{"id":39762,"date":"2009-09-27T06:03:20","date_gmt":"2009-09-27T04:03:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=39762"},"modified":"2009-09-27T09:03:55","modified_gmt":"2009-09-27T07:03:55","slug":"hochrhoener-zertifizierung-ist-fast-abgeschlossen-nach-drei-jahren-hat-das-deutsche-wanderinstitut-erneut-geprueft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=39762","title":{"rendered":"HOCHRH\u00d6NER-Zertifizierung ist  fast abgeschlossen &#8211; Nach drei Jahren hat das Deutsche Wanderinstitut erneut gepr\u00fcft"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/090923_marzena2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-39763\" title=\"090923_marzena2\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/090923_marzena2-265x173.jpg\" alt=\"090923_marzena2\" width=\"265\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/090923_marzena2-265x173.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/090923_marzena2.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Rh\u00f6n.<\/strong> Seit einigen Tagen sind die Mitarbeiter des Deutschen Wanderinstituts auf dem HOCHRH\u00d6NER unterwegs, um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob der Weg von Bad Kissingen bis Bad Salzungen seinen Status als Premiumwanderweg behalten kann. Alle drei Jahre werden Premiumwanderwege \u00fcberpr\u00fcft. Der HOCHRH\u00d6NER war am 24. September 2006 feierlich eingeweiht worden und tr\u00e4gt seitdem das Deutsche Wandersiegel, das als G\u00fctezeichen f\u00fcr Premiumwanderwege in Deutschland gilt.<!--more--><\/p>\n<p>\u201eEs ist f\u00fcr uns als Region enorm wichtig, dass wir den HOCHRH\u00d6NER auch in Zukunft als Premiumwanderweg behalten. Dieser Fernwanderweg ist das Aush\u00e4ngeschild f\u00fcr die Rh\u00f6n\u201c, sagt Thomas Lemke, der Koordinator f\u00fcr das Projekt der Regionalen Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rh\u00f6n \u201eDie Rh\u00f6n \u2013 Wanderwelt Nummer 1\u201c. Nur Wege, die eine Vielzahl besonders strenger Kriterien erf\u00fcllen, d\u00fcrfen das Deutsche Wandersiegel tragen, das vom Deutschen Wanderinstitut verliehen wird.<\/p>\n<p>\u201eDie Grundvoraussetzungen f\u00fcr ein sch\u00f6nes Wandererlebnis sind beispielsweise eine gute Beschilderung und die Beschaffenheit des Weges wie Breite oder Belag. Aber vor allem kommt es auf die Erlebniselemente an. Dazu z\u00e4hlen die Natur und Landschaft und die Kultur und Zivilisation. In der Rh\u00f6n gibt es viele Bildst\u00f6cke, Steinkreuze, einzeln stehende B\u00e4ume, sich abwechselnde Waldbilder und die extensiv genutzte Flur. Wenn wir \u00fcberpr\u00fcfen, dann geht es immer darum, ob der Laie es als sch\u00f6n empfinden w\u00fcrde\u201c, erl\u00e4utert Diplom-Geograf Michael Jarmuschewski, Mitarbeiter beim Deutschen Wanderinstitut in Marburg. Pluspunkte bei der Bewertung liefern Aussichten oder auch nat\u00fcrliche Gew\u00e4sser entlang des Weges. Kilometer f\u00fcr Kilometer laufen die Zertifizierer den HOCHRH\u00d6NER ab und machen sich dabei Notizen. Diese werden sp\u00e4ter am Computer in ein Punktesystem umgerechnet.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt auf dem HOCHRH\u00d6NER wie auf allen anderen Premiumwanderwegen Abschnitte, die eine entsprechende Durststrecke darstellen. Die bekommen auch nicht so viele Punkte. Aber im Bereich der Milseburg kommt beispielsweise auf einem Kilometer alles zusammen, was man erwarten kann: Felsformationen, herrliche Aussichten, das Gipfelerlebnis und eine bewirtschaftete H\u00fctte. Solche Strecken wirken sich bei der Bewertung positiv f\u00fcr den ganzen Weg aus\u201c, sagt Jarmuschewski.<\/p>\n<p>Vergleichen k\u00f6nne man den HOCHRH\u00d6NER nur mit anderen Premiumwanderwegen mit einer L\u00e4nge von \u00fcber 100 Kilometern, meint er, und da gebe es nur noch den Rothaarsteig, den Rheinsteig und den Saar-Hunsr\u00fcck-Steig. Alle anderen vom Deutschen Wanderinstitut zertifizierten Premiumwanderwege seien k\u00fcrzer oder stellen Halb- und Ganztagstouren dar. \u201eDen HOCHRH\u00d6NER zeichnen die gro\u00dfe Anzahl grandioser Aussichten und lange Passagen, die sehr ruhig sind, aus. Ausgepr\u00e4gt sind die bewirtschafteten H\u00fctten entlang des HOCHRH\u00d6NERS mit teilweiser M\u00f6glichkeit zur \u00dcbernachtung, was f\u00fcr ein Mittelgebirge eher ungew\u00f6hnlich ist. Hier hebt sich der HOCHRH\u00d6NER klar von seinen Mitbewerbern ab\u201c, sch\u00e4tzt Jarmuschewski ein. Hinzu k\u00e4men die besonderen Flurformen wie die unterschiedlichen Gr\u00fcnlandgesellschaften, die f\u00fcr das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n typisch seien.<\/p>\n<p>Im Vergleich zur Zertifizierung im Jahr 2006 habe sich das gesamte Wegweisersystem entlang des HOCHRH\u00d6NERS deutlich verbessert. \u201eJetzt sind auch viele Hinweisschilder f\u00fcr die anderen Wanderwege vorhanden. Dadurch wird das Wegesystem besser miteinander vernetzt\u201c, sagt der Mitarbeiter des Deutschen Wanderinstituts. Als positiv bewertet er auch die Hinweise auf die Gastronomie: \u201eDas bringt dem Wanderer wirklich etwas.\u201c Die oft handgemalte Markierung sei liebevoll gepflegt worden. \u201eEntlang des HOCHRH\u00d6NERS wird sich niemand verlaufen\u201c, hebt Jarmuschewski hervor.<\/p>\n<p>Der Abschlussbericht des Deutschen Wanderinstituts mit dem Ergebnis der Zertifizierung des HOCHRH\u00d6NERS wird in wenigen Wochen vorliegen. Dann wird klar sein, ob der Premiumwanderweg der Rh\u00f6n erneut das Deutsche Wandersiegel bis 2012 bekommt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rh\u00f6n. Seit einigen Tagen sind die Mitarbeiter des Deutschen Wanderinstituts auf dem HOCHRH\u00d6NER unterwegs, um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob der Weg von Bad Kissingen bis Bad Salzungen seinen Status als Premiumwanderweg behalten kann. Alle drei Jahre werden Premiumwanderwege \u00fcberpr\u00fcft. Der HOCHRH\u00d6NER war am 24. September 2006 feierlich eingeweiht worden und tr\u00e4gt seitdem das Deutsche Wandersiegel, das &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,52],"tags":[],"class_list":["post-39762","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite","category-umwelt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39762","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39762"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39762\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40133,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39762\/revisions\/40133"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39762"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39762"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39762"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}