{"id":4221,"date":"2007-07-15T00:49:03","date_gmt":"2007-07-14T22:49:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=4221"},"modified":"2007-07-15T00:49:51","modified_gmt":"2007-07-14T22:49:51","slug":"kanu-piaskowski-und-zoth-auf-dem-weg-nach-uebersee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=4221","title":{"rendered":"Kanu: Piaskowski und Zoth auf dem Weg nach \u00dcbersee"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sport.<\/strong>\u00c2\u00a0Donnerstagmorgen, neun Uhr am Flughafen D\u00fcsseldorf. Kaspar Zoth und Janina Piaskowski, Teilnehmer der Junioren-Weltmeisterschaften im Kanu Wildwasserrennsport, sind im Check-In Bereich des Flughafens. Unter den wachsamen Augen der Sportler werden die Kajaks verladen und treten den Weg in Richtung \u00dcbersee an.<\/p>\n<p>Fotos (3): Kanu-Club-Fulda<\/p>\n<p><a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/07\/070714_kanu3.jpg\" title=\"070714_kanu3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/07\/070714_kanu3.thumbnail.jpg\" alt=\"070714_kanu3.jpg\" \/><\/a>\u00c2\u00a0<a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/07\/070714_kanu1.jpg\" title=\"070714_kanu1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/07\/070714_kanu1.thumbnail.jpg\" alt=\"070714_kanu1.jpg\" \/><\/a>\u00c2\u00a0<a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/07\/070714_kanu2.jpg\" title=\"070714_kanu2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/07\/070714_kanu2.thumbnail.jpg\" alt=\"070714_kanu2.jpg\" \/><\/a><!--more--><\/p>\n<p>Schlie\u00dflich kosten die Sportger\u00e4te jeweils 2000 \u00e2\u201a\u00ac. F\u00fcr die beiden Sportler des Kanu-Club-Fulda (KCF) beginnt um elf Uhr das Unternehmen Junioren-Weltmeisterschaft in Amerika. Denn dann geht es mit dem Flieger ab nach Miami. Dort steht noch eine 1000 km lange Autofahrt an und sie sind an ihrem Ziel angekommen: dem\u00c2\u00a0 \u201eUS National White Water Center\u201c in Charlotte im Bundesstaat North Carolina. Dort werden in den n\u00e4chsten zwei Wochen die Welttitelk\u00e4mpfe ausgetragen.<\/p>\n<p>Ein bisschen aufgeregt sind die beiden Kanuten schon vor Beginn ihrer langen Reise. Die Anspannung ist deutlich anzumerken. \u201eUnsere Kajaks sowie die Paddel haben einen Wert von 2000\u00e2\u201a\u00ac beziehungsweise 300\u00e2\u201a\u00ac. Da macht man sich schon ein wenig Gedanken dar\u00fcber, dass das Flughafenpersonal auch sorgsam mit den Sportger\u00e4ten umgeht\u201c, meint Zoth unmittelbar vor dem Abflug. Schlie\u00dflich sind diese aus demselben Material wie Formel Eins Wagen, n\u00e4mlich Carbon gefertigt.<\/p>\n<p>Ab Freitag wird dann auf den Wettkampfstrecken, auf der Sprint und der Classicdistanz, trainiert um die optimale Fahrtlinie zu finden. Unterst\u00fctzt werden die beiden dabei von David Piaskowski, der als Betreuer der deutschen Nationalmannschaft fungiert. \u201eInternationale Rennen laufen ganz anders ab, als nationale Wettk\u00e4mpfe. Da ist es wichtig, jemanden dabei zu haben, der sich auf internationalem Niveau ein bisschen auskennt. Und ich werde die Sportler der deutschen Nationalmannschaft auf dem Wasser betreuen um mit ihnen die optimale Fahrtlinie zu finden\u201c, so\u00c2\u00a0 David zu seinen Aufgaben.<\/p>\n<p>Am Dienstag werden die Wettk\u00e4mpfe mit dem so genannten Non-Stop er\u00f6ffnet. Bei diesem offiziellen Trainingslauf auf Zeit werden die Startpl\u00e4tze f\u00fcr die Wettk\u00e4mpfe vergeben. Ein wichtiger Faktor hierbei ist, dass sich die Sportler eine gute Startposition f\u00fcr die Wettk\u00e4mpfe erpaddeln, sich aber gleichzeitig nicht vollkommen verausgaben. Im Anschluss erfolgt eine gro\u00dfe Er\u00f6ffnungszeremonie, bevor am Mittwoch die Wettk\u00e4mpfe mit den Einzelrennen auf der klassischen Distanz gestartet werden. Donnerstag folgen dann die Mannschaftswettbewerbe auf derselben Distanz.<\/p>\n<p>Und Freitag und Samstag erfolgen die Sprintrennen im Einzel und der Mannschaft. Ein genaues Ziel bez\u00fcglich der Platzierung wollen und k\u00f6nnen die beiden Domst\u00e4dter dabei aber noch nicht abgeben. Denn dieses ist auch immer Streckenabh\u00e4ngig. Janina Piaskowski zu ihren Ambitionen und Chancen: \u201eVon einer Einzelmedaille zu tr\u00e4umen w\u00e4re Utopie. Aber ich m\u00f6chte im Einzel auf Sprintdistanz schnellste deutsche Kanutin sein. Und so wie es nach den bisherigen Trainigstouren aussieht, stehen meine Chancen nicht schlecht.<\/p>\n<p>Die Strecke ist schwer und anspruchsvoll, das kommt mir aufgrund meiner relativ kleinen Statur entgegen. Des Weiteren w\u00e4re eine Mannschaftsmedaille nat\u00fcrlich toll. Aber ich sehe das realistisch und lasse die ganze Sache auf mich zukommen um mir keinen unn\u00f6tigen Druck zu machen.\u201c\u00c2\u00a0<\/p>\n<p>\u201eWenn in den Mannschaftrennen eine Top-Five Platzierung oder vielleicht auch eine Medaille rauskommen w\u00fcrde, dann w\u00e4re das schon ph\u00e4nomenal\u201c, erg\u00e4nzt Zoth. Er war bei den Qualifikationsrennen sowohl Schnellster im Sprint als auch auf der Classicdistanz und\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 m\u00f6chte diese Position auch im Rennen behaupten. \u201eZun\u00e4chst einmal gilt es, ein gutes Non-Stop zu fahren. Und dann m\u00f6chte ich, wenn m\u00f6glich, immer schnellster Deutscher sein. Was letztendlich am Ende f\u00fcr eine Platzierung rauskommt, sehen wir dann.\u201c<\/p>\n<p>Die \u00e4u\u00dferen Bedingungen spielen unseren Sportlern zurzeit in die Karten. Es herrschen Temperaturen um die 40 Grad und selbst das Wasser hat eine Temperatur von mehr als 25 Grad. Laut Kaspar und Janina ein Vorteil f\u00fcr beide.<br \/>\nUnd von der Strecke sind beide begeistert. \u201eWas die Amis ist auf die Beine gestellt haben ist der Wahnsinn. Dagegen sind die Strecken in Deutschland ein Kinderspielplatz.\u201c Die gesamte Sprintstrecke besteht durchgehend aus Wuchtwasser, man wird f\u00f6rmlich durch den k\u00fcnstlich angelegten Kanal hindurchgesp\u00fclt.<\/p>\n<p>\u201eWer hier vorne mitmischen will, braucht enorme taktische F\u00e4higkeiten und muss ein guter Wildwasserfahrer sein. Mit reiner Kraft kommt man hier nicht weit. Vielleicht ein Vorteil f\u00fcr unsere Sportler\u201c, erkl\u00e4rt Betreuer David Piaskowski die Streckenschwierigkeiten.<\/p>\n<p>Zusammen mit ihren Nationalmannschaftskollegen Sandra Ott (K\u00f6ln), Anna Brick (Hamburg \u2013 alle Juniorinnen), Benedikt Scholz (K\u00f6ln), S\u00f6ren Falkenhain (Celle), Dennis Loh\u00f6lter (D\u00fcsseldorf \u2013 alle Junioren Kajak) und Tim Heilinger (K\u00f6ln \u2013 Junioren Canadier) geben die Fuldaer ein starkes Team ab und machen hoffentlich mit guten Platzierungen auf sich aufmerksam. (dp)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sport.\u00c2\u00a0Donnerstagmorgen, neun Uhr am Flughafen D\u00fcsseldorf. Kaspar Zoth und Janina Piaskowski, Teilnehmer der Junioren-Weltmeisterschaften im Kanu Wildwasserrennsport, sind im Check-In Bereich des Flughafens. Unter den wachsamen Augen der Sportler werden die Kajaks verladen und treten den Weg in Richtung \u00dcbersee an. 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