{"id":42145,"date":"2009-10-16T06:41:51","date_gmt":"2009-10-16T04:41:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=42145"},"modified":"2009-10-16T08:42:11","modified_gmt":"2009-10-16T06:42:11","slug":"gedankenaustausch-zwischen-jugendarbeitern-aus-sergiew-posad-und-fulda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=42145","title":{"rendered":"Gedankenaustausch zwischen Jugendarbeitern aus Sergiew Posad und Fulda"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/091015_Jugend.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-42146\" title=\"091015_Jugend\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/091015_Jugend-265x175.jpg\" alt=\"091015_Jugend\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/091015_Jugend-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/091015_Jugend.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda\/Sergiew Posad.<\/strong> Politik steht offenbar nicht gerade hoch im Kurs, zumindest bei vielen Jugendlichen in Fuldas russischer Partnerstadt Sergiew Posad. \u201eDie Jugend ist wenig am politischen Geschehen interessiert und sehr unselbst\u00e4ndig\u201c, bedauert Rodion Chernyaev, Jugendarbeiter in der Stadt des heiligen Sergej. Auch Alkoholprobleme unter russischen Jugendlichen bereiten den Experten Sorge. Kaum dagegen die Arbeitslosigkeit. Das wie auch generell Fragen zur Jugendarbeit und des Dialogs waren Kernpunkte eines Gedankenaustauschs zwischen Fuldas Verwaltungschef Gerhard M\u00f6ller und Jugendarbeitern aus Sergiew Posad.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Instabilit\u00e4t<\/strong><br \/>\nEinen m\u00f6glichen Grund f\u00fcr das politische Desinteresse sieht Chernyaev u.a. in der politischen Instabilit\u00e4t der Kommunalpolitik in seiner Heimatstadt. Derzeit stehen wieder OB-Wahlen an. Und die Ausgangslage ist schwierig: Von \u00fcbergeordneter Stelle ist ein Kandidat ins Rennen geschickt worden, \u201eum wieder f\u00fcr geordnete Verh\u00e4ltnisse zu sorgen\u201c. Er hat, so vermuten einige Teilnehmer der Begegnung mit M\u00f6ller, gute Chancen, die Wahl f\u00fcr sich zu entscheiden. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel der Jugendarbeiter, jungen Frauen und M\u00e4nnern mehr Selbst\u00e4ndigkeit zu vermitteln, damit sie auch wieder mehr Interesse an der Politik finden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/091015_Jugend2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-42147\" title=\"091015_Jugend2\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/091015_Jugend2-265x175.jpg\" alt=\"091015_Jugend2\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/091015_Jugend2-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/091015_Jugend2.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Ekaterina Lobanova, Vera Bochrova, Rodion Chernyaev, Oleg Dmitriev, die von Julia Tesic, Anke Ritzmann, Michael Bolz sowie Andreas M\u00fcller begleitet worden sind, skizzierten dem interessierten OB ein aktuelles Bild ihrer Arbeit. Der Bereich, der innerhalb der Stadtverwaltung Sergiew Posads f\u00fcr Jugendarbeit zust\u00e4ndig ist, sei noch relativ jung. Kontakte werden mit den verschiedensten Institutionen, so u.a. auch der Universit\u00e4t, gepflegt, \u201eum gemeinsam zu besprechen, was Jugendliche interessiert\u201c.<\/p>\n<p>Neben der klassischen Jugendarbeit gibt es ebenso die projektbezogene offene Jugendarbeit. Welche Ergebnisse auf diesem Gebiet erzielt werden, davon konnte sich Fuldas Verwaltungschef an einem sehr sch\u00f6nen Beispiel \u00fcberzeugen. Als Gastgeschenk erhielt M\u00f6ller eine bearbeitete Ansicht der Klostermauer mit Wachturm. Der Besuch der Gruppe aus Sergiew Posad diente der Vorbereitung eines weiteren Jugendaustauschs zwischen Sergiew Posad und Fulda.<\/p>\n<p><strong>B\u00e4ume gedeihen<\/strong><br \/>\nF\u00fcr die G\u00e4ste aus dem fernen Russland \u00fcbermittelte Ekaterina Lobanova die Gr\u00fc\u00dfe aus der Partnerstadt. Fuldas OB dankte sie f\u00fcr den \u201eangenehmen Empfang und die herzliche Gastfreundschaft.\u201c Viele Bilder wird Lobanova wieder mit nach Hause nehmen. Fulda habe ihr \u201esehr gut gefallen\u201c, sagt sie. Beeindruckt war die junge Russin von der Fachkenntnis ihrer Fuldaer Kollegen. F\u00fcr die Zukunft hofft sie, dass sich die Fachleute auf beiden Seiten noch besser kennen lernen und der Austausch fortgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Auch Fuldas OB unterstrich die Bedeutung des Gedankenaustauschs. \u201eF\u00fcr mich war es ganz wichtig, einmal zu erfahren, wie die Jugendarbeit in Sergiew Posad ganz konkret aussieht.\u201c Nat\u00fcrlich interessierte sich M\u00f6ller ebenso f\u00fcr die aktuelle Entwicklung in der Partnerstadt, ob die Verwaltung inzwischen ins neue Rathaus umgezogen ist. Oder: Was die jungen B\u00e4ume machen, die er 2007 bei seinem letzten Besuch gemeinsam mit seinem damaligen Amtskollegen Persianov gepflanzt hatte. Sie \u201egedeihen wie die Partnerschaft kr\u00e4ftig\u201c, best\u00e4tigte ihm einer der G\u00e4ste. (mb)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda\/Sergiew Posad. Politik steht offenbar nicht gerade hoch im Kurs, zumindest bei vielen Jugendlichen in Fuldas russischer Partnerstadt Sergiew Posad. \u201eDie Jugend ist wenig am politischen Geschehen interessiert und sehr unselbst\u00e4ndig\u201c, bedauert Rodion Chernyaev, Jugendarbeiter in der Stadt des heiligen Sergej. Auch Alkoholprobleme unter russischen Jugendlichen bereiten den Experten Sorge. Kaum dagegen die Arbeitslosigkeit. 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