{"id":49089,"date":"2010-01-06T05:04:37","date_gmt":"2010-01-06T04:04:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=49089"},"modified":"2010-01-06T08:04:56","modified_gmt":"2010-01-06T07:04:56","slug":"dienstzeitverkuerzung-im-zivildienst-deutsche-caritas-bezieht-position","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=49089","title":{"rendered":"Dienstzeitverk\u00fcrzung im Zivildienst: Deutsche Caritas bezieht Position"},"content":{"rendered":"<p><strong>Freiburg\/Fulda. <\/strong>Die von der Bundesregierung beschlossene\u00c2\u00a0 Verk\u00fcrzung der Dauer von Wehrdienst und Zivildienst von neun auf sechs Monaten wird nach Einsch\u00e4tzung des Deutschen Caritasverbandes (DCV) das Profil des Zivildienstes nachhaltig ver\u00e4ndern. Dies besagt ein Mitte Dezember verabschiedetes Eckpunktepapier des DCV. Die Besch\u00e4ftigungsstellen f\u00fcr Zivildienstleistende in den Caritas-Einrichtungen, so auch zum Beispiel in den Einrichtungen der Caritas im Bistum Fulda, stehen demnach vor erheblichen Herausforderungen, wenn der um drei Monate verk\u00fcrzte Zivildienst von den betroffenen jungen M\u00e4nnern wie auch von den Einsatzstellen weiterhin noch als bereichernd und sinnvoll empfunden werden soll.<!--more--><\/p>\n<p>Konkret sieht die Caritas die Gefahr, dass bei einer solch kurzen Dienstzeit\u00c2\u00a0 anspruchsvolle T\u00e4tigkeiten beim Einsatz abnehmen, denn der Aufwand an Einarbeitung und Begleitung der Zivildienstleistenden bleibt ungeachtet ihrer Dienstzeit gleich hoch. Um eine unverh\u00e4ltm\u00e4\u00dfig starke Belastung der Dienststellen beim Einsatz von Zivildienstleistenden zu vermeiden, schl\u00e4gt der Deutsche Caritasverband daher u. a. vor, dass der Bund bei T\u00e4tigkeiten im unmittelbaren Dienst am Menschen den Wohlfahrtsverb\u00e4nden zuk\u00fcnftig alle Aufwendungen f\u00fcr den Sold sowie f\u00fcr die Ausbildung der Zivis erstattet. Nach der jetzigen Regelung \u00fcbernimmt der Bund 70 Prozent solcher Kosten.<\/p>\n<p>Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch schlie\u00dft sich den Forderungen des Deutschen Caritasverbandes uneingeschr\u00e4nkt an. \u201eWir setzen in der Behindertenhilfe gerne Ziviildienstleistende ein, und die jungen M\u00e4nner \u00fcbernehmen gut und gerne diese Aufgaben. F\u00fcr viele von ihnen ist es eine f\u00fcr das weitere Leben pr\u00e4gende Erfahrung, mit behinderten Menschen in Kontakt zu treten und mit ihnen zu arbeiten und zu leben. Der Zivildienst ist somit eine echte Lebensschule. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn auch zuk\u00fcnftig junge Leute diese Erfahrung im Rahmen des Zivildienstes machen k\u00f6nnen!\u201c<\/p>\n<p>Der Deutsche Caritasverband erkl\u00e4rt in seinem Eckpunktepapier abschlie\u00dfend, dass er weiterhin konstruktiv zur Durchf\u00fchrung des Zivildienstes beitragen wird, wenn dies denn sinnvoll f\u00fcr die Beteiligten sei. F\u00fcr den Caritasverband im Bistum Fulda, so Markus Juch, gelte diese Pr\u00e4misse genauso: \u201eSoll der Zivildienst auch innerhalb nur eines halben Jahres seinen ausdr\u00fccklich gew\u00fcnschten Lernzeitcharakter behalten, dann m\u00fcssen die Rahmenbedingungen daraufhin optimiert und f\u00fcr alle Beteiligten fruchtbar gestaltet sein!\u201c (cif)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Freiburg\/Fulda. 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