{"id":5224,"date":"2007-09-14T00:05:18","date_gmt":"2007-09-13T22:05:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=5224"},"modified":"2007-09-14T00:48:51","modified_gmt":"2007-09-13T22:48:51","slug":"im-dienste-seiner-majestaet-ueber-500-jugendliche-waren-beim-fest-des-glaubens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=5224","title":{"rendered":"\u201eIm Dienste Seiner Majest\u00e4t\u201c \u2013\u00fcber 500 Jugendliche waren beim Fest des Glaubens"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sch\u00f6nes aus Dietershausen.<\/strong> Ein \u201eFest des Glaubens\u201c junger Menschen des Bistums Fulda fand am vergangenen Samstag in Dietershausen statt. \u00dcber 500 Jugendliche aus allen Teilen der Di\u00f6zese fanden sich auf dem Gel\u00e4nde des dortigen Sch\u00f6nstattzentrums ein, um gemeinsam ihren Glauben zu feiern.<\/p>\n<p><strong>Fotos (2):<\/strong> Bistum Fulda<\/p>\n<p><a rel=\"lightbox[roadtrip]\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/070913_glaubensfest_1.jpg\" title=\"070913_glaubensfest_1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/070913_glaubensfest_1.thumbnail.jpg\" alt=\"070913_glaubensfest_1.jpg\" \/><\/a>\u00c2\u00a0<a rel=\"lightbox[roadtrip]\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/070913_glaubensfest_21.jpg\" title=\"070913_glaubensfest_21.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/070913_glaubensfest_21.thumbnail.jpg\" alt=\"070913_glaubensfest_21.jpg\" \/><\/a><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Eingeladen hatten die Katholische Jugend im Bistum Fulda (KJF), die Sch\u00f6nstatt-Mannes- und M\u00e4dchenjugend, die Oblaten-Jugend aus H\u00fcnfeld und die Malteser Jugend in Zusammenarbeit mit dem Bisch\u00f6flichen Jugendamt. \u201e2007 \u2013 Im Dienste Seiner Majest\u00e4t\u201c\u00c2\u00a0lautete das Motto des Festes in Anlehnung an einen James-Bond-Filmtitel. \u201eJames Bond steht im Auftrag der K\u00f6nigin von England und arbeitet f\u00fcr ihr K\u00f6nigreich. Wir stehen im Auftrag von Jesus Christus und arbeiten f\u00fcr sein ewiges Reich\u201c, erl\u00e4utert Julia B\u00fcdel (24) aus dem Organisationsteam.<\/p>\n<p>Der Tag begann mit einem kr\u00e4ftigen Morgenlob, das \u00fcberging in ein begeisterndes B\u00fchnenprogramm. Die beiden Moderatoren Tobias B\u00fcdel (19) und Martin D\u00f6lle (24) begr\u00fc\u00dften die jungen Leute, die sich in bester Stimmung im Saal zusammendr\u00e4ngten, unterst\u00fctzt durch mitrei\u00dfende Rhythmen der Band \u201eEphata\u201c aus Illerberg. Ein selbstgedrehter Videoclip, produziert von Felix von Keitz, leitete das Programm ein und zeigte James Bond, der sich in rasanter Autofahrt nach Dietershausen aufmacht und schlie\u00dflich im Kapellchen landet.<\/p>\n<p>Hauptreferent des Tages war Pater Felix Rehbock von den Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria (OMI). Er stellte James Bond und Jesus Christus gegen\u00fcber: der eine sei im schnellen Austin Martin unterwegs, der andere auf einem Esel; der eine arbeite mit Gewalt und Tricks, der andere mit heilenden H\u00e4nden und seinem eigenen Tod, der uns erl\u00f6st habe. Mit der Taufe habe unser Weg mit diesem Jesus begonnen. Aber das sei nicht alles: \u201eWir sind nicht dazu berufen, nur Sympathisanten zu sein. Auf einem Zettel stehen zu haben, dass man getauft ist und die ein oder andere christliche Veranstaltung cool zu finden reicht nicht.<\/p>\n<p>&#8220;Christsein muss man am Leben sehen k\u00f6nnen! Da muss man bereit sein, sich zum Guten zu \u00e4ndern. Jesus muss die Nummer Eins sein, nach der ich mich richte!&#8221;, so\u00c2\u00a0Rehbock. &#8220;Zugegeben: das ist schwer! Aber es gibt deinem Leben Gewicht, es wird dramatisch und spannend!&#8221; Zwischen der Welt des James Bond und Jesus Christus gebe es einen entscheidenden Unterschied: &#8220;James Bond rettet alle paar Jahre die Welt. Aber: Er geht in Rente. Jesus Christus nicht: Sein Reich besteht in Ewigkeit!&#8221;<\/p>\n<p>Der stehende Applaus nach dem Vortrag wollte nicht enden. In Gespr\u00e4chskreisen hatten dann die Teilnehmer des Festes Gelegenheit, \u00fcber ihr eigenes Christsein ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Dabei herrschte auf dem Gel\u00e4nde eine intensive Atmosph\u00e4re. Parallel bestand auch die M\u00f6glichkeit zu Anbetung und Beichte. \u201eSo viele intensive Gespr\u00e4che und Beichten wie heute habe ich selten an einem Tag gehabt\u201c, so Jugendpfarrer Sebastian Bl\u00fcmel: \u201eDie Inhalte haben wirklich bei den jungen Leuten einiges in Bewegung gesetzt.\u201c<\/p>\n<p>Am Nachmittag konnten die Jugendlichen unter verschiedenen kreativen und inhaltlichen Workshops w\u00e4hlen. Die Palette war breit: Es gab insgesamt 35 Workshops, die von Tassenbemalen und Lebkuchenherzenbacken \u00fcber eine Spielewerkstatt bis hin zu einem Workshop \u00fcber Evolutionstheorie und Sch\u00f6pfungsglaube reichte, den Pater Stephan M\u00f6llmann (OMI) und Wolfgang Uffelmann (beide H\u00fcnfeld) hielten. Auch der kommende Weltjugendtag 2008 in Sydney warf seine Schatten voraus. Ein Workshop informierte \u00fcber Australien und machte bereits Lust auf die Fahrt im kommenden Sommer.<\/p>\n<p>H\u00f6hepunkt des Festes war die Eucharistiefeier, die Neupriester Kaplan Thomas Renze aus Meerholz-Hailer zelebrierte. Konzelebranten waren Di\u00f6zesanjugendpfarrer Sebastian Bl\u00fcmel sowie vierzehn weitere Priester des Bistums. Gestaltet wurde die Jugendmesse von jungen Leuten der KJF und der Oblatenjugend, die mit einer Pantomime und verschiedenen Texten das Thema des Tages noch einmal verdeutlichten.<\/p>\n<p>Kaplan Renze stellte einen besonderen Bezug zu den jungen Teilnehmern heraus: \u201eWie ihr bin ich selber oft der Einladung zum Fest des Glaubens gefolgt und habe es nie bereut. Ich freue mich, heute zum erst an Mal als Priester hier zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Der Abend klang aus mit Grillen, Schwedenfeuern, einer Disco und einem Lobpreiskonzert der Band \u201eHeaven\u00e2\u20ac\u2122s Doorstep\u201c aus Petersberg. Um 21 Uhr endete der Tag mit einem bewegenden Segen am Kapellchen. Ein Meer aus Kerzen begr\u00fc\u00dfte das Allerheiligste, das aus dem Kapellchen getragen wurde und den Tag mit einer Aussendung in den Alltag beschloss. \u201eDas Fest des Glaubens ist im Bistum Fulda quasi schon eine Institution \u2013 aber im besten Sinne!<\/p>\n<p>Junge Leute machen sich auf den Weg n\u00e4her zu Gott und erleben, dass sie auf diesem Weg nicht alleine sind. Viele, die schon l\u00e4nger auf dem Weg sind, werden darin weiter ermutigt\u201c, res\u00fcmierte Simone Twents vom Bisch\u00f6flichen Jugendamt, Hauptverantwortliche f\u00fcr das Fest. \u201eDer Tag war f\u00fcr mich total bewegend und genial! Ich nehme ganz viel mit nach Hause und komme n\u00e4chstes Jahr wieder!\u201c, so Maria Madloch (16) aus Fritzlar. \u201eEingeladen zum Fest des Glaubens\u201c hei\u00dft es wieder am 13. September 2008.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sch\u00f6nes aus Dietershausen. Ein \u201eFest des Glaubens\u201c junger Menschen des Bistums Fulda fand am vergangenen Samstag in Dietershausen statt. \u00dcber 500 Jugendliche aus allen Teilen der Di\u00f6zese fanden sich auf dem Gel\u00e4nde des dortigen Sch\u00f6nstattzentrums ein, um gemeinsam ihren Glauben zu feiern. 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