{"id":3956,"date":"2007-06-28T23:48:54","date_gmt":"2007-06-28T21:48:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=3956"},"modified":"2007-06-29T11:46:20","modified_gmt":"2007-06-29T09:46:20","slug":"gutes-ergebnis-der-uewag-im-geschaeftsjahr-2006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=3956","title":{"rendered":"Gutes Ergebnis der \u00dcWAG im Gesch\u00e4ftsjahr 2006"},"content":{"rendered":"<p><strong><a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/06\/070629_uewag.jpg\" title=\"070629_uewag.jpg\"><img decoding=\"async\" align=\"left\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/06\/070629_uewag.thumbnail.jpg\" hspace=\"5\" alt=\"070629_uewag.jpg\" \/><\/a>Sch\u00f6nes aus Fulda.<\/strong> Die \u00dcWAG hat ihren Stromabsatz im Jahr 2006 erneut steigern k\u00f6nnen: \u00dcber 2,5 Milliarden Kilowattstunden hat das Energieversorgungs-unternehmen an seine Kunden in der Region und im ganzen Bundesgebiet verkauft. Durch die \u00dcbertragung von Gesch\u00e4ften an die Tochtergesellschaften blieb der Umsatz der \u00dcWAG mit 198 Millionen Euro (ohne Stromsteuer) nahezu auf Vorjahresh\u00f6he; die \u00dcWAG-Gruppe konnte ihren Umsatz um 16,6 Prozent auf gut 227 Millionen Euro steigern.<!--more--><\/p>\n<p>Diese und viele weitere Zahlen aus dem Gesch\u00e4ftsbericht f\u00fcr das Jahr 2006 pr\u00e4sentierte \u00dcWAG-Vorstand Dipl.-Ing. G\u00fcnter Bury heute in Fulda den Mitgliedern der Verbandsversammlung des Zweckverbandes \u00dcberlandwerk Fulda-H\u00fcnfeld-Schl\u00fcchtern, dem Alleinaktion\u00e4r der \u00dcWAG.<\/p>\n<p>583 Vollzeit-Arbeitspl\u00e4tze \u2013 inklusive Auszubildende \u2013 stellte die \u00dcWAG-Gruppe zum Stichtag 31. Dezember 2006 in der Region zur Verf\u00fcgung. Damit wuchs die Belegschaft im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um 19,2 Prozent. Ein wesentlicher Grund f\u00fcr diese Entwicklung war die \u00dcbernahme des Nahverkehrs im Raum H\u00fcnfeld und der Stadt Bad Hersfeld durch die \u00dcWAG Bus GmbH sowie die Aufnahme des Buslinienbetriebs in der Region Bergwinkel \u2013 Schl\u00fcchtern durch die VGF Verkehrsgesellschaft Region Fulda mbH.<\/p>\n<p>Alle Tochterunternehmen haben ihr Ergebnis verbessern k\u00f6nnen und bewiesen so, dass sie erfolgreich in den Bereichen Energie, Mobilit\u00e4t und Dienstleistungen t\u00e4tig sind. Der Jahres\u00fcberschuss der \u00dcWAG selbst sank um 34,6 Prozent auf 10,8 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Das hat verschiedene Gr\u00fcnde: W\u00e4hrend die Strompreise \u00fcber zwei Jahre hinweg nahezu stabil geblieben sind, sind die Energiebeschaffungskosten erheblich gestiegen. So erh\u00f6hte sich der durchschnittliche Beschaffungspreis f\u00fcr die Lieferung im Jahr 2005 um \u00fcber 35 Prozent f\u00fcr die Belieferung im Jahr 2007. Auch wurden R\u00fcckstellungen in Erwartung der Entscheidung der Bundesnetzagentur \u00fcber die Netznutzungsentgelte der \u00dcWAG Netz GmbH (rund 4,5 Millionen Euro) n\u00f6tig. Dar\u00fcber hinaus war das Ergebnis des Gesch\u00e4ftsjahres 2005 durch einmalige Sondereffekte gepr\u00e4gt; im Jahr 2006 liegt das Ergebnis der \u00dcWAG auf vergleichbarem Stand mit dem Abschluss des Gesch\u00e4ftsjahres 2004.<\/p>\n<p><strong>Aussch\u00fcttung f\u00fcr Anteilseigner<\/strong><\/p>\n<p>Die Dividende aus dem Gesch\u00e4ftsjahr 2006 f\u00fcr die Anteilseigner liegt mit 9,72 Millionen Euro ebenfalls in H\u00f6he der Aussch\u00fcttungen der Jahre 2003 und 2004. Aus der Aussch\u00fcttung gehen an den Landkreis Fulda 5,3 Millionen Euro, die Stadt Fulda 3,7 Millionen Euro, den Main-Kinzig-Kreis 642.000 Euro und den Landkreis Hersfeld-Rotenburg 140.000 Euro (alle Angaben gerundet und brutto).<\/p>\n<p>\u201eDamit war 2006 ein gutes Gesch\u00e4ftsjahr f\u00fcr die \u00dcWAG-Gruppe mit entsprechenden Ergebnissen\u201c, erl\u00e4uterte \u00dcWAG-Vorstand G\u00fcnter Bury den Mitgliedern der Zweckverbandsversammlung die aktuellen Zahlen. Daher k\u00f6nnten sich die Unternehmen der \u00dcWAG-Gruppe auch verst\u00e4rkt der gesellschaftlichen Verpflichtung stellen, Ausbildungspl\u00e4tze f\u00fcr junge Leute bereitzustellen. Mit einer Ausbildungsoffensive im Jahr 2007 wird die Zahl der Auszubildenden unternehmensweit von 32 auf 40 erh\u00f6ht. Insgesamt neun Ausbildungsberufe sind ab August 2007 in der \u00dcWAG-Gruppe zu erlernen.<\/p>\n<p><strong>Auswirkungen der Anreizregulierung<\/strong><\/p>\n<p>Der Ausblick des \u00dcWAG-Vorstands verdeutlichte den Mitgliedern der Verbandsversammlung die Herausforderungen, vor denen das Unternehmen nun steht: Ab 2007 muss die \u00dcWAG zus\u00e4tzlich zu den Verlusten aus ihrem Verkehrsbereich auch Verluste aus dem Betrieb des Stadtbades Esperanto tragen. Gravierende Auswirkungen wird die Regulierung der Netznutzungsentgelte auf die k\u00fcnftigen Ergebnisse haben.<\/p>\n<p>\u201eDie Vorgaben der vom Bundeskabinett beschlossenen Anreizregulierungsverordnung, die ab 2009 greifen soll, sind nicht erreichbar. Sie gef\u00e4hrden Arbeitspl\u00e4tze und Wirtschaftskraft nicht nur von Stadtwerken und Regionalversorgern, sondern ganzen Regionen\u201c, erneuerte der \u00dcWAG-Vorstand seine Kritik an den politischen Beschl\u00fcssen. \u201eWenn Netzbetreiber diesen unrealistischen Anforderungen nicht gewachsen sind, spielt das den gro\u00dfen Konzernen in die H\u00e4nde. Das ist das Gegenteil von Wettbewerb und ganz sicher nicht im Sinne der Verbraucher!\u201c<\/p>\n<p>Innerhalb von nur zehn Jahren sollen alle Netzbetreiber das Kostenniveau des \u201eKlassenbesten\u201c nicht nur erreichen, sondern auch dessen verordnete Absenkungen aufholen. Allerdings entfallen etwa die H\u00e4lfte der Kosten beim Netzbetrieb auf Leitungen und technische Anlagen mit einer Lebensdauer von 40 und mehr Jahren. Damit zwingt die Anreizregulierung die Unternehmen zur kurzfristigen Senkung von Investitionen sowie den Kosten f\u00fcr Instandhaltung und Personal.<\/p>\n<p><strong>Neue Gehaltsstrukturen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen uns heute schon umfassend vorbereiten, um unter einer solchen Anreizregulierungsverordnung auch in Zukunft wirtschaftlich arbeiten zu k\u00f6nnen. Dies ist f\u00fcr mich eine Verpflichtung des Unternehmens gegen\u00fcber seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie seinen Anteilseignern\u201c, sagte \u00dcWAG-Vorstand G\u00fcnter Bury vor der Verbandsversammlung.<\/p>\n<p>R\u00fcckwirkend zum 1. Januar 2007 ist die \u00dcWAG daher dem kommunalen Arbeitgeberverband Hessen (KAV) beigetreten. Nun wird f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten ein \u00dcberleitungstarifvertrag vom bisher g\u00fcltigen Tarif der Arbeitgebervereinigung energiewirtschaftlicher Unternehmen (AVE) auf den Versorger-Spartentarifvertrag des \u00d6ffentlichen Dienstes angestrebt. \u201eDies ist ein einschneidender, aber notwendiger Weg, um die \u00dcWAG auch in der Anreizregulierung wettbewerbsf\u00e4hig zu halten und unsere Arbeitspl\u00e4tze zu sichern\u201c, begr\u00fcndete G\u00fcnter Bury diesen Schritt.<\/p>\n<p><strong>Kundenbindung verst\u00e4rken<\/strong><\/p>\n<p>Im Wettbewerb positioniert sich die \u00dcWAG durch konkurrenzf\u00e4hige Preise und eine Auswahl individuell zugeschnittener Tarife f\u00fcr ihre Kunden sowie umfassenden Service und kompetente Beratung zum effizienten Energieeinsatz. Und: Die \u00dcWAG ist vor Ort. F\u00fcr die Zukunft setzt die \u00dcWAG auch weiter stark auf pers\u00f6nliche Kundenbetreuung \u2013 das k\u00f6nnen Mitbewerber nicht bieten. Marktstudien zeigen jedoch, dass kompetente und ausf\u00fchrliche Beratung rund um den effizienten Energieeinsatz immer mehr zum Wettbewerbs- und Entscheidungskriterium f\u00fcr die umworbenen Stromkunden wird. Um diesem gesteigerten Beratungsbedarf der Kunden der Region Rechnung zu tragen, wird das Kundenzentrum der \u00dcWAG in der Fuldaer Bahnhofstra\u00dfe derzeit umgestaltet und erweitert.<\/p>\n<p>Mit dem Umbau nutzt die \u00dcWAG die Chance, das Kundenzentrum in ihrer Hauptverwaltung zu einem attraktiven Anziehungspunkt in der Fuldaer Innenstadt auszubauen. Zwei Aktionsfl\u00e4chen bieten Raum f\u00fcr Informations- und Kulturveranstaltungen: Wechselnde Ausstellungen zu T\u00e4tigkeitsfeldern der \u00dcWAG-Gruppe und Pr\u00e4sentationen von Partnern aus der Region werden das Beratungsangebot ebenso erg\u00e4nzen wie ein Shop mit regionalen Produkten und Energie-Aktionsartikeln. Die Neuer\u00f6ffnung des \u00dcWAG-Kundenzentrums ist f\u00fcr Dezember 2007 vorgesehen.<\/p>\n<p><strong>Investition in eigene Erzeugungsanlagen<\/strong><\/p>\n<p>Um unabh\u00e4ngiger beim Strombezug zu werden, setzt die \u00dcWAG auf die Beteiligung an Energieerzeugungsanlagen. Am Bau des ersten kommunalen Gas- und Dampfturbinenkraftwerks in Hamm-Uentrop ist die \u00dcWAG als f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfter Gesellschafter beteiligt. Die Kraftwerksscheibe der \u00dcWAG hat eine Leistung von 38,2 Megawatt und einen Wert von ca. 20 Millionen Euro. Sie sichert der \u00dcWAG das Strombezugsrecht f\u00fcr rund 200 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Der Ausbau kam im Jahr 2006 planm\u00e4\u00dfig voran. Im Herbst 2007 soll das Kraftwerk seinen Betrieb aufnehmen.<\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsjahr 2006 ist die \u00dcWAG dar\u00fcber hinaus viertgr\u00f6\u00dfter Gesellschafter der Trianel Power &#8211; Projektgesellschaft Kohlekraftwerk mbH &amp; Co. KG (TPK) geworden. Sie hat das Ziel, die Planung f\u00fcr ein Steinkohlekraftwerk bis zum Baubeschluss voranzutreiben. Mit ihrer Beteiligung an der Projektgesellschaft hat die \u00dcWAG eine Option auf eine Kraftwerksscheibe mit 80 Megawatt Leistung erworben. Das geplante Steinkohlekraftwerk mit einer Gesamtleistung von 750 Megawatt wird voraussichtlich in L\u00fcnen entstehen; m\u00f6gliche weitere Standorte werden untersucht.<\/p>\n<p>\u201eBeide Kraftwerke, an denen die \u00dcWAG beteiligt ist, werden mit modernster Technik arbeiten. Das bedeutet, dass ihre CO2-Emissionen rund 20 Prozent unter denen der Kraftwerke liegen, die heute einen Gro\u00dfteil des Stroms erzeugen\u201c, nahm der \u00dcWAG-Vorstand auch zum aktuellen Thema Klimaschutz Stellung.<\/p>\n<p><strong>Aktiv f\u00fcr den Klimaschutz<\/strong><\/p>\n<p>Nicht nur bei ihrem Engagement in Planung und Bau neuer Gro\u00dfkraftwerke spielen die Belange des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes f\u00fcr die \u00dcWAG-Gruppe eine wichtige Rolle. Rund 5,5 Millionen Euro hat die \u00dcWAG-Gruppe im Gesch\u00e4ftsjahr 2006 in Fotovoltaikanlagen investiert. F\u00fcr 4,4 Millionen Euro lie\u00df die \u00dcWAG D\u00e4cher unternehmenseigener Geb\u00e4ude mit Solarmodulen ausstatten. Die SynEnergie GmbH hat f\u00fcr 1,1 Millionen Euro auf den D\u00e4chern der Wernher-von-Braun-Schule in Neuhof und der L\u00fcdertalschule in Gro\u00dfenl\u00fcder Solarmodule installiert. Insgesamt erzeugen die Anlagen j\u00e4hrlich rund 960.000 Kilowattstunden Strom aus Sonnenlicht und entlasten die Atmosph\u00e4re damit um \u00fcber 490 Tonnen CO2.<\/p>\n<p>Modernste Anlagentechnik zur Bereitstellung von Strom, W\u00e4rme, K\u00e4lte und Licht nutzt die SynEnergie GmbH f\u00fcr ihre Kunden und setzt dabei auf Kraft-W\u00e4rme-Kopplung. Besonders klimaschonend ist diese Technik, wenn \u2013 wie beim Raps\u00f6lblockheizkraftwerk auf der Wasserkuppe oder bei der Deponiegasanlage in Kalbach \u2013 Biomasse aus der Region bzw. das anfallende Treibhausgas Methan verbrannt und zur Strom- und W\u00e4rmeerzeugung genutzt wird. F\u00fcr das laufende Jahr planen SynEnergie und ihre Schwestergesellschaft GKU Gesellschaft f\u00fcr kommunale Umwelttechnik mbH au\u00dferdem den Einstieg in die Biogastechnologie; verschiedene Anlagen befinden sich derzeit in Planung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sch\u00f6nes aus Fulda. Die \u00dcWAG hat ihren Stromabsatz im Jahr 2006 erneut steigern k\u00f6nnen: \u00dcber 2,5 Milliarden Kilowattstunden hat das Energieversorgungs-unternehmen an seine Kunden in der Region und im ganzen Bundesgebiet verkauft. 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