{"id":4915,"date":"2007-08-28T09:33:58","date_gmt":"2007-08-28T07:33:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=4915"},"modified":"2007-08-28T09:34:56","modified_gmt":"2007-08-28T07:34:56","slug":"integrationsprojekt-von-gruemel-fuer-jugendliche-am-aschenberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=4915","title":{"rendered":"Integrationsprojekt von Gr\u00fcmel f\u00fcr Jugendliche am Aschenberg"},"content":{"rendered":"<p><strong><a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/08\/070828_aschenberg.jpg\" title=\"070828_aschenberg.jpg\"><img decoding=\"async\" align=\"left\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/08\/070828_aschenberg.thumbnail.jpg\" hspace=\"5\" alt=\"070828_aschenberg.jpg\" \/><\/a>Sch\u00f6nes aus Fulda.<\/strong> Am 1. September ist es soweit: Ab diesem Zeitpunkt wird Gr\u00fcmel ein gemeinwesenorientiertes Integrationsprojekt f\u00fcr junge Leute am Aschenberg mit dem Titel \u201eBerufsvorbereitung ohne Gewalt und Sucht\u201c anbieten. Dadurch sollen mindestens 50 Jugendliche mit Migrationshintergrund erreicht werden.<!--more--><\/p>\n<p>Das Projekt wird gef\u00f6rdert von dem Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge (insgesamt 150000 Euro), dem Landkreis Fulda (100000 Euro) und der Stadt Fulda (50000 Euro). Die Projektkonzipierung wurde im Vorfeld mit dem Jugendamtsleiter der Stadt Fulda Stefan M\u00f6lleney und dem Bereichsleiter Aktivierende Hilfen beim Amt f\u00fcr Arbeit und Soziales Ulrich Nesemann abgestimmt.<\/p>\n<p>Gr\u00fcmel, das sich bereits am Aschenberg engagiert, will im ersten Jahr dieser Ma\u00dfnahme vorwiegend offene Angebote machen. Spezielle Themen werden Sucht- und Gewaltpr\u00e4vention sein, wobei der \u201eSport gegen Gewalt\u201c eine wesentliche Rolle spielen soll.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend einer Pressekonferenz wurde das Projekt jetzt vorgestellt. Gr\u00fcmel-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Matthias Kraft \u00e4u\u00dferte seine Freude dar\u00fcber, dass dessen Laufzeit drei Jahre betrage, was Nachhaltigkeit erm\u00f6gliche und deshalb gro\u00dfe Bedeutung f\u00fcr den Tr\u00e4ger und die Teilnehmer habe. \u201eDie gemeinsame Kraftanstrengung von Gr\u00fcmel, Stadt, Kreis und Bund\u201c bezeichnete CDU-Bundestagsabgeordneter Michael Brand als gro\u00dfartig. Diese sei erforderlich zur Integration junger Sp\u00e4taussiedler und Ausl\u00e4nder, \u201edie nicht von heute auf morgen gelingt, sondern behutsam gepflegt werden muss\u201c. Gr\u00fcmel sei vor Ort ein gutes Beispiel f\u00fcr Erfolg versprechende Projekttr\u00e4gerschaft, so Brand.<\/p>\n<p>Fuldas B\u00fcrgermeister Dr. Wolfgang Dippel w\u00fcrdigte die Vielfalt des Vorhabens, weshalb die Stadt gern Mittel zur Verf\u00fcgung stelle. Auch J\u00fcrgen Stock, Leiter des Amtes f\u00fcr Arbeit und Soziales, lobte die Projektidee. \u201eDamit werden zwei f\u00fcr den Landkreis wichtige Themen verkn\u00fcpft: die Besch\u00e4ftigungsf\u00f6rderung bei schwer vermittelbaren Jugendlichen und die Integration der jungen Leute in die Region Fulda mit gemeinwesenorientiertem Ansatz\u201c, unterstrich Stock.<\/p>\n<p>Manfred Sch\u00f6nherr, Regionalkoordinator Integration des Bundesamtes f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge, erkl\u00e4rte bei der Pr\u00e4sentation, er wisse um die soziale Problematik am Aschenberg. Gelder f\u00fcr die dortige Arbeit seien sehr zu begr\u00fc\u00dfen. Gr\u00fcmel-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Jutta Diel dankte Michael Brand,\u00c2\u00a0 der sich bei dem Bundesamt f\u00fcr das Vorhaben eingesetzt habe, und zugleich allen F\u00f6rderern, \u201edie dieses\u00c2\u00a0 Projekt erst m\u00f6glich machen\u201c.<\/p>\n<p>Wie die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer erl\u00e4uterten, hatte Gr\u00fcmel Anfang Mai bei einem ersten Runden Tisch mit anderen am Aschenberg aktiven Institutionen und Organisationen verschiedene Ideen f\u00fcr dieses Projekt gesammelt. Jetzt werden die ausgew\u00e4hlten Projekte mit Kooperationspartnern umgesetzt. Beispielsweise m\u00f6chte Gr\u00fcmel im Bereich Berufsorientierung gemeinsame Angebote in der Domschule sowie am Aschenberg selbst schaffen.<\/p>\n<p>Gespr\u00e4che dazu gab es unter anderem bereits mit Harald Fr\u00fchauf, dem Rektor der Domschule, deren Hauptschulzweig viele Heranwachsende vom Aschenberg besuchen. Geplant sind zum Beispiel eine Potenzial-Analyse sowie ein Assessment Center im Bereich Holz, mit dem Ziel, eine Aussage treffen zu k\u00f6nnen, ob die betreffenden jungen Leute generell f\u00fcr ein Handwerk geeignet sind.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Jugendlichen, die Stefan Bolz von Streetwork Aschenberg betreut, soll ein offenes Nachmittagsangebot in der kleinen Holzwerkstatt in diesem Stadtteil entstehen. Hier k\u00f6nnen sie dann unter Anleitung eines Zimmerermeisters aus dem Hause Gr\u00fcmel in der Regel selbst gew\u00e4hlte Holzarbeiten erledigen und dadurch ein Gef\u00fchl f\u00fcr dieses Material bekommen.<\/p>\n<p>Zudem plant Gr\u00fcmel ein gemeinsames Fu\u00dfballturnier und will im Fr\u00fchjahr 2008 eine gro\u00dfe Sportveranstaltung mit den anderen Akteuren vom Aschenberg organisieren. Zusammen mit Winfried J\u00e4ger, dem Pr\u00e4sidenten des Deutsch-Amerikanischen Freundschafts-, Kultur- und Sportvereins KONTAKT Fulda, m\u00f6chte man abends f\u00fcr die Jugendlichen am Aschenberg voraussichtlich Basketball anbieten.<\/p>\n<p>Gespielt werden soll m\u00f6glichst in der Halle der Bonifatiusschule. KONTAKT ist St\u00fctzpunktverein des Deutschen Sportbundes in dem Programm \u201eIntegration durch Sport\u201c.<br \/>\nMit der Diakonie ist Gr\u00fcmel im Gespr\u00e4ch, damit zum Thema Suchtpr\u00e4vention regelm\u00e4\u00dfige Infoveranstaltungen mit Besichtigungen durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Projekt sieht Gr\u00fcmel insgesamt 1,75 Stellen vor. Neben einer Projektleitung, einem Zimmerermeister und einer Sozialp\u00e4dagogin werden bei Bedarf Honorarkr\u00e4fte t\u00e4tig sein. Im ersten Jahr will man den Schwerpunkt darauf legen, durch die offene Projektarbeit das Interesse von Jugendlichen zu wecken sowie am Aschenberg ein diesbez\u00fcgliches Netzwerk zu kn\u00fcpfen. Im zweiten Jahr sind dann\u00c2\u00a0 verst\u00e4rkt Angebote direkt in der Holzwerkstatt f\u00fcr eine feste Gruppe vorgesehen, wobei es auch weiterhin offene Arbeit geben soll.<\/p>\n<p>Zum Foto: (vl.n.r.) J\u00fcrgen Stock (Leiter Amt f\u00fcr Arbeit und Soziales Fulda), Manfred Sch\u00f6nherr (Regionalkoordinator Integration beim BAMF), Matthias Kraft (GF Gr\u00fcmel), MdB Michael Brand, Wolfgang Grimm (Zimmerermeister Gr\u00fcmel), Marion Mock (Sozialp\u00e4dagogin Gr\u00fcmel), B\u00fcrgermeister Dr. Wolfgang Dippel, 5 Jugendliche vom Aschenberg und Jutta Diel (GF Gr\u00fcmel).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sch\u00f6nes aus Fulda. Am 1. 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