{"id":55950,"date":"2010-04-04T06:34:26","date_gmt":"2010-04-04T04:34:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=55950"},"modified":"2010-04-03T16:11:29","modified_gmt":"2010-04-03T14:11:29","slug":"sachkundige-einwohner-fuer-beirat-und-vorschlaege-aus-der-buergerschaft-gefragt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=55950","title":{"rendered":"Sachkundige Einwohner f\u00fcr Beirat und Vorschl\u00e4ge aus der B\u00fcrgerschaft gefragt"},"content":{"rendered":"<p><strong>H\u00fcnfeld.<\/strong> Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist in diesem Jahr voll bei den St\u00e4dten und Gemeinden angelangt. Auch H\u00fcnfeld wird in den kommenden beiden Jahren einen defizit\u00e4ren Haushalt haben. Zwar verf\u00fcgt H\u00fcnfeld noch \u00fcber einen \u201eSparstrumpf\u201c, der allerdings angesichts der dramatischen Steuereinbr\u00fcche in den n\u00e4chsten zwei Jahren aufgezehrt wird. Deshalb will die Stadt schon heute gegensteuern, wie Erste Stadtr\u00e4tin Monika Mihm in einer Presseerkl\u00e4rung schreibt. Dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in ihrer letzten Sitzung die Bildung eines Beirats beschlossen, an dem auch sachkundige Einwohner mitwirken k\u00f6nnen, um Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Einsparungen und Einnahmeverbesserungen zu beraten.<!--more--><\/p>\n<p>B\u00fcrger, die in diesem Beirat mitwirken wollen, k\u00f6nnen sich entweder mit dem B\u00fcro des Stadtverordnetenvorstehers im Rathaus (finanzen@huenfeld.de) oder mit den Fraktionsvorsitzenden der in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen in Verbindung setzen. Dies sind von der CDU Berthold Quell (rosbert.quell@t-online.de), von der SPD G\u00f6tz F\u00f6ge (goetz.f\u00f6ge@t-online.de), von der CWE Hermann Quell (hermann.quell@t-online.de), von der FDP Dieter Steinacker (dstein@steinacker-huenfeld.de) sowie die Stadtverordnete Sigrid Blanquett von B\u00fcndnis 90\/Gr\u00fcnen unter (s.blanquett@gmx.de).<\/p>\n<p>Auch im Internet k\u00f6nnen B\u00fcrger ihre Sparvorschl\u00e4ge f\u00fcr Einnahmeverbesserungen mitteilen. Auf der Startseite der Stadt H\u00fcnfeld (<a href=\"http:\/\/www.huenfeld.de\" target=\"_blank\">www.huenfeld.de<\/a>) gibt es ein Formular, in dem B\u00fcrger ihre Vorschl\u00e4ge einbringen k\u00f6nnen. Diese sollen sehr sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft und dann im Beirat beraten werden. Der Beirat soll Magistrat, Haupt- und Finanzausschuss und Stadtverordnetenversammlung der Stadt H\u00fcnfeld zuarbeiten.<\/p>\n<p>Zwar sei die Stadt H\u00fcnfeld aufgrund ihrer Liquidit\u00e4t noch nicht rechtlich verpflichtet, ein Haushaltskonsolidierungskonzept vorzulegen, dennoch solle aber schon jetzt nach Wegen gesucht werden, so die Erste Stadtr\u00e4tin um einer noch dramatischeren Entwicklung vorzubeugen. H\u00fcnfeld wolle nicht in den Sog kommen, in der sich schon andere St\u00e4dte und Gemeinden bef\u00e4nden, die schon heute am Rande der Zahlungsunf\u00e4higkeit seien und ihre elementaren Pflichtaufgaben nicht mehr erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Deshalb seien schon jetzt schmerzliche Entscheidungen zu deutlichen Einsparungen und zu Einnahmeverbesserungen gefragt.<\/p>\n<p>Dies gelte umso mehr, schreibt die Erste Stadtr\u00e4tin in ihrer Presseerkl\u00e4rung, da sich schon heute neue Belastungen abzeichneten. Dazu geh\u00f6rten die Steuersenkungen im Wachstumsbeschleunigungsgesetz, die erh\u00f6hte Kreis- und Schulumlage oder auch die drastisch steigenden Kosten im Bereich der Kinderbetreuung und Erziehung. Allein in der Kinderbetreuung h\u00e4tten sich die Kosten f\u00fcr die Stadt trotz tendenziell zur\u00fcckgehender Kinderzahlen seit 1997 auf \u00fcber eine Million Euro im Jahr vervierfacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>H\u00fcnfeld. Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist in diesem Jahr voll bei den St\u00e4dten und Gemeinden angelangt. Auch H\u00fcnfeld wird in den kommenden beiden Jahren einen defizit\u00e4ren Haushalt haben. Zwar verf\u00fcgt H\u00fcnfeld noch \u00fcber einen \u201eSparstrumpf\u201c, der allerdings angesichts der dramatischen Steuereinbr\u00fcche in den n\u00e4chsten zwei Jahren aufgezehrt wird. 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