{"id":48262,"date":"2009-12-23T05:49:41","date_gmt":"2009-12-23T04:49:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=48262"},"modified":"2009-12-23T08:49:50","modified_gmt":"2009-12-23T07:49:50","slug":"regionalmanagement-etabliert-neues-netzwerk-wirtschaft-mittelhessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=48262","title":{"rendered":"Regionalmanagement etabliert neues \u201eNetzwerk Wirtschaft Mittelhessen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/091221_Wirtschaft.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-48263\" title=\"091221_Wirtschaft\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/091221_Wirtschaft-265x138.jpg\" alt=\"091221_Wirtschaft\" width=\"265\" height=\"138\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/091221_Wirtschaft-265x138.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/091221_Wirtschaft.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Gie\u00dfen.<\/strong> Am Freitag-Vormittag gr\u00fcndete der Regionalmanagementverein MitteHessen in Gie\u00dfen das \u201eNetzwerk Wirtschaft Mittelhessen\u201c. Mit dem neuen Gremium, zu dessen Etablierung \u00fcber 60 Vertreter von Unternehmen, Wissenschaft und Politik gekommen waren, sollen die Mitglieder von MitteHessen noch st\u00e4rker in die wirtschaftsrelevante Arbeit des Vereins einbezogen werden.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Information, Vernetzung und Projektschmiede<\/strong><\/p>\n<p>Rainer Noll, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Licher Privatbrauerei und als Vorstand Vertreter der \u00fcber 60 Mitglieds-Unternehmen im Verein stellte bei seiner Er\u00f6ffnung das Ziel des neuen Netzwerks dar: \u201eWir wollen die positive wirtschaftliche Entwicklung des Standorts Mittelhessen begleiten und unterst\u00fctzen\u201c.<\/p>\n<p>Regierungspr\u00e4sident a.D. Wilfried Schmied, Vorsitzender von MitteHessen erg\u00e4nzte, dass dies durch die Einbindung aller relevanter Gruppen in Mittelhessen erreicht werden solle: \u201eNeben den kommunalen Wirtschaftsf\u00f6rderungen haben wir auch die bestehenden Cluster-Initiativen und die Vertreter der aus Mitteln der l\u00e4ndlichen Entwicklung gef\u00f6rderten Gebiete eingeladen. Heute wollen wir informieren, vernetzen und neue Projekte ansto\u00dfen\u201c, so Schmied.<\/p>\n<p><strong>\u201eHier in Mittelhessen wird Wissen in Wirtschaft umgesetzt!\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Barbara Bahadori vom Referat Regionalanalyse der Helaba machte den Anfang mit einer fundierten externen Sicht auf Mittelhessen: \u201eDie Region hat zwei Standbeine: Bildung und Forschung sowie das produzierende Gewerbe\u201c erl\u00e4uterte die Mitarbeiterin der Abteilung Volkswirtschaft\/Research der Landesbank Hessen-Th\u00fcringen. \u201eUnd das Gute ist: Hier wird Wissen in Wirtschaft umgesetzt\u201c belegte Bahadori den lebendigen Wissenstransfer in Mittelhessen mit einem \u00fcberdurchschnittlichen Anteil bei neuen Gewerbeanmeldungen. \u201eDie Mischung zwischen Innovation und Tradition ist in der Region nicht nur ein Schlagwort, sondern sie funktioniert nachweislich!\u201c<\/p>\n<p>Der Vernetzung dienten die Vorstellung zweier mittelhessischer Clusterinitiativen, also der Vernetzung in einem bestimmten wirtschaftlichen Segment: Dr. Andreas Wei\u00dfflog vom Cluster timm (Technologie und Innovationsregion Medizinregion Mittelhessen) konnte \u00fcber die positive Entwicklung der 2007 er\u00f6ffneten Einrichtung berichten: \u201eEin Beispiel ist MATAM, die Marburger Atemantwort-Messung, die aus der Zusammenarbeit zwischen der FH Gie\u00dfen-Friedberg und mehreren Unternehmen entstanden ist. Mit diesem Projekt konnte der zweite Platz des Hessischen Kooperationspreises gewonnen werden\u201c, so der Clustermanager Auch der Zuspruch weiterer Unternehmen aus der Zukunftsbranche Meizintechnik, die bei timm Mitglied werden k\u00f6nnen, sei positiv.<\/p>\n<p>Das zweite Cluster richtet sich an die vielen potentiellen Unternehmer: Das ECM (Entrepreneurship-Cluster Mittelhessen) ist an allen drei Hochschulen angesiedelt und soll dort die Angst vor Gr\u00fcndungsaktivit\u00e4ten nehmen: Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter werden so sensibilisiert und geschult, Existenzgr\u00fcnder zu werden und so die Potentiale der beiden Universit\u00e4ten und der Fachhochschule regional auszudehnen. \u201eUnd da machen nicht nur BWLer mit\u201c, wie Prof. Dr. R\u00fcdiger Kabst, wissenschaftlicher Projektverantwortlicher von der Justus-Liebig-Universit\u00e4t Gie\u00dfen stolz berichtete.<\/p>\n<p><strong>Zukunftsfelder: Logistik und Fachkr\u00e4fte<\/strong><\/p>\n<p>Den Schluss bildeten zwei eigene Projekte des Regionalmanagements: Dr. Matthias Leder und Harald Metzger standen Rede und Antwort f\u00fcr das zu gr\u00fcndende Logistik-Cluster Mittelhessen. Hier hat das hessische Wirtschaftsministerium eine F\u00f6rderung in Aussicht gestellt. \u201eWir haben gute Fl\u00e4chen, aber sie sind in der Logistikwelt noch unbekannt. Und den bestehenden Unternehmen k\u00f6nnen wir konkreten Nutzen anbieten\u201c umriss Metzger vom Regierungspr\u00e4sidium Gie\u00dfen die Herangehensweise.<\/p>\n<p>\u201eUnd um uns bekannter zu machen, denken wir \u00fcber einen Besuch der Fachmessen nach \u2013 auch international\u201c, erl\u00e4uterte Dr. Leder, ehrenamtlicher Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von MitteHessen. Wie das Logistikcluster waren auch die Aktivit\u00e4ten im Bereich Fachkr\u00e4ftemarketing, die von Burghard Loewe und Jens Ihle vorgestellt wurden, noch Zukunftsmusik: \u201eDer Wettbewerb um die besten K\u00f6pfe ist bereits im vollen Gange: Wir brauchen laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in den n\u00e4chsten 12 Jahren 890.000 Ingenieure in Deutschland\u201c, konkretisierte Loewe, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK Lahn-Dill.<\/p>\n<p>\u201eDem stehen jedoch pro Jahr derzeit nur rund 45.000 Absolventen gegen\u00fcber\u201c. Jens Ihle erg\u00e4nzte: \u201eHier kommt es f\u00fcr die mittelhessischen Unternehmer darauf an, bekannt und attraktiv zu sein. Wir m\u00f6chten dabei helfen!\u201c, so Ihle, der Regionalmanager von MitteHessen e.V, der eine intelligenten Mix aus Regionalmarketing und Arbeitgebermarkenbildung (Employer Branding) dagegen setzen will.<\/p>\n<p>Die Mitglieder des Vereins hatten zum Schluss die Gelegenheit, sich an den neuen Aktivit\u00e4ten zu beteiligen und nahmen dies rege wahr. \u201eWer mitmachen will, ist herzlich willkommen\u201c, res\u00fcmierte Wilfried Schmied, der alle einlud, zusammenzuarbeiten: \u201eAuch neue Mitglieder k\u00f6nnen einen Nutzen aus unseren Aktivit\u00e4ten ziehen\u201c, war sich Schmied sicher, der das Motto der Region \u201eWo Ideen Wirklichkeit werden\u201c als gemeinsame Perspektive des neu gegr\u00fcndeten Netzwerks Wirtschaft, das zweimal j\u00e4hrlich tagen soll, ausgab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Gie\u00dfen. 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