{"id":37521,"date":"2009-09-02T03:40:45","date_gmt":"2009-09-02T01:40:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=37521"},"modified":"2009-09-01T19:41:06","modified_gmt":"2009-09-01T17:41:06","slug":"mit-dem-arzt-auf-augenhoehe-aok-hessen-veranstaltet-forum-selbsthilfe-im-dialog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=37521","title":{"rendered":"Mit dem Arzt auf Augenh\u00f6he &#8211; AOK Hessen veranstaltet Forum \u201eSelbsthilfe im Dialog\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda. <\/strong>Am Freitag trafen sich knapp 100 Vertreter osthessischer Selbsthilfegruppen, Kontaktstellen und Patientenorganisationen auf Einladung der AOK Hessen im ITZ Fulda. Bereits zum siebten Mal brachte die Gesundheitskasse aktive Patienten in diesem regionalen Forum zusammen. <!--more--><\/p>\n<p>Offiziell begr\u00fc\u00dft wurden die G\u00e4ste von AOK-Beratungscenterleiter J\u00fcrgen Wetzel aus Bad Hersfeld, der seinen Fuldaer Kollegen Hubert M\u00f6ller vertrat: \u201eEs liegt uns am Herzen, Patientinnen und Patienten so zu informieren und zu schulen, dass sie souver\u00e4n mit \u00c4rzten und Therapeuten auf einer zumindest \u00e4hnlichen Ebene kommunizieren k\u00f6nnen. Einen Beitrag dazu soll diese Veranstaltung mit ihren Vortr\u00e4gen leisten.\u201c Denn je ausgepr\u00e4gter die Patientensouver\u00e4nit\u00e4t, desto besser sei dies f\u00fcr eine erfolgreiche Therapie.<\/p>\n<p><strong>2008 fast 1000 Menschen erreicht<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den alternierenden Vorsitzenden des Verwaltungsrats der AOK Hessen, Herbert Schneider, ist \u201eSelbsthilfe im Dialog\u201c ein zentraler Baustein bei der Unterst\u00fctzung der Patienten und Selbsthilfegruppen. \u201eDadurch erreichen wir mit einer \u00fcberschaubaren Anzahl an Veranstaltungen eine ungeheuer gro\u00dfe Zahl von Betroffenen. Vergangenes Jahr waren es fast 1000 Menschen. Wir forcieren so den Dialog mit ihnen und k\u00f6nnen durch ihre Erfahrungen und Vorschl\u00e4ge gemeinsame L\u00f6sungen zum Nutzen Aller finden.\u201c<\/p>\n<p>Seit \u00fcber sieben Jahren ber\u00e4t die AOK engagierte Ehrenamtler aus ganz Hessen, darunter alleine rund 160 Selbsthilfegruppen aus dem Fuldaer Raum. Sie pflegt dar\u00fcber hinaus die landesweit gr\u00f6\u00dfte Selbsthilfedatenbank auf ihrer Internetseite und bezuschusst Projekte. Seit einem Jahr dabei und f\u00fcr den Selbsthilfebereich verantwortlich ist Kerstin Roth, die Patientenkoordinatorin der Gesundheitskasse. Sie ist Ansprechpartnerin f\u00fcr alle an einer F\u00f6rderung interessierten Gruppen und unter der Telefonnummer 06172 \u2013 272 178 oder per Mail unter Selbsthilfe@he.aok.de erreichbar.<\/p>\n<p><strong>Umfassende Information ist das Ziel<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2009 bel\u00e4uft sich die F\u00f6rderung der Selbsthilfearbeit durch die AOK hessenweit insgesamt auf rund 860.000 Euro. Alleine f\u00fcr Einzelprojekte im Raum Fulda wurden 25.000 Euro in die Hand genommen. \u201eUnsere Zusch\u00fcsse sind wichtig, aber nicht alles. Entscheidend ist, dass man sich in der Gruppe R\u00fcckhalt gibt und sein Wissen \u00fcber die Krankheit und dar\u00fcber hinaus auch \u00fcber die Strukturen des Gesundheitssystems sinnvoll erweitert\u201c, betonte Patientenkoordinatorin Roth. Gelegenheit dazu boten im Anschluss die Vortr\u00e4ge von Dr. Thomas G\u00fcnther und Jochen Schubert. Mediziner G\u00fcnther informierte \u00fcber neueste Erkenntnisse rund um das Thema \u201eGesunde Gef\u00e4\u00dfe\u201c, w\u00e4hrend Schubert, politischer Referent bei der AOK Hessen, sich in ihrem Vortrag aus-f\u00fchrlich mit den Kosten-Nutzen-Bewertungen im Gesundheitswesen auseinander setzte.<\/p>\n<p>Am Ende eines langen Tages hatten dann auch Alle das Gef\u00fchl, umfassend informiert worden zu sein. \u201eUnd genau das\u201c, so Kerstin Roth, \u201eist unser Ziel. Wer Selbsthilfe im Dialog besucht, soll hinterher immer ein bisschen kl\u00fcger sein als vorher.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Am Freitag trafen sich knapp 100 Vertreter osthessischer Selbsthilfegruppen, Kontaktstellen und Patientenorganisationen auf Einladung der AOK Hessen im ITZ Fulda. 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