{"id":51076,"date":"2010-01-30T05:15:30","date_gmt":"2010-01-30T04:15:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=51076"},"modified":"2010-01-30T10:16:15","modified_gmt":"2010-01-30T09:16:15","slug":"wirtschaft-erholt-sich-allmaehlich-ihk-konjunkturbericht-januar-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=51076","title":{"rendered":"Wirtschaft erholt sich allm\u00e4hlich &#8211; IHK-Konjunkturbericht Januar 2010"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda. <\/strong>Als Signal f\u00fcr eine allm\u00e4hliche Erholung der Wirtschaft auch im IHK-Bezirk Fulda wertet Stefan Schunck, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Industrie- und Handelskammer, die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Fulda. Der Gesch\u00e4ftsklimaindex als Ergebnis der Einsch\u00e4tzung der derzeitigen wie auch der zuk\u00fcnftigen Gesch\u00e4ftslage ist in der Januarbefragung auf 100,3 Punkte angestiegen und lag damit deutlich \u00fcber dem Niveau vom September 2009 (89,7 Punkte) und \u00fcber dem Vorjahresniveau (77,4 Punkte).<!--more--><\/p>\n<p>Die Zahl der Firmen \u00fcber alle Branchen hinweg, die ihre derzeitige Gesch\u00e4ftslage als gut bezeichnen, ist gegen\u00fcber der Herbstumfrage angestiegen: Fast 28 Prozent der Unternehmen sind mit der derzeitigen Lage zufrieden, \u00fcber die H\u00e4lfte spricht von befriedigenden Ums\u00e4tzen, etwas mehr als 20 Prozent beklagen eine schwierige Gesch\u00e4ftslage &#8211; weniger als noch vor einigen Monaten.<\/p>\n<p>Die Anzahl der Betriebe, die in den n\u00e4chsten Monaten eine weitere Erholung erwarten, liegt bei zirka 14 Prozent, rund zwei Drittel der befragten Firmen gehen von einer etwa gleichen Gesch\u00e4ftslage aus. W\u00e4hrend vor einem Jahr noch \u00fcber 50 Prozent aller Firmen sehr skeptisch in die Zukunft geschaut haben, ist dieser Anteil in der aktuellen Umfrage auf 20 Prozent gesunken.<\/p>\n<p>\u201eDamit hat sich der Trend der vergangenen Monate auch in Fulda stabilisiert und wir bewegen uns wieder auf einem Aufw\u00e4rtspfad\u201c, so Stefan Schunck f\u00fcr die IHK Fulda.<\/p>\n<p>Im Branchenvergleich zeigen die Industriebetriebe sich optimistischer als andere Wirtschaftszweige. W\u00e4hrend in der Herbstumfrage noch zwei Drittel der Industriefirmen von einer schlechten Gesch\u00e4ftslage sprachen, ist es aktuell nur noch ein Drittel. Gleichzeitig erwarten 20 Prozent der Industrieunternehmen in den kommenden Monaten eine deutliche Verbesserung.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt wegen des relativ guten Weihnachtsgesch\u00e4fts hat der Handel die vergangenen Monate relativ gut \u00fcberstanden. Die Zahl der Handelsbetriebe, die von einer aktuell schlechten Gesch\u00e4ftslage sprechen, hat sich im Vergleich zum Herbst (damals 20 Prozent) auf acht Prozent verringert. Drei Viertel aller Handelsunternehmen berichten \u00fcber befriedigende Gesch\u00e4fte. F\u00fcr die n\u00e4chsten Monate geht der Handel weitgehend von einer gleichbleibenden Entwicklung aus.<\/p>\n<p>Bei den Dienstleistungen l\u00e4sst sich eine deutliche Stimmungswende erkennen. 45 Prozent der Dienstleister sind mit ihrer derzeitigen Lage zufrieden und knapp zwei Drittel gehen davon aus, dass ihre Umsatzentwicklung in den kommenden Monaten etwa gleich bleiben wird.<\/p>\n<p>Der wieder etwas optimistischere Blick nach vorne f\u00fchrt bei den Unternehmen auch zu einer zunehmenden Investitionsbereitschaft. W\u00e4hrend in der Herbstumfrage mehr als die H\u00e4lfte der besonders investitionsintensiven Industrieunternehmen von r\u00fcckl\u00e4ufigen Investitionen sprachen, geht jetzt mehr als ein Viertel dieser Betriebe wieder von einer steigenden Investitionst\u00e4tigkeit aus.<\/p>\n<p>Verhalten bleiben jedoch die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt: Rund 15 Prozent der Unternehmen rechnet mittelfristig mit einer abnehmenden Besch\u00e4ftigtenzahl, drei Viertel aller Betriebe werden ihre Mitarbeiterzahl weitgehend konstant halten. Nach wie vor tr\u00e4gt die M\u00f6glichkeit der Kurzarbeit wesentlich zu einer Stabilisierung auf dem Arbeitsmarkt bei.<\/p>\n<p>In der aktuellen Umfrage wurden die Unternehmen auch um eine Einsch\u00e4tzung der gr\u00f6\u00dften Risiken f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Entwicklung gebeten. An der Spitze der Risikofaktoren stehen die Inlandsnachfrage und die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise. Fragen der Finanzierung sind dagegen f\u00fcr die regionalen Unternehmen keine vordringlichen Risiken.<\/p>\n<p>Das wird auch daran deutlich, dass im Januar wieder \u00fcber 70 Prozent der Firmen von gleichbleibenden Kreditkonditionen berichten. Bei rund 15 Prozent haben sie sich hingegen verschlechtert, wobei hier an vorderer Stelle die Forderung nach zus\u00e4tzlichen Sicherheiten und erh\u00f6hte Zinskonditionen genannt werden.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr Euphorie gibt es derzeit keinen Anlass, dennoch zeigt unsere aktuelle Konjunkturumfrage, dass die wirtschaftliche Erholung auch in unserer Region begonnen hat\u201c, fasst Stefan Schunck die Ergebnisse zusammen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Als Signal f\u00fcr eine allm\u00e4hliche Erholung der Wirtschaft auch im IHK-Bezirk Fulda wertet Stefan Schunck, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Industrie- und Handelskammer, die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Fulda. 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