{"id":39506,"date":"2009-09-20T06:04:48","date_gmt":"2009-09-20T04:04:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=39506"},"modified":"2009-09-19T11:04:59","modified_gmt":"2009-09-19T09:04:59","slug":"vier-wochen-in-rhoener-kochtoepfen-geruehrt-koechin-aus-partnerbiosphaerenreservat-krueger-to-canyons-zu-gast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=39506","title":{"rendered":"Vier Wochen in Rh\u00f6ner Kocht\u00f6pfen ger\u00fchrt &#8211; K\u00f6chin aus Partnerbiosph\u00e4renreservat \u201eKrueger to Canyons\u201c zu Gast"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/090918_marzena21.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-39507\" title=\"090918_marzena21\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/090918_marzena21-265x158.jpg\" alt=\"090918_marzena21\" width=\"265\" height=\"158\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/090918_marzena21-265x158.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/090918_marzena21.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Oberelsbach \/ Hermannsfeld \/ Bischofsheim.<\/strong><strong> <\/strong>\u201eDumbplings\u201c &#8211; Kl\u00f6\u00dfe, sagt Maggie Mmaleko Komana entz\u00fcckt, wenn man sie fragt, welches Gericht aus Deutschland sie auch in ihrer Heimat einf\u00fchren will. Die K\u00f6chin aus dem Partnerbiosph\u00e4renreservat der Rh\u00f6n \u201eKrueger to Canyon\u201c in S\u00fcdafrika arbeitete jetzt vier Wochen in verschiedenen Restaurants der Rh\u00f6n. Au\u00dferdem sah sie sich in der Hauswirtschaftsschule von Bischofsheim um.<!--more--><\/p>\n<p>Der Aufenthalt der S\u00fcdafrikanerin geht auf die Partnerschaft des bayerischen Teils des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n mit dem Biosph\u00e4renreservat \u201eKrueger to Canyon\u201c in S\u00fcdafrika zur\u00fcck, die im vergangenen Jahr auf der Vertragsstaatenkonferenz zur Biodiversi- t\u00e4tskonvention in Bonn besiegelt wurde. Bislang sahen sich Delegationen aus beiden L\u00e4ndern in ihrem Partnerbiosph\u00e4renreservat um und konnten dabei sowohl pers\u00f6nliche als auch wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen kn\u00fcpfen. \u201eDas Besondere an der Partnerschaft ist, dass sie vor allem durch lokale Akteure in beiden L\u00e4ndern gestaltet wird. Die Idee, eine K\u00f6chin aus einem Biosph\u00e4ren-Partnerbetrieb in S\u00fcdafrika f\u00fcr eine Fortbildung in die Rh\u00f6n einzuladen, haben wir daher gerne unterst\u00fctzt\u201c, bekr\u00e4ftigt Dr. Doris Pokorny von der Bayerischen Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n, die die Partnerschaftsprojekte federf\u00fchrend koordiniert.<\/p>\n<p>Untergebracht war Maggie Mmaleko Komana bei Ulrike und Jens Lilienbecker vom Jagdschloss Fasanerie im th\u00fcringischen Hermannsfeld, die den Austausch initiiert haben.\u00c2\u00a0 Kennen gelernt hatten sich die Lilienbeckers und Maggie in S\u00fcdafrika, als sie gemeinsam an einem Kochfestival teilnahmen. Bei diesem so genannten \u201eBush-Banquet\u201c wurde unter einfachsten Bedingungen wie in der Wildnis, ohne Strom und mit selbst gebautem Herd, auf hohem Niveau gekocht. Maggie und Ulrike traten gemeinsam f\u00fcr das Team \u201eKruger to Canyons &amp; Rh\u00f6n\u201c an und kreierten ein Rh\u00f6ner-afrikanisches Men\u00fc, n\u00e4mlich Strau\u00dfenfilet mit Dinkelrisotto, das bei der Jury sehr gut ankam. Eine weitere Zusammenarbeit lag somit nahe.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/090918_marzena22.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-39508\" title=\"090918_marzena22\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/090918_marzena22-265x198.jpg\" alt=\"090918_marzena22\" width=\"265\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/090918_marzena22-265x198.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/090918_marzena22.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Die bayerische Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n organisierte nun f\u00fcr Maggie den Aufenthalt in der Rh\u00f6n, und die UNESCO sponserte den Flug f\u00fcr dieses ungew\u00f6hnliche Vorhaben. Aus eigener Tasche h\u00e4tte die S\u00fcdafrikanerin die vier Wochen in der Rh\u00f6n nicht bezahlen k\u00f6nnen. Im Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n, erz\u00e4hlte Maggie, sah sie in verschiedene Kocht\u00f6pfe. Sie half nicht nur in der Fasanerie mit, sondern auch im Hotel Sturm in Mellrichstadt sowie im Hotel Krone in Seiferts und lernte viele Rh\u00f6ner Spezialit\u00e4ten kennen. Zudem wurde sie auf dem Biohof Gensler in Poppenhausen in die Kunst des Brotbackens eingeweiht. \u201eEs gibt eine \u00e4hnliche Philosophie in der Gastronomie der Biosph\u00e4renreservate Rh\u00f6n und Krueger to Canyon\u201c, so Ulrike Lilienbecker. In beiden K\u00fcchen setze man auf qualitativ hochwertige regionale Produkte, die ohne viel \u201eFirlefanz\u201c zubereitet werden.<\/p>\n<p>Die 31-j\u00e4hrige Maggie glaubt, dass ihr der Auslandsaufenthalt bei ihrer beruflichen Laufbahn in Afrika sehr n\u00fctzlich sein kann. Sie ist beeindruckt von dem Stolz, mit dem die Rh\u00f6ner ihre Produkte vermarkten, und ihr gef\u00e4llt die Sicherheit in Deutschland. Als sie in Hermannsfeld ankam, war eine ihrer ersten Fragen, ob es wilde Tiere in der Rh\u00f6n gibt. In ihrer Heimat muss sich Maggie, die auf einer Lodge arbeitet, n\u00e4mlich besonders vor Schlangen, Krokodilen und Flusspferden in Acht nehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Oberelsbach \/ Hermannsfeld \/ Bischofsheim. \u201eDumbplings\u201c &#8211; Kl\u00f6\u00dfe, sagt Maggie Mmaleko Komana entz\u00fcckt, wenn man sie fragt, welches Gericht aus Deutschland sie auch in ihrer Heimat einf\u00fchren will. Die K\u00f6chin aus dem Partnerbiosph\u00e4renreservat der Rh\u00f6n \u201eKrueger to Canyon\u201c in S\u00fcdafrika arbeitete jetzt vier Wochen in verschiedenen Restaurants der Rh\u00f6n. 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