{"id":48165,"date":"2009-12-20T05:14:14","date_gmt":"2009-12-20T04:14:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=48165"},"modified":"2009-12-19T08:03:43","modified_gmt":"2009-12-19T07:03:43","slug":"kompensationszahlung-von-32-000-euro-fuer-mentorinnennetzwerk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=48165","title":{"rendered":"Kompensationszahlung von 32.000 Euro f\u00fcr MentorinnenNetzwerk"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wiesbaden.<\/strong> Das Hessische Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kunst unterst\u00fctzt das MentorinnenNetzwerk 2010 mit einer einmaligen Kompensationszahlung von 32.000 Euro. Die hochschul\u00fcbergreifende Einrichtung aller hessischen Universit\u00e4ten und Fachhochschulen stellt mit insgesamt 1000 Teilnehmerinnen das gr\u00f6\u00dfte Mentoring-Projekt in der europ\u00e4ischen Hochschullandschaft dar.<!--more--><\/p>\n<p>Das vor zehn Jahren gegr\u00fcndete Netzwerk richtet sich an Studentinnen und Doktorandinnen der Natur- und Ingenieurwissenschaften und zielt darauf ab, diese durch Mentoring, Training und Networking auf einen erfolgreichen Berufseinstieg in Wirtschaft oder Wissenschaft vorzubereiten. Damit tr\u00e4gt es nachweislich zur Verbesserung der Karrierechancen von Frauen in den so genannten MINT-F\u00e4chern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) bei.<\/p>\n<p>\u201eVor dem Hintergrund der steigenden Studierendenzahlen ist auch in den n\u00e4chsten Jahren mit einer zunehmenden Nachfrage zu rechnen. Um diesem Bedarf Rechnung zu tragen, ist eine Ausweitung des Netzwerks auf bis zu 900 Mentees und 400 Mentorinnen dringend erforderlich\u201c, sagte Ministerin K\u00fchne-H\u00f6rmann. \u201eEs sollte auch weiterhin keine Aufnahmebeschr\u00e4nkungen geben, sondern alle interessierten hessischen Studentinnen und Doktorandinnen sollten ins Netzwerk aufgenommen werden k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Diese Ausweitung des Netzwerks erfordert zus\u00e4tzliche personelle und finanzielle Kapazit\u00e4ten. Um den gestiegenen Mittelbedarf zu decken, hatte das Hessische Koordinierungsb\u00fcro im Zuge der Weiterf\u00fchrungsverhandlungen von 2010 an 40.000 Euro pro Jahr von den Hochschulen beantragt. Die Fachhochschulen haben darauf ihren Beitrag aufgestockt, die Universit\u00e4ten finanzieren dagegen in unver\u00e4nderter H\u00f6he.<\/p>\n<p>Dadurch klafft eine Finanzierungsl\u00fccke von 32.000 Euro. \u201eIch bedauere, dass sich die Universit\u00e4ten nicht zu einer Erh\u00f6hung entschlie\u00dfen konnten, obwohl auch sie vom MentorinnenNetzwerk profitieren. Um die positive Weiterentwicklung des Netzwerks nicht zu gef\u00e4hrden, wird das Ministerium diese L\u00fccke nun f\u00fcr ein Jahr kompensieren\u201c, sagte K\u00fchne-H\u00f6rmann.<\/p>\n<p>Nach einer Anschubfinanzierung durch das Ministerium in den Jahren von 1998 bis 2006 ist seit 2007 eine erfolgreiche Public-Private-Partnership etabliert worden: Die Hochschulen tragen 80 Prozent der Kosten, die Kooperationspartner aus Wirtschaft und au\u00dferuniversit\u00e4rer Forschung decken die restlichen 20 Prozent ab.<\/p>\n<p>Die Mentees kommen zu 80 Prozent aus den Universit\u00e4ten und zu 20 Prozent aus den Fachhochschulen. Die Nachfrage der MINT-Studentinnen und Doktorandinnen nach den Karrieref\u00f6rderangeboten des MentorinnenNetzwerks boomt. Seit 2007 liegen Rekordanmeldezahlen von mehr als 200 neuen Studentinnen und Doktorandinnen pro Jahr vor. Entsprechend wurden die Angebote in den Bereichen Mentoring, Training und Networking in den vergangenen drei Jahren weiterentwickelt und ausgeweitet. Seit Beginn des laufenden Wintersemesters gingen bereits 238 Neuanmeldungen f\u00fcr 2010 ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wiesbaden. Das Hessische Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kunst unterst\u00fctzt das MentorinnenNetzwerk 2010 mit einer einmaligen Kompensationszahlung von 32.000 Euro. 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