{"id":48823,"date":"2009-12-31T04:54:03","date_gmt":"2009-12-31T03:54:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=48823"},"modified":"2009-12-30T20:54:17","modified_gmt":"2009-12-30T19:54:17","slug":"veranstaltungen-des-buedinger-geschichtsvereins-e-v-von-januar-bis-juli-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=48823","title":{"rendered":"Veranstaltungen des B\u00fcdinger Geschichtsvereins e. V. von Januar bis Juli 2010"},"content":{"rendered":"<p><strong>B\u00fcdingen. <\/strong>Der B\u00fcdinger Geschichtsverein bietet im ersten Halbjahr 2010 eine F\u00fclle von Veranstaltungen an. Sonderausstellungen und Vortr\u00e4ge im \u201eHeuson-Museum im Rathaus\u201c sowie Fahrten bilden ein reichhaltiges Angebot. Lesen Sie im Folgenden die detaillierte \u00dcbersicht zu den einzelnen Punkten. \u00c2\u00a0<!--more--><\/p>\n<p><strong>1. Sonderausstellung im \u201eHeuson-Museum im Rathaus\u201c<\/strong><br \/>\n&#8220;Der Herrnhaag &#8211; 50 Jahre nach Gr\u00fcndung des Vereins der Freunde des Herrnhaag\u201c &#8211; im Zusammenhang mit den Feiern anl\u00e4sslich des 50j\u00e4hri\u00c2\u00adgen Bestehens des &#8216;Vereins der Freunde des Herrnhaag&#8217; &#8211; aus eigenen Sammlungen und mit Leihgaben vom Herrnhaag und aus Herrnhut<br \/>\nvon Mitte Januar bis Mitte Juli 2010;<\/p>\n<p><strong>2. Vortragsveranstaltung<\/strong><br \/>\nmit Professor Dr. Markus A. Denzel und dem Thema &#8220;Die Finanzierung des &#8216;Welthandels&#8217; im 16. und 17. Jahrhundert&#8221;<br \/>\nim oberen Saal des \u201eHeuson-Museums im Rathaus&#8221;<br \/>\nam Dienstag, dem 12. Januar 2010, um 20.00 Uhr;<\/p>\n<p><strong>3. Vortragsveranstaltung<\/strong><br \/>\nmit Thomas Mann, dem Abgeordneten des Europ\u00e4ischen Parlaments in Stra\u00dfburg und Br\u00fcssel, und dem Thema \u201eEuropa heute &#8211; im Zeichen des neuen Lissaboner Vertrags&#8221;<br \/>\nim oberen Saal des &#8220;Heuson-Museums im Rathaus&#8221;<br \/>\nam Donnerstag, dem 11. Februar 2010, um 20.00 Uhr;<\/p>\n<p><strong>4. Besichtigungsfahrt<\/strong><br \/>\nnach Mannheim mit der Besichtigung der gro\u00dfen Ausstellung \u201eAlexander der Gro\u00dfe und die \u00d6ffnung der Welt &#8211; Asiens Kulturen im Wandel\u201c in den Reiss-Engelhorn-Museen sowie mit einer Stadt-Rundfahrt u.a.<br \/>\nam Samstag, dem 13. Februar 2010, ab 8.30 Uhr;<\/p>\n<p><strong>5. Vortragsveranstaltung<\/strong><br \/>\nmit Dr. Klaus-Peter Decker, Historiker und Archivar in B\u00fcdin\u00c2\u00adgen, und dem Thema\u00e2\u20ac\u00a8\u201eAuswanderungsbewegungen aus dem B\u00fcdinger Land im 18. und 19. Jahrhundert\u201c<br \/>\nim oberen Saal des &#8220;Heuson-Museums im Rathaus&#8221; \u00e2\u20ac\u00a8am Dienstag, dem 16. M\u00e4rz 2010, um 20.00 Uhr;<\/p>\n<p><strong>6. Vortragsveranstaltung<\/strong><br \/>\nmit Frau Dr. Katharina von Kurzynski, der Projekt- und Museumsleite\u00c2\u00adrin in der \u201eKeltenwelt am Glauberg\u201c, und dem Thema &#8220;Ausgegraben &#8211; ausgewertet &#8211; ausgestellt! &#8211; Das Museumsprojekt \u201eKeltenwelt am Glau\u00c2\u00adberg\u201c<br \/>\nim oberen Saal des &#8220;Heuson-Museums im Rathaus&#8221;<br \/>\nam Dienstag, dem 13. April 2010, um 20.00 Uhr;<\/p>\n<p><strong>7. Die F\u00fcnf-Tage-Fahrt des B\u00fcdinger Geschichtsvereins<\/strong><br \/>\nnach Berlin und Umgebung auf historischen, politischen und kulturel\u00c2\u00adlen Spuren in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und in ihrer Umgebung (Potsdam u.a.) mit Besichtigung herausragender Sehens\u00c2\u00adw\u00fcrdigkeiten (aus der j\u00fcngeren Vergangenheit u.a.) und des Bundestags im Reichstag<br \/>\nvom 5. Mai bis 9. Mai 2010;<\/p>\n<p><strong>8. Die diesj\u00e4hrige \u201eWaldfahrt\u201c des B\u00fcdinger Geschichtsvereins<\/strong><br \/>\nmit Erhard M\u00fcth, dem Landschaftsf\u00fchrer aus Niederseemen, und dem Thema \u201eHoher Vogelsberg\u201c im Niddergrund, an der Seemenbachquelle und Umgebung u.a.<br \/>\nam Sonntag, dem 6. Juni 2010, ab 9.00 Uhr:<\/p>\n<p><strong>9. Sonderausstellung<\/strong><br \/>\nunter dem Thema \u201eDie Hochzeit in Vergangenheit und Gegenwart\u201c mit Hochzeitskleidung und allen m\u00f6glichen Utensilien zur \u201ehohen\u201c Zeit aus eigenen Sammlungen und mit Leihgaben im \u201eHeuson-Museum im Rathaus\u201c ab Mitte Juli bis Dezember 2010;<\/p>\n<p><strong>Zu 1.: Von Mitte Januar bis Mitte Juli 2010<\/strong><br \/>\npr\u00e4sentiert der B\u00fcdinger Geschichtsverein in Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde des Herrnhaag und dem Unit\u00e4tsarchiv Herrnhut die Sonderausstellung \u201eDer Herrnhaag &#8211; 50 Jahre nach Gr\u00fcndung des &#8216;Ver\u00c2\u00adeins der Freunde des Herrnhaag\u201c, in der die ganze Geschichte der \u201eBr\u00fcdergemeine auf dem Herrnhaag\u201c zur Sprache kommen soll &#8211; insbeson\u00c2\u00addere die Zeit zwischen ihrer Gr\u00fcndung im Jahre 1738 und dem Abzug der Br\u00fcder und Schwestern seit 1750 und dem \u201eLeerstand\u201c des Herrnhaag 1753 sowie die Zeit seit Gr\u00fcndung des Vereins der Freunde des Herrn\u00c2\u00adhaag im Jahr 1959 und \u201e50 Jahre danach\u201c. Angesprochen werden auch die f\u00fchrende Rolle der Br\u00fcdersiedlung in Herrnhaag mit ihrem Modellcha\u00c2\u00adrakter in ihrer Anlage um ein Brunnenhaus und die Bedeutung des Schlosses Marienborn, wo Graf Zinzendorf mit seiner Familie lange Zeit wohnte und die wichtigen Synoden von 1764 und 1769 stattfanden (An der letzteren nahm der junge Goethe aus Frankfurt teil).<\/p>\n<p>Unter der Leitung des Architekten Hans Merian aus Neuwied begann 1960 der schwierige Weg der Sanierung des Schwesternhauses und des Grafen\u00c2\u00adhauses, die ja auch \u201e50 Jahre danach\u201c noch nicht abgeschlossen ist. Auch diese Zeit des Wiederaufbaus und die heutige Nutzung durch die Soziet\u00e4t Herrnhaag und die Jugendwerkstatt kommen zur Sprache und werden in Bild und Wort an Stellw\u00e4nden und in Erinnerungsst\u00fccken in Vitrinen gezeigt. &#8211; Die Sonderausstellung \u201eDer Herrnhaag \u00e2\u20ac\u00a6\u201c soll vor allem auch die Besucher und Besucherinnen der festlichen Veranstal\u00c2\u00adtungen im Jubil\u00e4umsjahr auf dem Herrnhaag mit \u201eHintergrundwissen\u201c versehen, steht aber jedermann zum Lernen \u00fcber den Herrnhaag offen!<\/p>\n<p><strong>Zu 2.: Am Dienstag, dem 12. Januar 2010, um 20.00 Uhr<\/strong><br \/>\nspricht Professor Dr. Markus A. Denzel, Universit\u00e4t Leipzig, \u00fcber das Thema \u201eDie Finanzierung des \u00e2\u20ac\u0161Welthandels\u00e2\u20ac\u2122 im 16. und 17. Jahrhundert\u201c im oberen Saal des \u201eHeuson-Museums im Rathaus\u201c.<\/p>\n<p>Professor Denzel ist in B\u00fcdingen kein Unbekannter, hat er doch von 2002 bis 2009 die \u201eB\u00fcdinger Gespr\u00e4che\u201c im B\u00fcdinger Schloss gelei\u00c2\u00adtet und die \u201e\u00d6ffentlichen Vortr\u00e4ge\u201c zu diesen \u00e2\u20ac\u0161Gespr\u00e4chen\u00e2\u20ac\u2122 im \u201eHeu\u00c2\u00adson-Museum im Rathaus\u201c begleitet. Nach einer stattlichen Laufbahn durch viele Universit\u00e4ten ist er seit 2002 Ordinarius f\u00fcr Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Leipzig und war dort von 2005 bis 2008 Dekan f\u00fcr Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaftler.<\/p>\n<p>Zum Thema sagt er: \u201eIm 16. und 17. Jahrhundert bauten die expandierenden Handelsnationen die Grundlagen eines interkontinentalen Han\u00c2\u00addels auf, dessen Finanzierung aber nicht nur interkontinental erfolg\u00c2\u00adte, sondern &#8211; zumindest in Ans\u00e4tzen &#8211; bereits global abgewickelt werden musste. Im ersten Teil des Vortrags steht Europa, der Kernraum des \u00e2\u20ac\u0161Welthandels\u00e2\u20ac\u2122 der Europ\u00e4er, &#8230;. Es ist dies die Frage nach der Herausbildung des bargeldlosen Zahlungsverkehrssystems auf der Grundlage des Wechsels. In einem zweiten Teil werden die Belange der Finanzie\u00c2\u00adrung des transatlantischen Handels abgehandelt, die sich im wesent\u00c2\u00adlichen auf Lateinamerika konzentrieren werden. Im dritten Teil geht es dann um den Handel im Raum des Indischen Ozeans und seine Finan\u00c2\u00adzierung. Hier ist vor allem das Zusammenspiel von Finanzierung durch Edelmetall und bargeldlose Medien von Interesse.&#8221;<br \/>\nAlle Interessierten erwartet ein interessanter und lebendiger Vortrag mit dem R\u00fcckblick auf erste Ans\u00e4tze von Globalit\u00e4t und den \u201eWechsel\u201c in fr\u00fcher Neuzeit!<\/p>\n<p><strong>Zu 3.: Am Donnerstag, dem 11. Februar 2010, um 20.00 Uhr<\/strong><br \/>\nspricht Thomas Mann, Mitglied des Europ\u00e4ischen Parlaments, \u00fcber das Thema \u201eEuropa heute &#8211; im Zeichen des neuen Lissabonner Vertrags\u201c! im oberen Saal des \u201eHeuson-Museums im Rathaus\u201c.<br \/>\nDer B\u00fcdinger Geschichtsverein kennt Herrn Thomas Mann schon von sei\u00c2\u00adnem Besuch im Europa-Parlament in Stra\u00dfburg her und hatte auch auf seiner Studienfahrt nach Br\u00fcssel im dortigen Sitz des Europ\u00e4ischen Parlaments mit einem seiner Vertreter zu tun. Das &#8220;MdEP&#8221; aus Schwal\u00c2\u00adbach am Taunus ist als Hesse und CDU-Mitglied wiederholt in das Eu\u00c2\u00adrop\u00e4ische Parlament gew\u00e4hlt worden und geh\u00f6rt der Fraktion &#8220;Europ\u00e4i\u00c2\u00adsche Volkspartei &#8211; Europ\u00e4ische Demokraten&#8221; an &#8211; als einer von 49 Ab\u00c2\u00adgeordneten von CDU und CSU. Er arbeitet auch in mehreren Aussch\u00fcssen als ein f\u00fchrendes Mitglied des Parlaments.<\/p>\n<p>Thomas Mann wird \u00fcber \u201eEuropa heute\u201c mit seinen 492 Millionen Menschen aus 27 Mitgliedsstaaten sprechen, die durch 785 Abgeordnete im Europ\u00e4ischen Parlament vertreten sind. Und er wird auf den Lissa\u00c2\u00adbonner Vertrag eingehen, der nach Ausr\u00e4umung letzter Hindernisse nunmehr in Kraft treten konnte &#8211; \u00fcber die Lissabon-Strategie: Mehr und bessere Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr Europa, die auf Dauer zu sichern sind. Sei\u00c2\u00adne Themen werden sein \u201eWirtschaftliche Impulse\u201c, \u201eSoziale Erneuerung\u201c, \u201eNachhaltige Entwicklung\u201c und \u201eEuropa im politischen Bewu\u00dftsein der Zeitgenossen\u201c! &#8211; Mit Thomas Mann und Europa gibt es einen interessan\u00c2\u00adten Vortragsabend! &#8211; Der Vortrag findet am Donnerstag, dem 11.2., statt.<\/p>\n<p><strong>Zu 4. : Am Samstag, dem 13. Februar 2010, ab 8.30 Uhr<\/strong><br \/>\nfindet die erste Besichtigungsfahrt im neuen Jahr nach Mannheim statt, auf der die gro\u00dfe Ausstellung \u201eAlexander der Gro\u00dfe und die \u00d6ffnung der Welt &#8211; Asiens Kulturen im Wandel\u201c in den Reiss-Engelhorn-Museen besichtigt und Mannheim auf einer Rundfahrt erkundet werden soll.<br \/>\nDie Abfahrt ist f\u00fcr 8.30 Uhr auf dem Betriebshof der Firma BaIser, An der Saline 16, vorgesehen, wo ausw\u00e4rtige Teilnehmer\/innen ihren Pkw abstellen k\u00f6nnen. Die Stadtrundfahrt mit ortskundiger Begleitung findet gegen 11.00 Uhr statt, der Besuch der Ausstellung mit F\u00fchrung nach 12.00 Uhr. Gegen 14.00 Uhr wird im Restaurant \u201eAndechser\u201c ge\u00c2\u00admeinsam zu Mittag gegessen. Anschlie\u00dfend ist die Heimfahrt geplant \u00c2\u00adnach einer nochmaligen Fahrt durch die historische Stadt. Weitere technische Daten samt Vereinnahmung der Teilnehmer-Geb\u00fchren werden im Bus mitgeteilt bzw. erledigt. &#8211; Bitte, melden Sie sich rechtzeitig und verbindlich bei der Aufsicht im Museum oder beim 1. Vorsitzenden an (Tel. 06042\/950032 bzw. 2853)!<\/p>\n<p><strong>Zu 5.: Am Dienstag, dem 16. M\u00e4rz 2010, um 20.00 Uhr<\/strong><br \/>\nspricht der Historiker und Archivar Dr. Klaus-Peter Decker, B\u00fcdingen, \u00fcber das Thema \u201eAuswanderungsbewegungen aus dem B\u00fcdinger Land im 18. und 19. Jahrhundert\u201c im oberen Saal des &#8220;Heuson-Museums im Rathaus&#8221;. Unser Mitglied und Freund Dr. Decker, der langj\u00e4hrige Archivar im B\u00fcdinger Schlossarchiv und aktive Historiker, der sich in vielen Auf\u00c2\u00ads\u00e4tzen zur Geschichte B\u00fcdingens und des B\u00fcdinger Landes u.a. in den \u201eB\u00fcdinger Geschichtsbl\u00e4ttern\u201c ge\u00e4u\u00dfert hat, sagt zum Thema: \u201eDie Lan\u00c2\u00adde des Grafen zu Ysenburg und B\u00fcdingen erhielten Anfang des 18. Jahr\u00c2\u00adhunderts einen weiten Ruf als &#8216;Freistatt des Glaubens&#8217;. Durch prakti\u00c2\u00adzierte Toleranz wurde versucht, die in den langen Kriegszeiten einge\u00c2\u00adtretenen Menschenverluste mittels einer Politik der &#8216;Peuplierung&#8217; auszugleichen, indem verfolgte Glaubensgruppen aufgenommen wurden. Aber mit dem Bev\u00f6lkerungswachstum zeigten sich in den l\u00e4ndlichen Gebieten sehr rasch erste Emigrationserscheinungen. Schon 1709 setzte eine Abwanderung &#8216;in Carolinam&#8217; ein, in die britischen Kolonien im Osten Nordamerikas. Zwischen 1720 und 1740 f\u00fchrten wachsende Str\u00f6me ins Banat, nach Ungarn und in die preu\u00dfischen Kolonisationsgebiete, ja seit 1754 fassten B\u00fcdinger als Handwerker und Soldaten der Ostin\u00c2\u00addischen Kompanie sogar in S\u00fcdafrika Fu\u00df. Die gut organisierte Massen\u00c2\u00adabwanderung nach Ru\u00dfland 1766, bei der B\u00fcdingen als einem Sammelplatz eine besondere Rolle zukam, zeigte endg\u00fcltig, dass das B\u00fcdinger Land vom Einwandererziel zum Auswanderungsgebiet geworden war. Aus diesem Migrationsgeschehen, das dann in die gro\u00dfe Abwanderungswelle aus Hes\u00c2\u00adsen nach Nord- und S\u00fcdamerika im 19. Jahrhundert einm\u00fcndete, greift der Vortrag einige besondere Akzente heraus.\u201c Die Ansiedlung der Kolonisten an der Wolga, die Entstehung der W\u00fcstungen Pferdsbach und Wernings, ein gescheitertes Vorhaben am Beispiel von Michelau, die Auswanderung der \u201eInspirierten\u201c nach Iowa 1842, die Gr\u00fcndung von Neu-\u00c2\u00adBraunfels und des \u201eTexasvereins\u201c &#8211; das sind Beispiele f\u00fcr die Auswan\u00c2\u00adderungsbewegungen in unserer engsten Heimat &#8211; vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Migration und Integration! &#8211; Es steht ein in\u00c2\u00adteressanter und anregender Vortrag ins Haus!<\/p>\n<p><strong>Zu 6.: Am Dienstag, dem 13. April 2010, um 20.00 Uhr<\/strong><br \/>\nspricht Frau Dr. Katharina von Kurzynski, die Projekt- und Museumsleiterin in der \u201eKeltenwelt am Glauberg\u201c, \u00fcber das Thema \u201eAusgegraben\u00c2\u00ad &#8211; ausgewertet . . . ausgestellt! &#8211; Das Museumsprojekt \u201eKeltenwelt am Glauberg\u201c im oberen Saal des \u201eHeuson-Museums im Rathaus\u201c.<\/p>\n<p>Dr. Katharina von Kurzynski ist Arch\u00e4ologin der Fachrichtung Vor- und Fr\u00fchgeschichte und Spezialistin f\u00fcr keltische Textilien. Nach dem Studium in Marburg und London arbeitete sie am Landesmuseum Hannover, war t\u00e4tig im \u201eMuseum und Park Kalkriese\u201c und plante mit in gro\u00dfen Ausstellungsprojekten und in der Buchredaktion. Sie erarbeitete die Konzeption f\u00fcr das Keltenmuseum am Glauberg, die die Grundlage der dortigen Museumsrealisierung ist. Ihre jetzige T\u00e4tigkeit als Projekt\u00c2\u00ad\/Museumsleiterin in der Keltenwelt am Glauberg umfasst die drei Kompo\u00c2\u00adnenten Museum, Arch\u00e4ologischer Park und Forschungszentrum. &#8211; Aus die\u00c2\u00adser Arbeit entspringen erste Einblicke in die Ausstellungsplanungen und Ausstellungsgestaltung zur \u201eKeltenwelt am Glauberg\u201c. Alle Inter\u00c2\u00adessenten k\u00f6nnen sehr gespannt sein, was Frau Dr. von Kurzynski \u00fcber Ausgrabungen und ihre Auswertungen um den \u201eKeltenf\u00fcrsten vom Glauberg\u201c zu sagen hat!<\/p>\n<p><strong>Zu 7.: Vom Mittwoch, dem 5. Mai 2010, bis Sonntag, dem 9. Mai 2010,<\/strong><br \/>\nfindet die F\u00fcnf-Tage-Fahrt des Jahres 2010 des B\u00fcdinger Geschichtsvereins nach Berlin und Umgebung statt &#8211; auf historischen, politischen und kulturellen Spuren in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutsch\u00c2\u00adland und in ihrer Umgebung (Potsdam u.a.).<\/p>\n<p>Berlin ist mehr als eine Reise wert und deshalb f\u00fchrt die Fahrt die Mitglieder und Freunde des Vereins wieder nach Berlin, wo sich in letzter Zeit so viel Neues und Wichtiges ereignet hat \u00e2\u20ac\u00a6 zum Beispiel der Bau des Kanzleramtes und neuen Hauptbahnhofes, die Sanierung des \u201eNeuen Museums\u201c, der Beginn der Arbeiten am \u201eSchloss\u201c &#8230; ! Die Besich\u00c2\u00adtigung herausragender Sehensw\u00fcrdigkeiten, die Begegnung mit bekannter Stadtlandschaft in Berlin und Potsdam, Gespr\u00e4che zur Geschichte und Politik &#8211; vielleicht im Bundestag und am Brandenburger Tor -, Erinnerungen an die ehemalige DDR im 20. Jahre der Deutschen Einheit stehen auf dem Programm, das in n\u00e4chster Zeit auszuarbeiten begonnen wird! Zu gegebener Zeit vor der Fahrt werden Informationen zum Verlauf und zu den Kosten an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen verschickt.<br \/>\nBitte, melden Sie sich bald und verbindlich bei der Museumsaufsicht oder beim 1. Vorsitzenden an (Tel. 06042\/950032 bzw. 2853)!<\/p>\n<p><strong>Zu 8.: Am Sonntag, dem 6. Juni 2010, ab 9.00 Uhr<\/strong><br \/>\nfindet die diesj\u00e4hrige \u201eWaldfahrt 2010\u201c des B\u00fcdinger Geschichtsver\u00c2\u00adeins statt. Sie f\u00fchrt in den Vogelsberg und wird begleitet von dem bew\u00e4hrten Naturpark- und Landschaftsf\u00fchrer Erhard M\u00fcth aus Nieder\u00c2\u00adseemen, der auch Vereinsmitglied ist. Das Zielgebiet ist die Seemen\u00c2\u00adbachquelle und die Alte Burg in der N\u00e4he von Kaulsto\u00df s\u00fcdwestlich von Hartmannshain. Felsformationen im Wald des Vogelsbergs und im Niddergrund sollen besichtigt werden, und vom \u00e2\u20ac\u0161Vulkan Vogelsberg\u00e2\u20ac\u2122 in Geschichte und Gegenwart sowie in Sage und Volksmund wird die Rede sein.<br \/>\nDer Verlauf der Fahrt ist wie folgt vorgesehen:<br \/>\n&#8211; 9.00 Uhr &#8211; Abfahrt vom Betriebshof der Firma BaIser, An der Saline;<br \/>\n&#8211; 9.30 Uhr &#8211; Besichtigung des \u201eVogelsberges\u201c an Seemenbachquelle und Alte Burg;<br \/>\n-12.00 Uhr &#8211; Gemeinsames Mittagessen in Oberseemen oder Burkhards;<br \/>\n-13.30 Uhr &#8211; Fahrt in den Niddergrund u.a.;<br \/>\n-14.30 Uhr &#8211; R\u00fcckfahrt durch das Seemenbachtal nach B\u00fcdingen;<br \/>\n&#8211; 15.00 Uhr oder danach &#8211; Ankunft auf dem Betriebshof der Firma BaIser.<\/p>\n<p>Die Interessenten werden gebeten, sich bald und verbindlich zur Fahrt bei der Museumsaufsicht oder beim 1. Vorsitzenden anzumelden (Tel. 06042\/950032 bzw. 2853), damit sorgf\u00e4ltig und genau geplant werden kann.<\/p>\n<p><strong>Zu 9.: Mitte Juli bis voraussichtlich Mitte Dezember 2010 <\/strong><br \/>\nwird im \u201eHeuson-Museum im Rathaus\u201c die Sonderausstellung \u201eDie Hoch\u00c2\u00adzeit in Vergangenheit und Gegenwart\u201c pr\u00e4sentiert. An authentischer Stelle &#8211; n\u00e4mlich im \u201eHistorischen Rathaus von 1458\u201c und in dessen Markt- und Kaufhalle aus dem sp\u00e4ten Mittelalter,wo durch Jahrhunder\u00c2\u00adte hindurch Hochzeitspaare getraut und Hochzeiten gefeiert wurden \u00c2\u00adwerden aus den Sammlungen des B\u00fcdinger Geschichtsvereins und mit Leihgaben historische Hochzeitskleidung und alle m\u00f6glichen Utensilien zur \u201ehohen\u201c Zeit pr\u00e4sentiert. &#8211; Im Althochdeutschen ist \u201ediu hoha gi\u00c2\u00adzit\u201c \u201edas Fest\u201c; im Mittelhochdeutschen steht \u201ehochgezit\u201c f\u00fcr \u201ehohes kirchliches oder weltliches Fest\u201c. \u201eHochzeit\u201c verdr\u00e4ngt sp\u00e4ter das \u00e4ltere \u201eBrautlauf\u201c. Schon bei Luther ist \u201eHochzeit\u201c nur \u201eVerm\u00e4hlungs\u00c2\u00adfeier\u201c. Der \u201eHochzeiter\u201c ist in fr\u00fcher Neuzeit der Name des \u201e&#8217;Br\u00e4uti\u00c2\u00adgams\u201c. Im Museum wird also symbolisch das \u201ehohe Fest\u201c gefeiert, und daran werden hoffentlich viele Besucher und Besucherinnen teilnehmen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>B\u00fcdingen. Der B\u00fcdinger Geschichtsverein bietet im ersten Halbjahr 2010 eine F\u00fclle von Veranstaltungen an. Sonderausstellungen und Vortr\u00e4ge im \u201eHeuson-Museum im Rathaus\u201c sowie Fahrten bilden ein reichhaltiges Angebot. 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