{"id":5486,"date":"2007-09-26T00:05:55","date_gmt":"2007-09-25T22:05:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=5486"},"modified":"2007-09-26T00:05:59","modified_gmt":"2007-09-25T22:05:59","slug":"fotovoltaik-anlage-auf-der-kreisabfalldeponie-in-kalbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=5486","title":{"rendered":"Fotovoltaik-Anlage auf der Kreisabfalldeponie in Kalbach?"},"content":{"rendered":"<p><a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/070924_fotovoltaik.jpg\" title=\"070924_fotovoltaik.jpg\"><img decoding=\"async\" align=\"left\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/070924_fotovoltaik.thumbnail.jpg\" hspace=\"5\" alt=\"070924_fotovoltaik.jpg\" \/><\/a><strong>Kalbach.<\/strong>\u00c2\u00a0Der Landkreis Fulda m\u00f6chte ein umweltpolitisches Zeichen geben, das den hohen Stellenwert unterstreichen soll, den die F\u00f6rderung regenerativer Energien in der Kreispolitik genie\u00dft. In dieser Zielsetzung waren sich die Mitglieder einer Sitzung des Ausschusses f\u00fcr Umwelt und Landwirtschaft einig, in der Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld grunds\u00e4tzliche \u00dcberlegungen zur Errichtung einer gro\u00dffl\u00e4chigen Fotovoltaik-Anlage auf dem Gel\u00e4nde der Kreisabfalldeponie in Kalbach vorstellte.<!--more--><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/070924_fotovoltaik.jpg\" title=\"070924_fotovoltaik.jpg\"><\/a><\/p>\n<p>Der Kreisabfalldezernent begr\u00fc\u00dfte zu dem entsprechenden Tagungsordnungspunkt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Ludwig Montag von der SynEnergie. Das Unternehmen der \u00dcWAG-Gruppe hat im Auftrag des Landkreises eine Studie erstellt, die der Frage nachgeht, ob eine solche Anlage auf der Kreisabfalldeponie technisch realisiert werden kann. Die Frage werde im Grundsatz bejaht, allerdings\u00c2\u00a0sei der eigentliche Deponiek\u00f6rper hierf\u00fcr insbesondere wegen der noch laufenden Setzungsvorg\u00e4nge nicht oder nur stark eingeschr\u00e4nkt nutzbar, hei\u00dft es in der Pressemitteilung des Landkreises.<\/p>\n<p>Als m\u00f6glicher Standort k\u00e4men die Randzonen der Deponie in Frage. Dort k\u00f6nnten so genannte nachgef\u00fchrte Systeme installiert werden, die sich nach dem jeweiligen Stand der Sonne ausrichten. Jedoch w\u00e4ren die Renditeerwartungen eher bescheiden, wie die SynEnergie in eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ermittelt hat. Bei rund 55 Modulen mit einer Gesamtleistung von 357 Kilowatt lie\u00dfen sich pro Jahr 460.000 Kilowattstunden an Sonnenenergie gewinnen, was einer CO\u00c2\u00a0 -Einsparung von 236.440 Kilo entspricht.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Fotovoltaik-Anlage dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung m\u00fcssten rund 1,88 Millionen Euro investiert werden. Die j\u00e4hrlichen Kosten l\u00e4gen bei 158.500 Euro. Insgesamt ergibt sich bei den derzeitigen Verg\u00fctungss\u00e4tzen f\u00fcr eingespeisten Strom ein Plus von knapp 5.000 Euro pro Jahr. Jedoch r\u00e4t der Kreisabfalldezernent davon ab, dass der Landkreis selbst investiert. Dies sollte man lieber spezialisierten Unternehmen mit dem notwendigen Fachwissen \u00fcberlassen, die damit auch das wirtschaftliche Risiko zu \u00fcbernehmen h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzend wies Dr. Wingenfeld darauf hin, dass den Belangen des Landschaftsschutzes bei dem geplanten Projekt in besonderer Weise Rechnung tragen werde. Deshalb sei vorgesehen, die Fotovoltaik-Anlage auf einer Teilfl\u00e4che der Deponie zu installieren, die tiefer als die Umgebung lege und von au\u00dfen nicht eingesehen werden k\u00f6nne. Grunds\u00e4tzlich vertritt der Erste Kreisbeigeordnete die Auffassung, dass \u201ewir Deponien in Zukunft verst\u00e4rkt aus dem Blickwinkel als potentielle Energietr\u00e4ger betrachten m\u00fcssen\u201c.<\/p>\n<p>Landrat Bernd Woide lobte, dass es in der Region umweltbewusst handelnde Unternehmen gebe, die sich innovativen Projekten widmeten, auch wenn diese gegenw\u00e4rtig nur bedingt wettbewerbsf\u00e4hig seien. Bereits bei der Installierung von Solaranlagen auf der Wernher-von-Braun-Schule in Neuhof und der L\u00fcdertalschule in Gro\u00dfenl\u00fcder habe der Landkreis Fulda erfolgreich mit der SynEnergie zusammengearbeitet. \u201eMit der Errichtung einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach des Kreishauses setzen wir erneut ein Zeichen.\u201c<\/p>\n<p>Die Mitglieder des Umweltausschusses zeigten sich von der errechneten \u201eschwarzen Null\u201c f\u00fcr eine Fotovoltaik-Anlage auf der Kreisabfalldeponie etwas entt\u00e4uscht. Bei einer Gesamtabw\u00e4gung m\u00fcssten aber auch der Beitrag der Solartechnik zum Klimaschutz und die positiven Effekte f\u00fcr die regionale Wertsch\u00f6pfung in einer Zukunftsbranche mit ber\u00fccksichtigt werden. Grunds\u00e4tzlich sei das Deponiegel\u00e4nde ein gut geeigneter Standort. Deshalb will der Erste Kreisbeigeordnete jetzt in weitere Verhandlungen eintreten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Kalbach.\u00c2\u00a0Der Landkreis Fulda m\u00f6chte ein umweltpolitisches Zeichen geben, das den hohen Stellenwert unterstreichen soll, den die F\u00f6rderung regenerativer Energien in der Kreispolitik genie\u00dft. 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