberbach. <\/strong>Was m\u00fcssen kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen tun, damit sie auch in Zukunft noch eine Chance haben, um im l\u00e4ndlichen Raum zu \u00fcberleben? Eine Workshop-und Veranstaltungsreihe widmet sich genau dieser Frage. Nach dem Veranstaltungsauftakt unter dem Motto \u201eUnternehmensf\u00fchrung mit Weitblick \u2013 Sind Sie noch auf Kurs?\u201c, der Mitte April stattfand, gibt es am 4. Mai um 18.30 Uhr im Informationszentrum \u201eHaus der Schwarzen Berge\u201c in Wildflecken-Oberbach sowie am 6. Mai um 18.30 Uhr im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe die Fortsetzung, die unter dem Titel \u201eWie gestalte ich die Zukunft meines Unternehmens?\u201c steht. <!--more--><\/p>\n<p>Um das \u00fcberzeugende Auftreten geht es dann am 8. Juni um 18.30 in Oberbach sowie am 10. Juni um 18.30 Uhr auf der Wasserkuppe. Die Referentinnen sind Astrid Sch\u00e4fer, freiberufliche Controllerin aus Hofbieber, und Sandra Schuhmann aus Schondra, die sich mit Personalcoaching, Teambildung und Motivationstraining besch\u00e4ftigt. Unterst\u00fctzt wird die Workshop- und Veranstaltungsreihe vom Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n. Carsten Kallenbach vom Freien Journalistenb\u00fcro der Rh\u00f6n sprach nach der ersten Veranstaltung dieser Art mit Astrid Sch\u00e4fer und dem Sachgebietsleiter Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n beim Landkreis Fulda, Martin Kremer.<\/p>\n<p><strong>Herr Kremer, warum unterst\u00fctzt das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n diese Veranstaltungsreihe?<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/100422_MartinKremer.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-57966\" title=\"100422_MartinKremer\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/100422_MartinKremer-265x422.jpg\" alt=\"100422_MartinKremer\" width=\"265\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/100422_MartinKremer-265x422.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/100422_MartinKremer.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Martin Kremer:<\/strong> In einem Biosph\u00e4renreservat geht es darum, den Schutz der Natur, den Umgang mit den nat\u00fcrlichen Ressourcen und die Entwicklung der Region gemeinsam mit den Menschen zu gestalten. Unsere kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen sind dabei ganz wichtige Bestandteile. Wenn wir wollen, dass sich auch in Zukunft die Menschen f\u00fcr das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n engagieren, dann brauchen sie eine Perspektive, um hier zu bleiben \u2013 und diese Perspektive hei\u00dft Ausbildung und Arbeit in der Region. Also m\u00fcssen wir als Biosph\u00e4renreservat zwingend daran interessiert sein, dass sich unsere Betriebe dar\u00fcber informieren, ob sie fit f\u00fcr die Zukunft sind, beziehungsweise wie sie sich aufstellen m\u00fcssen, um fit f\u00fcr die Zukunft zu werden.<\/p>\n<p><strong>Frau Sch\u00e4fer, was bieten Sie Unternehmen an, damit sie auch in Zukunft eine Chance im l\u00e4ndlichen Raum haben?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Astrid Sch\u00e4fer: <\/strong>Nur Unternehmen, die wirtschaftlich klug aufgestellt sind, k\u00f6nnen vor Ort als kleine Betriebe \u00fcberleben. Gerade im Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n gibt es viele, bei deren Betriebsgr\u00f6\u00dfe sich eine eigene Controllingabteilung nicht lohnt, diese k\u00f6nnen aber von den Angeboten externer Dienstleister profitieren. Controlling bedeutet das Durchleuchten des Betriebes. Es geht darum, Abl\u00e4ufe effektiver zu gestalten, beispielsweise unproduktive Zeiten zu minimieren.<\/p>\n<p>Viele Unternehmen setzen Controlling aber gleich mit Zahlen, die viel B\u00fcrokratie verursachen, wenig bringen und die Wirklichkeit durch schwer verst\u00e4ndliche Fachbegriffe verschleiern. Es gibt Unternehmensberater, die unterhalten sich lediglich mit dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, legen ein leider oft sehr theoretisches<em> <\/em>Konzept vor und verschwinden wieder.<\/p>\n<p>Sandra Schuhmann und ich bieten den kleinen und mittelst\u00e4ndischen Betrieben an, zun\u00e4chst einmal die Produktionsabl\u00e4ufe im Unternehmen zu betrachten und neben der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung auch das Team einzubeziehen. Mit unserer Veranstaltungsreihe wollen wir sie f\u00fcr das Thema Controlling sensibilisieren, ihnen Mut machen, sich mit Zukunftsfragen zu besch\u00e4ftigen und dazu hinf\u00fchren, kontinuierlich an strategischen Zielen zu arbeiten.<\/p>\n<p><strong>Wo sehen Sie einen ganz wesentlichen Punkt, was die Zukunftsf\u00e4higkeit von Unternehmen ausmacht?<\/strong><\/p>\n<p><strong> Astrid Sch\u00e4fer:<\/strong> Wir nennen das die \u201eMarke Ich\u201c, also die Suche nach dem eigenen, unverwechselbaren Profil. Das kann in der Gastronomie beispielsweise der Bereich Bio sein oder bei den Schreinern das Thema Rh\u00f6ner Massivholz. Es geht darum, Nischen zu besetzen, die das Unternehmen unverwechselbar machen.<\/p>\n<p><strong>Martin Kremer:<\/strong> Wir haben in der Rh\u00f6n bereits gut aufgestellte Unternehmen, die sich meiner Meinung nach nicht vor der Zukunft zu scheuen brauchen. Das betrifft das Handwerk genauso wie die Gastronomie. Interessant ist dabei, dass diejenigen am besten dastehen, die auf regionale Rohstoffe zur\u00fcckgreifen. In der Gastronomie sind regionale Produkte absolut angesagt. An dieser Entwicklung hat neben der Eigeninitiative einiger mutiger Gastwirte auch die Dachmarke Rh\u00f6n ihren Anteil.<\/p>\n<p><strong>Frau Sch\u00e4fer, wo klemmt es aus Ihrer Sicht heute noch in einigen Betrieben?<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/100422_AstridSch\u00e4fer.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-57967\" title=\"100422_AstridSch\u00e4fer\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/100422_AstridSch\u00e4fer-265x420.jpg\" alt=\"100422_AstridSch\u00e4fer\" width=\"265\" height=\"420\" \/><\/a>Astrid Sch\u00e4fer: <\/strong>Eine Kernfrage ist die, wie der Unternehmer sein Team mit ins Boot holt. Wir werden ihm w\u00e4hrend unserer Veranstaltungen aufzeigen, wie er seine Leute f\u00fcr sich und f\u00fcr seinen Betrieb, also f\u00fcr die gemeinsame Sache, begeistern kann. Wenn Unternehmer und Mitarbeiter an einem Strang ziehen, dann gelingt auch die Zukunft. Ein zweiter Aspekt ist die so genannte Potentialanalyse.<\/p>\n<p>Der Unternehmer muss mit seinem Kerngesch\u00e4ft Geld verdienen. Da muss er sich notfalls von Bereichen, die schwierig sind, trennen. Und ein immer bedeutender Fakt: das R\u00fcckgrat von Unternehmen wird durch Fachwissen und kaufm\u00e4nnische Kompetenz gest\u00e4rkt, aber auch durch das Auftreten nach au\u00dfen hin. Zielgerichtete und begeisternde Verkaufsgespr\u00e4che steigern nachweislich den Umsatz.<\/p>\n<p><strong>An wen wendet sich die Veranstaltungsreihe \u201eGemeinsam auf Erfolgskurs bleiben\u201c?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Astrid Sch\u00e4fer:<\/strong> An alle kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen der Region; aber durchaus auch an die vielen Einzelunternehmen. Und nat\u00fcrlich wollen wir diejenigen ansprechen, die sich bislang unter Controlling noch gar nichts vorstellen k\u00f6nnen. Wir wollen Denkanst\u00f6\u00dfe liefern und zeigen, wie einfach und dennoch effektiv Controlling sein kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Gersfeld\/Wildflecken-Oberbach. Was m\u00fcssen kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen tun, damit sie auch in Zukunft noch eine Chance haben, um im l\u00e4ndlichen Raum zu \u00fcberleben? Eine Workshop-und Veranstaltungsreihe widmet sich genau dieser Frage. Nach dem Veranstaltungsauftakt unter dem Motto \u201eUnternehmensf\u00fchrung mit Weitblick \u2013 Sind Sie noch auf Kurs?\u201c, der Mitte April stattfand, gibt es am 4. 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