{"id":54822,"date":"2010-03-19T03:05:39","date_gmt":"2010-03-19T02:05:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=54822"},"modified":"2010-03-19T09:06:35","modified_gmt":"2010-03-19T08:06:35","slug":"geschichtswerkstatt-das-alte-haus-eine-bildergeschichte-fuer-grosse-und-kleine-leute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=54822","title":{"rendered":"Geschichtswerkstatt: Das alte Haus &#8211; Eine Bildergeschichte f\u00fcr gro\u00dfe und kleine Leute"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/100318_Haus.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-54823\" title=\"100318_Haus\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/100318_Haus-265x384.jpg\" alt=\"100318_Haus\" width=\"265\" height=\"384\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/100318_Haus-265x384.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/100318_Haus.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>B\u00fcdingen. <\/strong>Da steht es nun, das alte Haus. Man nennt es einen Schandfleck, krumm und schief, mit l\u00f6chrigem Dach, schmutzigem Verputz und den abgebl\u00e4tterten Fensterl\u00e4den. Wird es den Weg so vieler anderer Fachwerkh\u00e4user des Dorfes gehen und am Abend nur noch ein Haufen Steine, Schutt und Balken sein? Abrei\u00dfen oder erhalten? Vor dieser Frage stand schon so mancher Besitzer eines alten Fachwerkhauses. Schiefe W\u00e4nde, steile Treppen und nicht zuletzt die hohen Kosten einer umfassenden Sanierung machen die Entscheidung zum Erhalt eines historischen Geb\u00e4udes nicht gerade einfach. Daf\u00fcr hat jeder Stein, jeder Balken seine eigene kleine Geschichte, die manchmal sehr eng mit der Geschichte seiner heutigen Bewohner verkn\u00fcpft ist. Was hat so ein altes Haus nicht schon alles gesehen, erlebt, \u00fcberstanden?<!--more--><\/p>\n<p>Gerlind Lotter, Jahrgang 1931, arbeitete fast 40 Jahre im hessischen Schuldienst. Sie erz\u00e4hlte ihren Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen, Enkelkindern und Kindern von Freunden gerne spontan entstehende Geschichten, zum Beispiel \u201eDrei-W\u00f6rter-Geschichten\u201c, deren Thema drei von den Kindern ausgew\u00e4hlte W\u00f6rter bilden.<\/p>\n<p>Die Idee zu der Geschichte \u201eDas alte Haus\u201c kam ihr w\u00e4hrend eines l\u00e4ngeren Aufenthaltes im Hotel \u201eZur Krone\u201c in H\u00fcttenges\u00e4\u00df, im Zusammenhang mit der Frage nach Dorfversch\u00f6nerung und Erhalt alten Baubestandes. Da sie ihr Elternhaus durch Flucht aus Schlesien 1945 verlor und das alte Fachwerkh\u00e4uschen ihres Schwiegervaters im Allg\u00e4u nicht erhalten werden konnte, lag ihr der Wunsch am Herzen, andere zum Erhalt ihres alten Hauses zu ermuntern, damit die mit ihm verbundene Geschichte eines Ortes und seiner Menschen auch f\u00fcr kommende Generationen lebendig bleibt.<\/p>\n<p>Dabei entstanden auch die Illustrationen, die alle Anforderungen an kindgerechte Bilder erf\u00fcllen: Die Zeichnungen bestehen aus fl\u00e4chenhaften, vereinfachten Formen mit deutlichen Umrissen, das Allgemeine und Typische wird herausgestellt. Je nach Stimmung der Erz\u00e4hlung wurden die Bilder in gedeckten Graut\u00f6nen oder ruhigen Prim\u00e4rfarben koloriert, sie erscheinen zum Teil sehr farbenfroh aber niemals grell. Das Buch ist zum Vorlesen ab Kindergartenalter und Selbstlesen f\u00fcr Grundschulkinder geeignet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>B\u00fcdingen. Da steht es nun, das alte Haus. Man nennt es einen Schandfleck, krumm und schief, mit l\u00f6chrigem Dach, schmutzigem Verputz und den abgebl\u00e4tterten Fensterl\u00e4den. Wird es den Weg so vieler anderer Fachwerkh\u00e4user des Dorfes gehen und am Abend nur noch ein Haufen Steine, Schutt und Balken sein? Abrei\u00dfen oder erhalten? 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