{"id":42772,"date":"2009-10-23T05:03:54","date_gmt":"2009-10-23T03:03:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=42772"},"modified":"2009-10-22T16:04:43","modified_gmt":"2009-10-22T14:04:43","slug":"erziehungszeiten-dr-herr-fordert-die-staerkere-beruecksichtigung-der-erziehungszeiten-bei-altersversorgung-und-groessere-anerkennung-fuer-diese-aufgabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=42772","title":{"rendered":"\u201eErziehungszeiten&#8221; &#8211; Dr. Herr fordert die st\u00e4rkere Ber\u00fccksichtigung der Erziehungszeiten bei Altersversorgung und gr\u00f6\u00dfere Anerkennung f\u00fcr diese Aufgabe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Deutschland.<\/strong> \u201eWir m\u00fcssen die Familien st\u00e4rken! Kindererziehung ist eine wertvolle und gesellschaftlich bedeutsame Aufgabe, die auch durch Staat und Gesellschaft gew\u00fcrdigt werden muss\u201c, stellte der CDU \u2013 Landtagsabgeordnete Dr. Norbert Herr klar. Nach seiner Ansicht m\u00fcssten die Jahre, die Eltern in Kindererziehung investieren und damit ihre Erwerbsbiographie unterbrechen, bei dem Rentenanspruch angerechnet bekommen. \u201eDie bisherige Ungleichbehandlung der Kindererziehung gegen\u00fcber der Erwerbsarbeit bei der Rentenberechnung muss korrigiert werden\u201c, fordert der Fuldaer Landtagsabgeordnete.<!--more--><\/p>\n<p>So k\u00f6nnten w\u00e4hrend der Kindererziehung die Dienstjahre bei Beamten weiterlaufen bzw. die Anwartschaft bei der gesetzlichen Rente st\u00e4rker aufgewertet werden. Nach der geltenden Regelung werden Erziehungszeiten bei der Rente deutlich geringer angerechnet als Erwerbst\u00e4tigkeit. Vor allem Frauen, die sich mehrheitlich der Kindererziehung widmen, sind gegen\u00fcber berufst\u00e4tigen Frauen, die ihre Kinder betreuen lassen, deutlich im Nachteil.<\/p>\n<p>\u201eEs kann nicht sein, dass hohe Investitionen aus Steuergeldnern in Kinderbetreuung (neu U3) get\u00e4tigt werden, um die Erwerbst\u00e4tigkeit der Frauen zu erm\u00f6glich, und gleichzeitig aber Frauen, die sich f\u00fcr die Kindererziehung entscheiden, benachteiligt werden\u201c, so Dr. Herr und f\u00fchrt weiter aus, dass die Nichtinanspruchnahme der \u00f6ffentlichen Einrichtungen f\u00fcr Kinderbetreuung dem Staat Geld spare. \u201eSomit werden diese M\u00fctter doppelt ungleichbehandelt.\u201c<\/p>\n<p>Die hohen Investitionen in Kinderbetreuung (bspw. U3) erm\u00f6glichen den berufst\u00e4tigen Frauen lange Arbeitsbiographien und damit dank Steuergeldern eine h\u00f6here Altersversorgung. Wohingegen aber die Erziehungszeiten die Erwerbsbiographien der Frauen verk\u00fcrzen und damit zu niedrigeren Altersversorgungen f\u00fchren. Hinzu kommt noch, dass diese Frauen durch die Nichtinanspruchnahme der \u00f6ffentlichen Einrichtungen, der \u00f6ffentlichen Hand Mittel erspart haben. \u201eDiese Frauen werden doppelt zur Kasse gebeten!\u201c stellt der CDU \u2013 Politiker heraus.<\/p>\n<p>Andere L\u00e4nder wie Frankreich, das die h\u00f6chste Geburtenrate in Europa aufweist, nimmt eine solche Ungleichbehandlung nicht vor und bewertet stattdessen die Erziehungszeit bei der Altersversorgung st\u00e4rker. \u201eEs ist eine grunds\u00e4tzliche Neuausrichtung der Politik n\u00f6tig! Jetzt muss die CDU in der Familienpolitik Flagge zeigen\u201c fordert Dr. Norbert Herr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Deutschland. \u201eWir m\u00fcssen die Familien st\u00e4rken! 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