{"id":4246,"date":"2007-07-17T01:25:13","date_gmt":"2007-07-16T23:25:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=4246"},"modified":"2007-07-17T01:26:12","modified_gmt":"2007-07-16T23:26:12","slug":"st-elisabeth-stiftung-foerdert-tagespflege-fuer-kinder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=4246","title":{"rendered":"St. Elisabeth-Stiftung f\u00f6rdert Tagespflege f\u00fcr Kinder"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sch\u00f6nes aus H\u00fcnfeld.<\/strong> Die H\u00fcnfelder St. Elisabeth-Stiftung wird im Rahmen des zukunftsorientierten Kinderbreuungs- und Erziehungsverbundes St. Elisabeth k\u00fcnftig die Unterbringung von Kindern im Alter bis drei Jahren bei Tagesm\u00fcttern und -v\u00e4tern finanziell f\u00f6rdern. Wie B\u00fcrgermeister Dr. Eberhard Fennel in seiner Eigenschaft als Stiftungsvorsitzender dazu mitteilt, wurde in einem Gespr\u00e4ch mit aktiven Tagesm\u00fcttern und \u2013v\u00e4tern in H\u00fcnfeld eine vorl\u00e4ufige Regelung abgestimmt, die zun\u00e4chst f\u00fcr ein Jahr G\u00fcltigkeit haben soll. <!--more--><\/p>\n<p>An dem Gespr\u00e4ch waren auch erste Stadtr\u00e4tin Monika Mihm,\u00c2\u00a0 die Leiterinnen der Fachstelle Tagespflege beim Landkreis Fulda, Elke Krack-Drinnenberg und der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des zukunfsorientierten H\u00fcnfelder Kinderbetreuungs- und Erziehungsverbunds St. Elisabeth, Andreas Kapelle, beteiligt.<\/p>\n<p>Die Regelung sieht vor, dass die Unterbringung mit 1,25 Euro je Stunde aus Mitteln der St. Elisabeth-Stiftung bezuschusst wird. Im Gegenzug verpflichten sich die anerkannten Tagesm\u00fctter und der Tagesvater, bei bis zu einer w\u00f6chentlichen Betreuung von 30 Stunden nicht mehr als vier Euro je Stunde als Geb\u00fchr zu erheben. F\u00fcr l\u00e4ngere Betreuungszeiten sollen Pauschalbetr\u00e4ge und Obergrenzen vereinbart werden.<\/p>\n<p>Diese Regelung soll nicht nur f\u00fcr jene Eltern gelten, die ihr Kind jetzt neu bei einer Tagespflegeperson unterbringen wollen, sondern auch die Eltern, die diese Leistung schon bisher in Anspruch genommen haben. Die entsprechenden Antragsformulare werden durch die jeweiligen Tagesm\u00fctter und den Tagesvater f\u00fcr die Eltern vorgehalten, der Zuschuss wird dann durch die St. Elisabeth-Stiftung unmittelbar an die Eltern ausgezahlt.<\/p>\n<p>Wie B\u00fcrgermeister Dr. Eberhard Fennel dazu mitteilt, habe der H\u00fcnfelder Kindererziehungs- und Betreuungsverbund nicht abwarten k\u00f6nnen, bis die Politik endlich die Entscheidungen zur Finanzierung der Tagesbetreuung getroffen habe. Die Eltern brauchten schnell zuverl\u00e4ssige Hilfen und Rahmenbedingungen, auf die sie vertrauen k\u00f6nnten. Deshalb habe sich die St. Elisabeth-Stiftung zu dieser zun\u00e4chst auf ein Jahr befristeten F\u00f6rderung entschlossen, bis endlich Klarheit \u00fcber die k\u00fcnftigen Finanzierungsbedingungen herrsche. Dann solle diese Regelung entsprechend angepasst werden.<\/p>\n<p>In den Gespr\u00e4chen mit den Tagesm\u00fcttern und dem Tagesvater sei auch deutlich geworden, dass diese Form der Kinderbetreuung zwar f\u00fcr Bezieher von Leistungen des Sozialamts kein Problem darstelle, weil diese Kosten dort \u00fcbernommen w\u00fcrden. F\u00fcr viele Alleinerziehende oder auch junge Familien mit geringerem Einkommen sto\u00dfe die Nutzung der Tagespflege aber oft an finanzielle Grenzen.<\/p>\n<p>Deshalb habe die St. Elisabeth-Stiftung im Rahmen des zukunftsorientierten Kinderbetreuungs- und Erziehungsverbundes kurzfristig entschieden f\u00fcr die zun\u00e4chst auf ein Jahr ausgelegte F\u00f6rderung insgesamt\u00c2\u00a025 000 Euro zus\u00e4tzlich bereitzustellen. Die erste Stadtr\u00e4tin geht davon aus, dass mit der F\u00f6rderung diese Form der qualifizierten Betreuung von Kleinkindern von eins bis drei Jahren f\u00fcr weitere Eltern interessanter werde.<\/p>\n<p>Gegenw\u00e4rtig seien in H\u00fcnfeld f\u00fcnf Tagespflegepersonen im Einsatz. Es st\u00fcnden aber weitere Tagesm\u00fctter und \u2013v\u00e4ter auf der Warteliste, auch in H\u00fcnfeld, wie die Leiterin der Fachstelle Tagespflege beim Landkreis Fulda Elke Krack-Drinnenberg in dem Gespr\u00e4ch erkl\u00e4rt habe, so dass dieses Angebot noch ausgeweitet werden k\u00f6nne. Angeboten werden soll diese Form der Betreuung gezielt auch den Eltern, die f\u00fcr das bevorstehende Betreuungsjahr keinen Platz in der Villa Kunterbunt erhalten h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Diese werde ab dem Jahr 2008 in die neue Einrichtung im Tiergartenviertel umziehen und dann zwei Gruppen anbieten k\u00f6nnen, so dass auch diesem Bedarf Rechnung getragen werde. Gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen allerdings nur Eltern mit Kleinkindern, die ihren ersten Wohnsitz in H\u00fcnfeld haben und Tagesm\u00fctter und \u2013v\u00e4ter in Anspruch nehmen, die ihre Qualifikation durch die Zulassung bei der Fachstelle f\u00fcr Tagespflege beim Landkreis Fulda nachweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der B\u00fcrgermeister sieht diese Form der F\u00f6rderung der Tagespflege als einen wichtigen Beitrag und Baustein in dem zukunftsorientierten Kinderbetreuungs- und Erziehungskonzept der Stadt H\u00fcnfeld an. Tagesm\u00fctter und \u2013v\u00e4ter h\u00e4tten den gro\u00dfen Vorteil, dass sie sehr flexibel im Wege der Vereinbarung auf die W\u00fcnsche und Anforderungen der\u00c2\u00a0 Eltern eingehen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Dies reiche soweit, dass bei einer Tagesmutter beispielsweise die Betreuung nachts f\u00fcr ein Kind sicherstelle, deren Mutter Schicht arbeiten m\u00fcsse. Die St. Elisabeth-Stiftung und der Magistrat wollen nach Angaben des B\u00fcrgermeisters auf jeden Fall mit den Tagesm\u00fcttern und \u2013v\u00e4ter im Gespr\u00e4ch bleiben. Interessierten Eltern und Alleinerziehenden stehen der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Verbunds, Andreas Kapelle im Rathaus oder Erste Stadtr\u00e4tin Monika Mihm als Ansprechpartner zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sch\u00f6nes aus H\u00fcnfeld. Die H\u00fcnfelder St. Elisabeth-Stiftung wird im Rahmen des zukunftsorientierten Kinderbreuungs- und Erziehungsverbundes St. Elisabeth k\u00fcnftig die Unterbringung von Kindern im Alter bis drei Jahren bei Tagesm\u00fcttern und -v\u00e4tern finanziell f\u00f6rdern. 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