{"id":37283,"date":"2009-08-28T06:47:48","date_gmt":"2009-08-28T04:47:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=37283"},"modified":"2009-08-28T07:47:59","modified_gmt":"2009-08-28T05:47:59","slug":"buerger-koennen-sich-an-erweiterung-des-solarparks-kalbach-beteiligen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=37283","title":{"rendered":"B\u00fcrger k\u00f6nnen sich an Erweiterung des Solarparks Kalbach beteiligen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kalbach. <\/strong>Rund 30 Interessenten kamen am Mittwoch, 25. August 2009, ins Mittelkalbacher B\u00fcrgerhaus, um sich \u00fcber Beteiligungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die geplante Erweiterung des Solarparks auf der Fl\u00e4che des Abfallwirtschafts- und Energiezentrums Kalbach zu informieren. Acht von ihnen bekundeten anschlie\u00dfend, eine Nachf\u00fchr-Anlage kaufen oder sich im Rahmen einer B\u00fcrgergesellschaft am Kauf beteiligen zu wollen \u2013 weitere Interessenten haben also noch Gelegenheit, am Projekt der geplanten 16 Anlagen teilzunehmen. Am Sonntag, 30. August 2009, besteht um 10:00 Uhr Gelegenheit, sich direkt am Deponie-Standort ein Bild zu machen und weitere Informationen zu erhalten.<!--more--><\/p>\n<p>Auf der Fl\u00e4che des Abfallwirtschafts- und Energiezentrums Kalbach, das dem Landkreis Fulda geh\u00f6rt, betreibt das \u00dcWAG-Tochterunternehmen SynEnergie GmbH seit Ende 2008 einen der gr\u00f6\u00dften und leistungsf\u00e4higsten Solarparks der Region. Derzeit erzeugen am Deponiestandort Kalbach 1.652 Solarmodule auf 34 drehbaren Ger\u00fcsten, sogenannten Nachf\u00fchrsystemen, j\u00e4hrlich rund 475.000 Kilowattstunden umweltfreundlichen Sonnenstrom \u2013 das entspricht rechnerisch dem Stromverbrauch von rund 135 Drei-Personen-Haushalten. Durch die automatische Ausrichtung der Sonnensegel nach dem Sonnenstand arbeitet die Anlage besonders effizient. Gebaut wurden die Nachf\u00fchrsysteme von der Neotron GmbH aus Eichenzell. Bislang werden erst zwei Drittel der Fl\u00e4che genutzt; es ist noch Platz f\u00fcr weitere 16 nachf\u00fchrbare Solaranlagen.<\/p>\n<p>Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld und der Kalbacher B\u00fcrgermeister Dag Wehner begr\u00fc\u00dften die Interessenten im B\u00fcrgerhaus Kalbach. B\u00fcrgermeister Wehner ermunterte die Teilnehmer der Veranstaltung zur Beteiligung an dem Projekt, das die Gemeinde Kalbach wie bereits bestehende B\u00fcrgersolaranlagen begleiten und bef\u00f6rdern wolle. \u201eAn uns ist vielfach der Wunsch herangetragen worden, auch der Bev\u00f6lkerung zu erm\u00f6glichen, sich an diesem Standort an der Stromerzeugung mit nachf\u00fchrbaren Anlagen beteiligen zu k\u00f6nnen\u201c, erl\u00e4uterte Dipl.-Ing. (FH) Ludwig Montag, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der SynEnergie GmbH, den Hintergrund der Entscheidung, die noch vorhandene Erweiterungsfl\u00e4che in Kalbach f\u00fcr Solaranlagen in B\u00fcrgerbesitz bereitzustellen. Dies sei beim Landkreis Fulda auf positive Resonanz gesto\u00dfen, bekr\u00e4ftigte Erster Kreisbeigeordneter Wingenfeld.<\/p>\n<p>Thomas Menz, Gesch\u00e4ftf\u00fchrer der Neotron GmbH, die auch die Erweiterung des Solarparks Kalbach \u00fcbernehmen w\u00fcrde, erl\u00e4uterte Technik und Ertragschancen der Anlagen. Jede Nachf\u00fchranlage hat eine Leistung von 11,44 Kilowatt peak, die rund 14.250 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr ins Netz einspeisen kann. Sie kostet rund 50.000 Euro. Rechnet man beim Kauf mit der Investition von 50 Prozent des insgesamt ben\u00f6tigten Kapitals und Aufnahme eines Kredits f\u00fcr die Restsumme, ergibt sich nach Zahlungen f\u00fcr den Kredit und f\u00fcr die Betriebskosten \u2013 zum Beispiel f\u00fcr Wartung, Versicherung und R\u00fccklagen \u2013 eine j\u00e4hrliche Rendite von rund 5,3 Prozent. \u201eDie Anlage hat sich damit nach zw\u00f6lfeinhalb Jahren amortisiert\u201c, erl\u00e4uterte Thomas Menz. Der Satz f\u00fcr die Einspeisung von Solarstrom auf nachf\u00fchrbaren Systemen ist vom Gesetzgeber f\u00fcr 20 Jahre garantiert und liegt f\u00fcr Anlagen, die im Jahr 2009 ans Netz gehen, bei 31,94 Cent pro Kilowattsunde.<\/p>\n<p>Interessenten k\u00f6nnen entweder ein gesamtes Nachf\u00fchrsystem erwerben oder sich mit anderen B\u00fcrgern zusammenschlie\u00dfen, um gemeinsam zu investieren. Bis Ende September 2009 soll feststehen, wie viele Einzelinvestoren sich gefunden haben und welche Investitionen ein m\u00f6glicher Zusammenschluss von B\u00fcrgern t\u00e4tigen m\u00f6chte. \u201eMindestens zw\u00f6lf Anlagen m\u00fcssen verkauft werden, damit sich die Erweiterung tr\u00e4gt\u201c, erl\u00e4uterte SynEnergie-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Ludwig Montag.<\/p>\n<p>Vom bereits bestehenden Solarpark und der Erweiterungsfl\u00e4che k\u00f6nnen sich Interessenten am kommenden Sonntag, 30. August 2009, ab 10:00 Uhr in Oberkalbach selbst ein Bild machen und sich noch n\u00e4her \u00fcber das B\u00fcrgersolarprojekt informieren. Treffpunkt ist der Eingang des  Solarparks am Abfallwirtschafts- und Energiezentrum (Anfahrt von Oberkalbach aus kommend \u00fcber den Siedlerweg, der direkt auf die Solaranlage zuf\u00fchrt).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Kalbach. Rund 30 Interessenten kamen am Mittwoch, 25. 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