{"id":40904,"date":"2009-10-08T06:32:01","date_gmt":"2009-10-08T04:32:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=40904"},"modified":"2009-10-08T08:45:27","modified_gmt":"2009-10-08T06:45:27","slug":"landrat-marx-ueberreichte-in-muecke-merlau-230-000-euro-an-buergermeister-weitzel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=40904","title":{"rendered":"Landrat Marx \u00fcberreichte in M\u00fccke-Merlau 230.000 Euro an B\u00fcrgermeister Weitzel"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/dorferneuerung.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-40905\" title=\"Foto: Pressestelle Vogelsbergkreis\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/dorferneuerung-265x186.jpg\" alt=\"Foto: Pressestelle Vogelsbergkreis\" hspace=\"5\" width=\"265\" height=\"186\" align=\"left\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/dorferneuerung-265x186.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/dorferneuerung.jpg 851w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><strong>Vogelsbergkreis.<\/strong> &#8220;Es ist erstklassige Demografiepolitik, wenn wir mit den Mitteln der Dorferneuerung die Lebensqualit\u00e4t in den Ortskernen sp\u00fcrbar steigern und damit den l\u00e4ndlichen Raum attraktiv machen. Dar\u00fcber hinaus st\u00f6\u00dft jeder Euro drei weitere an, was gut ist f\u00fcr unsere Arbeitspl\u00e4tze.&#8221; Dies sagte Landrat Rudolf Marx (CDU) am Freitag in Merlau, als er 230.000 Euro aus Mitteln der Dorferneuerung an M\u00fcckes B\u00fcrgermeister Matthias Weitzel (SPD) \u00fcberreichte. Das Geld ist daf\u00fcr vorgesehen, das Dorfgemeinschaftshaus in Merlau und das Nebengeb\u00e4ude &#8220;Hofstatt&#8221; zu sanieren. Ortsvorsteher Dieter Daniel und der B\u00fcrgermeister bedankten sich, unterstrichen die hohe Bedeutung des Dorferneuerungsprogramms und stellten die sehr gute Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung heraus.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Dorfgemeinschaftshaus wird saniert<\/strong><\/p>\n<p>Die Lebensqualit\u00e4t in unseren D\u00f6rfern sei sehr eng mit der Frage der Daseinsvorsorge vor Ort verbunden, betonte der Landrat. F\u00fcr die Menschen sei es unverzichtbar, auf eine angemessene Infrastruktur, wie Nahversorgung, soziale Dienstleistungen, Bildungsangebote oder Kommunikationsr\u00e4ume, so wohnortnah wie m\u00f6glich zur\u00fcckgreifen zu k\u00f6nnen. Das sei wesentliche Voraussetzung, um eine vergleichbare Lebensqualit\u00e4t zum st\u00e4dtischen Raum aufrecht erhalten zu k\u00f6nnen, so Landrat Rudolf Marx. Und er f\u00fcgte an: &#8220;Das ist ein Verfassungsauftrag.&#8221; Und: &#8220;Auch St\u00e4tten der Kommunikation sind ein Standortfaktor, die das Leben f\u00fcr die Menschen attraktiv machen.&#8221;<\/p>\n<p>In diesem Sinne w\u00fcrden f\u00fcr die umfassende Sanierung des DGH in Merlau und f\u00fcr die historische Hofstatt rund 230.000 Euro Landesmittel aus dem hessischen Dorferneuerungsprogramm bereit gestellt. Kommunikationsstrukturen verschiedenster Art &#8211; B\u00fcrgerh\u00e4user, Dorfpl\u00e4tze, Jugendr\u00e4ume &#8211; seien wichtig, damit soziale Prozesse aktiviert werden, betonte der Landrat weiter. Das steigere die Attraktivit\u00e4t der D\u00f6rfer.<br \/>\nEs sei gut und richtig, dass die Kommunen auch in finanzschwachen Zeiten Geld in die Hand n\u00e4hmen. &#8220;Das kommt sp\u00fcrbar auch der regionalen Wirtschaft zugute&#8221;, so Marx.<\/p>\n<p><strong>Nachhaltige Finanzierbarkeit<\/strong><\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund relativ leerer Kassen und den absehbaren demografischen Ver\u00e4nderungen &#8211; Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgang, Wegzug junger Leute, alternde Gesellschaft -\u00c2\u00a0 sei bei der Bereitstellung \u00f6ffentlicher Infrastruktur ein besonderes Augenmerk auf die nachhaltige Finanzierbarkeit und Auslastung zu legen.<\/p>\n<p>&#8220;Wir brauchen insgesamt kleinere, auf die Zukunft ausgerichtete Einrichtungen, die flexibel und multifunktional gestaltet werden k\u00f6nnen&#8221;, so Margit Wagner, verantwortlich f\u00fcr Dorf- und Regionalentwicklung in der Kreisverwaltung. Die Funktionen solcher Dorfzentren k\u00f6nnen vielf\u00e4ltig sein und kulturelle Angebote, wie Vereinsr\u00e4ume, mit privaten und Verwaltungsdienstleistungen oder Serviceangeboten und neuen Medien verbinden. Gerade auch durch die Vernetzung von ehrenamtlich T\u00e4tigen mit Kirchen und sozialen Tr\u00e4gern k\u00f6nnen neue Versorgungsangebote in Gang gebracht werden.<\/p>\n<p>Dorfentwicklung sei als Plattform zur Zukunftsgestaltung unserer D\u00f6rfer in Eigeninitiative der B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen zu verstehen. Es gebe eine Vielzahl von Facetten, die ein Dorf mit ihrer Kommune bearbeiten k\u00f6nne, so Wagner.<\/p>\n<p><strong>Beratungsangebot<\/strong><\/p>\n<p>In den Dorferneuerungsschwerpunkt M\u00fccke-Flensungen\/Merlau\/Kirschgarten flossen bisher bereits \u00fcber 580.000 Euro F\u00f6rdermittel f\u00fcr \u00f6ffentliche und private Vorhaben, das entspricht einem Investitionsvolumen von rund 1,2 Millionen Euro. F\u00fcr private Bauherren stehe das umfassende kompetente Beratungsangebot durch das Amt f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum der Kreisverwaltung und das Planungsb\u00fcro Kind zur Verf\u00fcgung, hob Landrat Marx hervor.<\/p>\n<p>Bei dem aktuellen Projekt DGH Merlau und Hofstatt handelt es sich um die Sanierung der denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4ude im Bestand. Zudem wird das DGH energetisch verbessert und behindertengerecht zug\u00e4nglich gemacht. Die Kleiderkammer des Roten Kreuzes findet im Dachgeschoss ihren neuen Platz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. &#8220;Es ist erstklassige Demografiepolitik, wenn wir mit den Mitteln der Dorferneuerung die Lebensqualit\u00e4t in den Ortskernen sp\u00fcrbar steigern und damit den l\u00e4ndlichen Raum attraktiv machen. 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