{"id":5042,"date":"2007-09-04T13:19:12","date_gmt":"2007-09-04T11:19:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=5042"},"modified":"2007-09-04T15:30:29","modified_gmt":"2007-09-04T13:30:29","slug":"gwv-fulda-und-gwv-osthessen-praesentieren-geschaeftsergebnisse-2006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=5042","title":{"rendered":"GWV Fulda und GWV Osthessen pr\u00e4sentieren Gesch\u00e4ftsergebnisse 2006"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sch\u00f6nes aus Fulda.<\/strong>\u00c2\u00a0Die Gas- und Wasserversorgung Fulda GmbH sowie die Gas- und Wasserversorgung Osthessen GmbH sind erfolgreiche und wirtschaftlich gesunde Unternehmen. Dies verdeutlichen die in diesen Tagen vorgelegten Gesch\u00e4ftsberichte f\u00fcr das Jahr 2006.<\/p>\n<p>Fotos (3): GWV Fulda<\/p>\n<p><a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/070904_gwv3.jpg\" title=\"070904_gwv3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/070904_gwv3.thumbnail.jpg\" alt=\"070904_gwv3.jpg\" \/><\/a>\u00c2\u00a0<a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/070904_gwv1.jpg\" title=\"070904_gwv1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/070904_gwv1.thumbnail.jpg\" alt=\"070904_gwv1.jpg\" \/><\/a>\u00c2\u00a0<a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/070904_gwv2.jpg\" title=\"070904_gwv2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/070904_gwv2.thumbnail.jpg\" alt=\"070904_gwv2.jpg\" \/><\/a>\u00c2\u00a0<!--more--><\/p>\n<p>Beide Unternehmen verzeichneten im Berichtsjahr zwar ein r\u00fcckl\u00e4ufiges Ergebnis. Doch der wesentliche Grund daf\u00fcr ist laut GWV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Peter Szepanek die Tatsache, dass erh\u00f6hte Kosten wie die massiv gestiegenen Erdgas-Einkaufspreise bewusst nur zum Teil an die Kunden weitergegeben wurden. \u201eDamit sind wir auch in 2006 unserer moderaten Preispolitik treu geblieben \u2013 aus Verantwortung f\u00fcr die Region.\u201c<\/p>\n<p><strong>GWV Fulda<br \/>\n<\/strong>Die Ums\u00e4tze von GWV Fulda stiegen im Wesentlichen auf Grund h\u00f6herer Erdgaspreise von rd. 101 Mio. Euro im Vorjahr auf das Rekordniveau von 119 Mio. Euro an. Die h\u00f6heren Kosten f\u00fcr Erdgaseinkauf und Personal, gestiegene Abschreibungen sowie sonstige betriebliche Aufwendungen und Belastungen f\u00fchrten bei GWV Fulda dennoch zu einem Ergebnisr\u00fcckgang. Die zus\u00e4tzlichen Vorgaben aus den neuen Regulierungsbeh\u00f6rden und Sondereinfl\u00fcsse aus der Vorsorge f\u00fcr die kommenden Erl\u00f6sr\u00fcckg\u00e4nge bei den Netznutzungsentgelten belasteten insbesondere die Personalkosten.<\/p>\n<p>Deshalb lag das Ergebnis der gew\u00f6hnlichen Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit mit 6,197 Mio. Euro 26 % unter dem Wert des Vorjahres (2005: 8,365 Mio. Euro). Andererseits sank durch Einmaleffekte auch die steuerliche Belastung des Unternehmens, sodass der Jahres\u00fcberschuss nach Steuern um rund 0,3 Mio. Euro auf 5 Mio. Euro anstieg.<\/p>\n<p>Die Summe der Investitionen in der Region hingegen war mit 6,6 Mio. Euro sogar h\u00f6her als der Jahres\u00fcberschuss. Die Qualit\u00e4t der Infrastruktur zur Versorgung der Kunden mit Erdgas und Trinkwasser konnte damit weiter verbessert werden.<\/p>\n<p><strong>GWV Osthessen<\/strong><\/p>\n<p>Bei GWV Osthessen erh\u00f6hten sich die Ums\u00e4tze um 16,6 % auf rund 41 Mio. Euro. Hervorzuheben ist das erfreuliche Wachstum im zukunftstr\u00e4chtigen Gesch\u00e4ftsbereich W\u00e4rme &amp; Contracting. Der Gesamtumsatz stieg hier um 29,4 %. Aus \u00e4hnlichen Gr\u00fcnden wie bei GWV Fulda verringerte sich jedoch auch das Ergebnis der gew\u00f6hnlichen Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit der GWV Osthessen um 9 % von 2,273 Mio. Euro auf 2,067 Mio. Euro. Auch bei GWV Osthessen sank aufgrund von Einmaleffekten die Steuerbelastung, sodass der Jahres\u00fcberschuss nach Steuern gegen\u00fcber dem Vorjahr um 0,1 Mio. Euro auf 1,5 Mio. Euro anstieg.<\/p>\n<p>GWV Osthessen t\u00e4tigte in 2006 wieder erhebliche Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur und zwar in einer Gesamth\u00f6he von 3,147 Mio. Euro (Vorjahr 2,526 Mio. Euro). Das ist ein Anstieg von 24,6 %. Insgesamt setzten beide Unternehmen im Jahre 2006 in der Region f\u00fcr den Ausbau ihrer Netzinfrastruktur und vergebene Auftr\u00e4ge im Zuge von Unterhaltungsma\u00dfnahmen 12,64 Mio. Euro ein.\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Diese Auftr\u00e4ge gingen \u00fcberwiegend an ortsans\u00e4ssige Bauunternehmen.<\/p>\n<p>Der Jahres\u00fcberschuss beider Unternehmen wird wiederum zum weitaus gr\u00f6\u00dften Teil an die kommunalen Gebietsk\u00f6rperschaften der Region ausgesch\u00fcttet, die direkt oder indirekt an beiden Unternehmen beteiligt sind. Die damit erreichte St\u00e4rkung der \u00f6ffentlichen Finanzen kommt letztendlich allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern in Fulda und Osthessen zugute.<\/p>\n<p><strong>Lob des Aufsichtsratsvorsitzenden<\/strong><\/p>\n<p>Der Aufsichtsratsvorsitzende der Gas- und Wasserversorgung Fulda GmbH, Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller, zeigte sich zufrieden \u00fcber das Gesch\u00e4ftsergebnis 2006: \u201eTrotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds und steigender Beschaffungskosten ist es GWV gelungen, ein sehr zufrieden stellendes Ergebnis zu erwirtschaften\u201c, kommentiert M\u00f6ller. Der Aufsichtsratsvorsitzende unterstrich vor allem die verantwortungsvolle Preispolitik des Unternehmens: \u201eDamit erweist sich GWV nicht nur als zuverl\u00e4ssiger und berechenbarer Partner seiner Kunden, sondern auch als stabiler Wirtschaftsfaktor in unserer Powerregion.\u201c<\/p>\n<p>Durch umfangreiche Vergabe von Bauleistungen an heimische Unternehmen leiste GWV jedes Jahr aufs Neue einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitspl\u00e4tzen im hiesigen Raum. Au\u00dferdem sei das Unternehmen ein wichtiger Ausbildungsbetrieb und \u00fcbernehme durch die Ausbildung junger Menschen in zukunftsf\u00e4higen Berufsfeldern eine wertvolle gesellschaftliche Aufgabe.<\/p>\n<p><strong>Informationen zu den Sparten der Gesellschaften<\/strong><\/p>\n<p><strong>Erdgas<\/strong><\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsjahr 2006 setzten GWV Fulda GmbH 3,09 Milliarden Kilowattstunden (-0,3 %) und GWV Osthessen GmbH 1,06 Mrd kWh (1 %) ab. Die Verringerung war vor allem witterungsbedingt. Die durchschnittliche Lufttemperatur w\u00e4hrend der Heizperiode betrug im Jahr 2006 3,7\u00c2\u00b0 C (Vorjahr 3,4\u00c2\u00b0 C).<\/p>\n<p>Einen teilweisen Ausgleich bewirkte die erfolgreiche Neukunden-Akquise sowie der anhaltend positive Trend im Bereich der Erdgasfahrzeuge. Beide Gesellschaften zusammen konnten im Berichtsjahr rund 750 Erdgas-Neukunden gewinnen. In Fulda wurde die zweite Erdgas-Tankstelle er\u00f6ffnet. Die vier GWV-Tankstellen (Lauterbach, Alsfeld, zwei in Fulda) und die Betriebstankstelle konnten die Gesamtabsatzmenge im Vergleich zum Vorjahr um 26 % erh\u00f6hen. Der bundesweite Wachstumstrend im Bereich der umweltschonenden und kosteng\u00fcnstigen Erdgasfahrzeuge ist ungebrochen.<\/p>\n<p><strong>Trinkwasser<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDie Wasserabgabe von GWV betrug im Berichtsjahr 4,447 Mio. Kubikmeter und lag damit 0,7 % \u00fcber dem Vorjahreswert. Eine wesentliche Steigerung (+ 40,6 %) konnte im Bereich der Weiterverteiler erzielt werden. Dies resultiert vor allem aus dem Abschluss eines Wasserlieferungsvertrags mit der Stadt Gersfeld. Insgesamt h\u00e4lt der Trend zum Wassersparen jedoch an, und die Osthessen sind hier besonders eifrig. Mit 101 Liter pro Person liegt der Pro-Kopf-Verbrauch im Versorgungsgebiet deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von ca. 125 Litern.<\/p>\n<p><strong>W\u00e4rme und Contracting<br \/>\n<\/strong><br \/>\nInsgesamt entwickelte sich die Sparte W\u00e4rme und Contracting bei beiden Gesellschaften sehr positiv. Immer mehr Unternehmen, aber auch Privatkunden erkennen und nutzen die Vorteile des Contracting. Dies f\u00fchrte zu \u00fcberdurchschnittlichen Absatzsteigerungen bei GWV Fulda um + 65,8 %. Der Gesamtumsatz\u00c2\u00a0 beider Unternehmen im Bereich W\u00e4rme und Contracting stieg auf 38.176 MWh (Vorjahr 34.699 MWh). Dies entspricht einer Steigerung von 10,0 %.<\/p>\n<p><strong>Preisentwicklungen bei Erdgas und Trinkwasser<\/strong><br \/>\nWie bereits im Vorjahr war die Preisentwicklung beim Erdgaseinkauf in 2006 von st\u00e4ndig steigenden Beschaffungskosten gepr\u00e4gt. Hauptgr\u00fcnde daf\u00fcr waren die wachsende Nachfrage auf allen Weltenergiem\u00e4rkten (besonders durch das dynamische Wachstum einiger asiatischer Staaten) sowie die andauernde Krise im Nahen Osten.<\/p>\n<p>Aufgrund des Preisdrucks musste GWV im Berichtsjahr den Erdgas-Arbeitspreis anheben, konnte den Grundpreis jedoch stabil halten. Da das Unternehmen die gestiegenen Beschaffungskosten im Tarifbereich nicht vollst\u00e4ndig an die Kunden weitergab, wurden hieraus keine zus\u00e4tzlichen Deckungsbeitr\u00e4ge erzielt. Im Bereich der Trinkwasserpreise gab es keine \u00c4nderung: Sie sind seit 1997 stabil.<\/p>\n<p><strong>Ausblick\u00c2\u00a0 2007 &#8211; Preise f\u00fcr Haushaltskunden bleiben stabil<\/strong><strong>GWV Fulda und GWV Osthessen sind wirtschaftlich gesund und in ihren Gesch\u00e4ftsfeldern gut aufgestellt. Damit sind beide Unternehmen f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr und dar\u00fcber hinaus gut ger\u00fcstet. Der ungew\u00f6hnlich milde Winter wird sich in den Erdgas-Abgabemengen des laufenden Jahres deutlich niederschlagen. Auch muss sich GWV auf einen anhaltenden Kostendruck durch weiterhin steigende Beschaffungspreise und Auflagen des Gesetzgebers zur Regulierung des Gasnetzbetriebs einstellen. Diese politisch gewollte Entwicklung sieht GWV im Einklang mit der gesamten Branche mit Sorge.<\/p>\n<p><\/strong>Bisher erf\u00fcllte GWV alle Auflagen der Regulierungsbeh\u00f6rde in Wiesbaden fristgerecht. Der Aufwand hierf\u00fcr war allerdings hoch und f\u00fchrt bei GWV auch in 2006 zu steigenden Kosten, insbesondere beim Personalaufwand, aber auch f\u00fcr die Anschaffung und Einrichtung geeigneter Software. Damit wird gew\u00e4hrleistet, dass der Wechsel zu anderen Gaslieferanten von Seiten der GWV kaufm\u00e4nnisch wie technisch abgewickelt werden kann.<\/p>\n<p>Erfahrungen und Analysen im laufenden Gesch\u00e4ftsjahr zeigen, dass es in der Region nur eine geringe Wechselbereitschaft gibt, was zweifellos auch damit zu tun hat, dass GWV (wie bundesweite Gaspreisvergleiche zu Jahresbeginn 2007 belegten) zu den g\u00fcnstigen Erdgas-Anbietern geh\u00f6rt. Eine von der Th\u00fcga-Gruppe durchgef\u00fchrte repr\u00e4sentative Kundenbefragung attestierte GWV jedoch ebenfalls eine ungew\u00f6hnlich hohe Kundenzufriedenheit. Insbesondere auch die Leistungen der GWV im Vergleich zu anderen Erdgasanbietern wurden von den Kunden honoriert.<\/p>\n<p>GWV Osthessen wird entgegen dem bundesweiten Trend mit dem Ausbau der Erdgasinfrastruktur in der Region fortfahren. So ist die Erweiterung des Erdgasnetzes in Richtung Gersfeld (Gesamtinvestitionsvolumen \u00fcber 4 Mio. Euro) fast abgeschlossen. Auch in die Sicherung der Trinkwasserversorgung wird kontinuierlich weiter investiert. Hierzu geh\u00f6rt eine im Fr\u00fchjahr durchgef\u00fchrte Ma\u00dfnahme in Weyhers.<\/p>\n<p>Beide Gesellschaften\u00c2\u00a0 blicken insgesamt optimistisch in die Zukunft und rechnen f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr wiederum mit jeweils soliden Gesch\u00e4ftsergebnissen. Wie GWV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Szepanek mitteilte, werden beide Unternehmen trotz der gestiegenen Beschaffungskosten die Erdgaspreise f\u00fcr ihre Haushaltskunden mindestens bis zum Jahresende konstant halten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Steigende Bedeutung der regionalen Versorger<\/strong><\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der in j\u00fcngster Zeit zunehmenden Kritik an Macht und Preispolitik der \u201eEnergie-Giganten\u201c warnt GWV davor, diesen Unmut pauschal auf regionale oder kommunale Versorger in Deutschland zu \u00fcbertragen. \u201eIn der Tat bilden wenige gro\u00dfe Energieproduzenten auf Erzeugerseite ein Oligopol\u201c kommentiert GWV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Peter Szepanek.<\/p>\n<p>\u201eMan darf in diesem Zusammenhang jedoch nicht \u00fcbersehen, dass genau dieser heute allseits kritisierte Konzentrationsprozess von der Politik aktiv gef\u00f6rdert worden ist, um international konkurrenzf\u00e4hige Unternehmen zu schaffen.\u201cDie regionalen Versorger sind laut Dr. Szepanek in dieser Konstellation ein wichtiger, wenn nicht sogar der einzige Gegenpol.<\/p>\n<p>Szepanek weiter: \u201eBei einem von der Boulevardpresse sowie einigen Politikern und Verbandsvertretern derzeit unreflektiert propagierten Wechsel zu einem anderen Anbieter wird dieser Konzentrationsprozess aber weiter gef\u00f6rdert. Der Verbraucher schneidet sich langfristig ins eigene Fleisch, wenn er zu einem der Billig-Anbieter wechselt, die Neugr\u00fcndungen eben jener kritisierten Konzerne sind.&#8221;<\/p>\n<p>Diese Billig-Angebote der m\u00e4chtigen Gro\u00dfkonzerne, so Dr. Szepanek, k\u00f6nnten durchaus auch dazu dienen, die regionalen Versorger &#8211; und damit ihren einzigen Gegenpol &#8211; langfristig vom Markt zu verdr\u00e4ngen. Vor allem aber sei zur Erhaltung der Versorgungssicherheit die Kompetenz und Kundenn\u00e4he des regionalen Versorgers unverzichtbar. Er &#8211; und nicht die nationalen Konzerne &#8211; sorge auf regionaler Ebene f\u00fcr die Infrastruktur zur Energieverteilung. So investiert die Gas- und Wasserversorgung Fulda GmbH Jahr f\u00fcr Jahr Millionen in ihr Leitungsnetz und h\u00e4lt auch die n\u00f6tigen Fachleute und Energieberater vor, die den Kunden dabei helfen, Energie effizient einzusetzen.<\/p>\n<p>Die nationalen Gro\u00dfkonzerne haben keine Mitarbeiter in der Region vor Ort und sind nur virtuell und kundenunfreundlich \u00fcber das Internet oder Callcenter erreichbar. Au\u00dferdem bleiben die Erl\u00f6se solcher Gesellschaften nicht in der Region, im Gegensatz zu den Erl\u00f6sen der regionalen Versorger, die zum Gro\u00dfteil in kommunalem Besitz sind.<br \/>\nDer GWV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer ist sich sicher, dass die allermeisten GWV-Kunden dies erkennen und die entsprechenden Wechselaufrufe von Verbandsvertretern und Politikern richtig beurteilen k\u00f6nnen. \u201eKluge Verbraucher wissen, dass der Preis eben nicht alles ist &#8211; die Leistung z\u00e4hlt.&#8221;<\/p>\n<p>Verantwortungsbewusste regionale Versorger wie GWV sind insofern nicht nur ein wichtiger regionaler Wirtschaftsfaktor, sie fungieren auch als Korrektiv. Dr. Szepanek: \u201eDie dezentralen Strukturen der Energieverteilung sind ein wichtiges Gegengewicht zu den nationalen und internationalen Energie-Konzernen. Wenn es einen Retter vor \u00fcberm\u00e4chtigen Konzernen gibt, dann ist er hier zu finden. Die gesellschaftliche Bedeutung wirtschaftlich gesunder und kundenfreundlicher Energiedienstleister wie GWV ist damit weiter gestiegen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sch\u00f6nes aus Fulda.\u00c2\u00a0Die Gas- und Wasserversorgung Fulda GmbH sowie die Gas- und Wasserversorgung Osthessen GmbH sind erfolgreiche und wirtschaftlich gesunde Unternehmen. Dies verdeutlichen die in diesen Tagen vorgelegten Gesch\u00e4ftsberichte f\u00fcr das Jahr 2006. 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