{"id":50123,"date":"2010-01-20T05:05:30","date_gmt":"2010-01-20T04:05:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=50123"},"modified":"2010-01-20T07:53:21","modified_gmt":"2010-01-20T06:53:21","slug":"erdbeben-auf-haiti-mit-schrecklichen-folgen-spendenaufruf-der-fuldaer-caritas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=50123","title":{"rendered":"Erdbeben auf Haiti mit schrecklichen Folgen &#8211; Spendenaufruf der Fuldaer Caritas"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda.<\/strong> Ein Erdbeben der St\u00e4rke 7.0 und mehrere Nachbeben hatten am 12. Januar den karibischen Inselstaat Haiti, eines der \u00e4rmsten Staaten der Erde, ersch\u00fcttert. Vor allem die Hauptstadt Port-au-Prince mit rund zwei Millionen Einwohnern ist betroffen. Tausende H\u00e4user und H\u00fctten brachen zusammen, Hospit\u00e4ler, Schulen und Universit\u00e4tsgeb\u00e4ude wurden zerst\u00f6rt. Unz\u00e4hlige Verletzte warten derzeit auf medizinische Hilfe, tausende Menschen werden noch unter den Tr\u00fcmmern vermutet. Die Zahl der Toten k\u00f6nnte im schlimmsten Fall in weit \u00fcber 100.000 betragen.<!--more--><\/p>\n<p>Das Erdbeben habe Haiti besonders hart getroffen, da es in keinerlei Weise auf die Katastrophe vorbereitet war, so Caritas-Pr\u00e4sident Dr. Peter Neher und Dr. Oliver M\u00fcller, Leiter Caritas international, in ihrer ersten Einsch\u00e4tzung. Eigene Hilfskr\u00e4fte fehlten dem Land, ebenso Bergungsger\u00e4te und Medikamente. Auch Trinkwasser und Lebensmittel gingen bereits zur Neige. Haiti, so das Res\u00fcmee der deutschen Caritas-Vertreter, sei dringend auf Hilfe von Au\u00dfen angewiesen.<\/p>\n<p>Auch ohne das Erdbeben war die Lage auf Haiti schon dramatisch: Diktaturen, Milit\u00e4rrevolten und immer wiederkehrende Naturkatastrophen haben das Land in den Abgrund getrieben. 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung m\u00fcssen mit weniger als zwei US-Dollar pro Tag auskommen. Jedes zweite Kind leidet an Unterern\u00e4hrung und die S\u00e4uglingssterblichkeit ist mit 6,2 Prozent erschreckend hoch. Die starke Inflation und die weltweit ansteigenden Preise f\u00fcr Grundnahrungsmittel f\u00fchrten bereits im Jahr 2008 zu Hungerrevolten: Seit langem ist Haiti auf Nahrungsmittelhilfen aus dem Ausland angewiesen.<\/p>\n<p>Nach dem Erdbeben werden dringend Wasser, Nahrung, Hygieneartikel  und Medikamente ben\u00f6tigt. Auch Koch- und Essgeschirr, Plastikplanen und Zelte sind notwendig, damit die Betroffenen provisorische Unterk\u00fcnfte errichten k\u00f6nnen. Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, stellte als Soforthilfe bereits 100.000 Euro zur Verf\u00fcgung. Mitarbeitende der Caritas Haiti sind vor Ort und helfen, wo immer sie k\u00f6nnen. Ein internationales Team aus Caritas-Mitarbeitenden ist unterwegs in die Krisenregion. Die Hilfeleistung wird zudem aber auch sp\u00e4ter noch notwendig sein, um die Menschen beim Wiederaufbau zu unterst\u00fctzen \u2013 wenn die Fernsehkameras l\u00e4ngst nicht mehr auf den Inselstaat gerichtet sind. \u201eWeitere Spenden werden f\u00fcr Haiti daher dringend ben\u00f6tigt\u201c, appelliert auch Fuldas Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch an die \u00d6ffentlichkeit: \u201eBitte helfen Sie der Caritas zu helfen!\u201c<\/p>\n<p><strong>Spenden f\u00fcr die Erdbebenopfer sind unter dem Stichwort \u201eHaiti\u201c m\u00f6glich auf das Spendenkonto der Fuldaer Caritas Nr. 220 bei der Sparkasse Fulda, BLZ 530 501 80. Auch Online-Spenden ist m\u00f6glich: einfach <a href=\"http:\/\/www.caritas-fulda.de\" target=\"_blank\">www.caritas-fulda.de<\/a> eingeben.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Ein Erdbeben der St\u00e4rke 7.0 und mehrere Nachbeben hatten am 12. Januar den karibischen Inselstaat Haiti, eines der \u00e4rmsten Staaten der Erde, ersch\u00fcttert. Vor allem die Hauptstadt Port-au-Prince mit rund zwei Millionen Einwohnern ist betroffen. Tausende H\u00e4user und H\u00fctten brachen zusammen, Hospit\u00e4ler, Schulen und Universit\u00e4tsgeb\u00e4ude wurden zerst\u00f6rt. 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