{"id":55255,"date":"2010-03-24T04:16:18","date_gmt":"2010-03-24T03:16:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=55255"},"modified":"2010-03-24T09:16:33","modified_gmt":"2010-03-24T08:16:33","slug":"ob-kaempft-fuer-erhalt-des-arbeitsgerichtsstandorts-fulda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=55255","title":{"rendered":"OB k\u00e4mpft f\u00fcr Erhalt des Arbeitsgerichtsstandorts Fulda"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda.<\/strong> Noch ist es nicht amtlich, doch Informationen kursieren bereits, dass das Arbeitsgericht Fulda nach Bad Hersfeld umziehen k\u00f6nnte. Diese Nachricht \u201eerf\u00fcllt mich mit gro\u00dfer Besorgnis\u201c, schreibt Fuldas Verwaltungschef Gerhard M\u00f6ller (CDU) in einem Eil-Brief an Hessens Justizminister J\u00f6rg-Uwe Hahn (FDP). \u00c2\u00a0Auch die Industrie- und Handelskammer Fulda (IHK) sowie der Arbeitgeberverband Osthessen zeigen sich in ersten Reaktionen besorgt \u00fcber die Entwicklung.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Abstand nehmen<\/strong><\/p>\n<p>Am zur\u00fcckliegenden Wochenende, so berichtet M\u00f6ller, habe er erfahren, dass es \u00dcberlegungen in Hahns Ministerium g\u00e4be, das Arbeitsgericht Fulda nach Bad Hersfeld zu verlagern. \u201eIch bitte Sie nachhaltig, davon Abstand zu nehmen\u201c, appelliert der OB an Hessens Justizminister. Das Arbeitsgericht Fulda geh\u00f6re zum \u201eunverzichtbaren Bestandteil des Justizstandortes Fulda und damit zu der notwendigen Infrastruktur, die ein Oberzentrum vorhalten muss.\u201c<\/p>\n<p>Erst vor kurzem ist das Arbeitsgericht gemeinsam mit dem Sozialgericht in den neuen zweiten Bauabschnitt des Justiz- und Beh\u00f6rdenzentrums umgezogen. Mit gro\u00dfer Freude h\u00e4tten seiner Zeit alle Beteiligten die \u201enunmehr verbesserten r\u00e4umlichen Bedingungen gew\u00fcrdigt und zugleich diese b\u00fcrgerorientierte Zusammenfassung aller Gerichte an einem Standort herausgehoben.\u201c<\/p>\n<p><strong>Zentrum<\/strong><\/p>\n<p>Fulda ist auch das wirtschaftliche Zentrum der Region Osthessen. Der oberzentrale Einzugsbereich, so M\u00f6ller, fasse die \u201eWegstrecken zum Arbeitsgericht der potentiell Beteiligten konzentriert zusammen.\u201c Das gelte f\u00fcr Unternehmen wie f\u00fcr Arbeitnehmer in gleicher Weise. Die vor kurzem erst vom Land<\/p>\n<p>umgesetzte und aus M\u00f6ller Sicht \u00c2\u00a0\u201erichtige Entscheidung, alle Gerichte gemeinsam mit dem Finanzamt an einer Stelle zu konzentrieren\u201c, w\u00fcrde durch eine Verlagerung des Arbeitsgerichtes nach Bad Hersfeld in \u201eunverst\u00e4ndlicher Weise durchl\u00f6chert.\u201c Um doch noch zu einer vertr\u00e4glichen L\u00f6sung zu kommen, bot M\u00f6ller die Mithilfe der Stadt an, um ein Alternativangebot zum bisherigen Standort innerhalb Fuldas zu vermitteln.<\/p>\n<p><strong>Pl\u00e4ne nicht weiter verfolgen <\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p>Fuldas OB bekr\u00e4ftigte aus st\u00e4dtischer Sicht, dass er Hahn sehr dankbar w\u00e4re, \u201ewenn das Ministerium die j\u00fcngst bekannt gewordenen Pl\u00e4ne nicht weiter verfolgen w\u00fcrde.\u201c Nat\u00fcrlich k\u00f6nne man verstehen, dass die Haushaltslage dazu zwingt, alle m\u00f6glichen Einspar\u00fcberlegungen zu verfolgen. Dabei m\u00fcsse aber darauf geachtet werden, dass die \u201ezu einem Oberzentrum geh\u00f6renden strukturellen Angebote nicht vernachl\u00e4ssigt werden.\u201c (mb)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Noch ist es nicht amtlich, doch Informationen kursieren bereits, dass das Arbeitsgericht Fulda nach Bad Hersfeld umziehen k\u00f6nnte. 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