{"id":47373,"date":"2009-12-11T06:00:44","date_gmt":"2009-12-11T05:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=47373"},"modified":"2009-12-11T07:48:57","modified_gmt":"2009-12-11T06:48:57","slug":"fachkraefteaustausch-des-amtes-fuer-jugend-und-familie-in-sergiew-posad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=47373","title":{"rendered":"Fachkr\u00e4fteaustausch des Amtes f\u00fcr Jugend und Familie in Sergiew Posad"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda<\/strong><strong>. <\/strong>Die Stadt Fulda unterh\u00e4lt seit 1991 eine St\u00e4dtepartnerschaft mit Sergiew Posad. Seither findet ein reger Austausch in den Bereichen Kunst, Kultur und Tourismus statt. Im Rahmen der Zusammenarbeit beider St\u00e4dte besuchten nun vier Sozialp\u00e4dagogen des Amtes f\u00fcr Jugend und Familie der Stadt Fulda Projekte und Institutionen der Sozialarbeit in Sergiew Posad.<!--more--><\/p>\n<p>Dabei wurden Arbeitsschwerpunkte und Arbeitsweisen von russischen und deutschen Sozialarbeitern vorgestellt, verglichen und diskutiert. Au\u00dferdem gab es t\u00e4gliche Gespr\u00e4che und Diskussionsrunden mit den russischen Kollegen. Dadurch wurden die Beziehungen zwischen beiden Stadtverwaltungen ausgebaut, da von beiden Beteiligten eine intensive Fortf\u00fchrung der St\u00e4dtepartnerschaft gew\u00fcnscht wird.<\/p>\n<p><strong>Vermittlung russischer Traditionen<\/strong><\/p>\n<p>In Sergiew Posad, das 70 km von Moskau entfernt liegt und etwa 130.000 Einwohner hat, gibt es verschiedene Familienzentren, die sich der kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen widmen. Dabei wird auch viel Wert auf die Vermittlung alter russischer Traditionen gelegt, wie den Erhalt von T\u00e4nzen, Kunsthandwerk und Spielen.<\/p>\n<p>Besonders beeindruckend war f\u00fcr die Sozialarbeiter der Besuch in der Einrichtung \u201eFamilie\u201c, wo Sozialarbeiter und Psychologen mit Kindern und Eltern aus schwierigen Familienverh\u00e4ltnissen arbeiten. Dort sind 33 Mitarbeiter zust\u00e4ndig f\u00fcr ein Gebiet mit etwa 220.000 Einwohnern, wo es vor allem Probleme mit Armut, Alkohol und Drogen gibt.<\/p>\n<p><strong>Jugendaustausch 2010<\/strong><\/p>\n<p>Beim Empfang des\u00c2\u00a0 stellvertretenden B\u00fcrgermeisters ging es um die Perspektiven der Zusammenarbeit und den gemeinsamen Jugendaustausch 2010, der sowohl in Fulda als auch in Sergiew Posad stattfinden soll. Der stellvertretende B\u00fcrgermeister Anatolij Vladimorovitsch betonte, wie wichtig es sei, bei den Jugendlichen die Initiative zu wecken, da sie unsere Zukunft seien. Er zeigte sich auch sehr interessiert an den T\u00e4tigkeitsfeldern der deutschen Fachkr\u00e4fte und stellte dar, wie viel man voneinander lernen k\u00f6nne und wie<\/p>\n<p>wichtig es ihm sei, die St\u00e4dtepartnerschaft lebendig zu halten. So werden die russischen Jugendlichen zuerst im April 2010 Fulda besuchen, w\u00e4hrend der Gegenbesuch der Fuldaer Jugendlichen im Oktober 2010 stattfindet. Es wurde vereinbart, dass benachteiligte Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren an den Begegnungen teilnehmen und ihnen die M\u00f6glichkeit geschaffen werden soll, Praktika in den jeweiligen L\u00e4ndern zu absolvieren. Somit k\u00f6nnten z.B. Fachkr\u00e4fte aus Sergiew Posad in den Jugendzentren oder auch bei Streetwork Aschenberg mitarbeiten, sich Konzepte und Arbeitsweisen aneignen und vor Ort einen Einblick in die Arbeit der deutschen Kollegen erhalten. (cp)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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