{"id":4867,"date":"2007-08-24T23:26:49","date_gmt":"2007-08-24T21:26:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=4867"},"modified":"2007-08-24T23:26:49","modified_gmt":"2007-08-24T21:26:49","slug":"gelungene-integration-dank-an-ehrenamtliche-multiplikatoren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=4867","title":{"rendered":"&#8220;Gelungene Integration&#8221; &#8211; Dank an ehrenamtliche Multiplikatoren"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sch\u00f6nes aus Fulda.<\/strong> Der Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung f\u00fcr Heimatvertriebene und Sp\u00e4taussiedler, Rudolf Friedrich, hat bei der Multiplikatorenschulung in Fulda der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland bescheinigt, dass sie mit diesen Veranstaltungen eine wichtige Integrationshilfe leistet. Er bedankte sich besonders bei der Projektleiterin Rosa Emich, die mit besonderem Geschick die Augen der Menschen f\u00fcr die Probleme der Sp\u00e4taussiedler \u00f6ffnen k\u00f6nne.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eDiese seit Jahren erfolgreich praktizierten Multiplikatorenschulungen der Landsmannschaft sind aus der Integrationsarbeit in Hessen nicht mehr wegzudenken\u201c, so der Landesbeauftragte. Er bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen Multiplikatoren, die ihre Erfahrungen vor Ort bei der Arbeit mit den Sp\u00e4taussiedlern erfolgreich einbringen w\u00fcrden. Niemand anders als die Deutschen aus Russland, die schon etwas l\u00e4nger hier leben, k\u00f6nne die heutigen Sp\u00e4taussiedler besser und verst\u00e4ndnisvoller ansprechen.<\/p>\n<p>Friedrich ging kurz auf die Zug\u00e4nge von Sp\u00e4taussiedlern nach Hessen ein. Seit 1979 h\u00e4tten rund 180.000 Russlanddeutsche in Hessen eine neue Heimat gefunden. Im Jahr 2002 seien noch 6.536 Sp\u00e4taussiedler nach Hessen gekommen, w\u00e4hrend es im Jahr 2006 nur noch 552 waren. Bis Ende Juli 2007 betrug der Zugang noch 251 Personen.<\/p>\n<p>Dieser dramatische R\u00fcckgang habe mit den Bestimmungen des Zuwanderungsgesetzes zu tun, die jetzt greifen w\u00fcrden. \u201eAngesichts dieser Zahlen sollten wir erkennen, dass wir vor der Integrationsarbeit keine Angst zu haben brauchen, dass wir aber um eine verst\u00e4rkte Akzeptanz werben m\u00fcssen\u201c, stellte Landesbeauftragter Friedrich fest.<\/p>\n<p>Hessen habe auf die Integrationsprobleme reagiert und wende j\u00e4hrliche 5,115 Mio. Euro f\u00fcr die Integrationsarbeit auf, was eine Erh\u00f6hung um 350 Prozent im Vergleich zu 1998 bedeute. So w\u00fcrden 1,5 Mio. Euro f\u00fcr innovative Projekte und 3,25 Mio. Euro f\u00fcr die Sprachf\u00f6rderung in Kinderg\u00e4rten zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Der Landesbeauftragte schlug vor, dass Beispiele gelungener Integration vermehrt in die \u00d6ffentlichkeit getragen werden sollen. \u201eDass wir inzwischen in fast allen Berufen erfolgreiche russlanddeutsche Landsleute haben, ist leider zu wenig bekannt. Ebenso werden die Erfolge von Sportlern aus dem Sp\u00e4taussiedlerbereich zuwenig \u00f6ffentlich gew\u00fcrdigt\u201c, so Friedrich abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sch\u00f6nes aus Fulda. Der Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung f\u00fcr Heimatvertriebene und Sp\u00e4taussiedler, Rudolf Friedrich, hat bei der Multiplikatorenschulung in Fulda der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland bescheinigt, dass sie mit diesen Veranstaltungen eine wichtige Integrationshilfe leistet. 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