{"id":3714,"date":"2007-06-18T02:41:19","date_gmt":"2007-06-18T00:41:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=3714"},"modified":"2007-06-18T12:31:17","modified_gmt":"2007-06-18T10:31:17","slug":"der-weg-ist-das-ziel-im-zeichen-der-muschel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=3714","title":{"rendered":"Der Weg ist das Ziel &#8211; Im Zeichen der Muschel"},"content":{"rendered":"<p><strong>Reisebericht.<\/strong> Mit 53 Personen war die KAB aus Freigericht und Umgebung im Mai unterwegs. Der Jakobsweg, Santiago de Compostela, Fatima und Lourdes waren die Hauptzielpunkte. Wolfgang und Elisabeth Weber haben in einem Bericht die Erlebnisse der Reisegruppe zusammengefasst.<\/p>\n<p><strong>Fotos (3) und Text:<\/strong> Wolfgang und Elisabeth Weber<\/p>\n<p><a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/06\/070618_reisebericht_01.jpg\" title=\"070618_reisebericht_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/06\/070618_reisebericht_01.thumbnail.jpg\" alt=\"070618_reisebericht_01.jpg\" \/><\/a>\u00c2\u00a0<a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/06\/070618_reisebericht_03.jpg\" title=\"070618_reisebericht_03.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/06\/070618_reisebericht_03.thumbnail.jpg\" alt=\"070618_reisebericht_03.jpg\" \/><\/a> <a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/06\/070618_reisebericht_02.jpg\" title=\"070618_reisebericht_02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/06\/070618_reisebericht_02.thumbnail.jpg\" alt=\"070618_reisebericht_02.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&#8220;Nach den Zwischen\u00fcbernachtungen in Tours und hoch \u00fcber der wundersch\u00f6nen Bucht von San Sebastian erreichten wir\u00c2\u00a0 am dritten Tag den Jakobsweg bei Logrono.\u00c2\u00a0Durch Weinberge f\u00fchrte hier der Jakobsweg in Richtung Najera. An einigen Stellen machten wir einen kurzen Halt, um im Gebet und mit Gesang &#8220;Danke&#8221; zu sagen und f\u00fcr die vielen Anliegen der Kirche und der Welt Gott um Hilfe zu bitten. Alle die den Fu\u00dfmarsch angetreten haben, sind wohlbehalten in Najera angekommen.<\/p>\n<p>Auf der Weiterreise nach Burgos erlebten wir noch Santo Domingo de la Calzada sowie Juan de Ortega. Am n\u00e4chsten Morgen stand zun\u00e4chst die Besichtigung der gewaltigen Kathedrale von Burgos auf dem Programm. Danach f\u00fchrte uns der Weg nach Fromista und nach Carrion de los Condes, wo jeweils eine Besichtigung stattfand. In Leon erlebten wir zuerst eine Stadtrundfahrt, dann wurden uns bei einem Spaziergang in der Innenstadt San Isidoro, die pr\u00e4chtige Kathedrale, der Parador St. Markus\u00c2\u00a0 und noch etliche andere Sehensw\u00fcrdigkeiten bestens erkl\u00e4rt. Das erste Ziel des n\u00e4chsten Tages war zun\u00e4chst der Bischofspalast von Astorga. Danach ging es wieder durch abwechselungsreiche\u00c2\u00a0Landschaften, teilweise hohes bl\u00fchendes wei\u00dfes und rotes Heidekraut, St\u00f6rchennester auf allen Kirchent\u00fcrmen und allen h\u00f6heren Schornsteinen.<\/p>\n<p>Manchmal w\u00fcstenartige Landschaft, dann wieder Berge, die noch Schneekuppen trugen. Pl\u00f6tzlich war man auf der Spitze des Passes am Cruz de Fer. Hier legen alle Pilger einen Stein nieder, d.h. man legt die S\u00fcnden, die Belastungen, einfach alles Schwere auf diesem Steinberg nieder. Im Laufe der vielen Jahre, ist hier ein gewaltiger Steinberg entstanden. Im Freien, also in einer einzigartigen Landschaft und Natur, feierten wir mit Herrn Pfr. Gutheil einen sehr beeindruckenden Gottesdienst im Freien.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Nachmittag erreichten wir unser erstes gro\u00dfes Ziel dieser Pilgerreise: Santiago de Compostela.\u00c2\u00a0 Der n\u00e4chste Tag stand ganz zur Besichtigung von Santiago zur Verf\u00fcgung.\u00c2\u00a0 In einer Seitenkapelle feierten wir zun\u00e4chst einen Gottesdienst, der musikalisch versch\u00f6nert wurde von einem kleinen, aber feinen Chor. Es waren alles Mitglieder des Neuseser Kirchenchores. Wie in Santiago \u00fcblich, so sind auch wir \u00fcber die Stufen hoch gestiegen, um den heiligen Jakobus zu umarmen. Dann f\u00fchrte der Weg zur Krypta an das Grab des hl. Jakobus. Nach der Pilgermesse und der F\u00fchrung in und um die Basilika,\u00c2\u00a0 war Freizeit zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen mussten\u00c2\u00a0 wir leider schon wieder von den St\u00e4tten des hl. Jakobus Abschied nehmen. Es geht an Porto, der Heimat des Portweins, sowie an der alten Universit\u00e4tsstadt Coimbra vorbei nach Fatima, wo genau vor 90 Jahren am\u00c2\u00a0 13. Mai 1917 die\u00c2\u00a0 Muttergottes\u00c2\u00a0 zum ersten Male den Kindern\u00c2\u00a0 erschienen ist.<\/p>\n<p>Noch vor dem Abendessen besuchten wir die Erscheinungsst\u00e4tte sowie die Basilika mit den Gr\u00e4bern der Seherkinder und von Schwester Luzia. Die Lichterprozession ist am Donnerstag immer eine Sakramentsprozession mit dem Allerheiligsten.<\/p>\n<p>Die Hauptstadt Lissabon mit dem Hieronymus Kloster, die gewaltige Christusstatue auf dem Berg \u00fcber dem Rio Tejo, das Seefahrer Denkmal am Hafen waren nur einige Punkte aus dem Besichtigungsprogramm in dieser tollen Stadt. Den Nachmittag erlebten wir am westlichsten Punkt Europas am &#8221; Capo da Roca&#8221; mit seinen gewaltigen Felsen, Blumen und der wilden Atlantikk\u00fcste. Dieser Tag endete mit einer gro\u00dfen Lichterprozession auf dem\u00c2\u00a0 riesigen Platz vor der Basilika. Heute wurde auch die mit vielen Blumen geschm\u00fcckte Muttergottes Statue in der Prozession mitgetragen. Alle deutschen Pilger versammelten sich anschlie\u00dfend an der Berliner Mauer. Direkt neben dem gro\u00dfen Pilgerplatz ist ein kleines St\u00fcck der Berliner Mauer hinter Glas aufbewahrt. Hier beten und singen die deutschen Pilger\u00c2\u00a0 f\u00fcr den Frieden in der Welt.<\/p>\n<p>Samstag der 12. Mai. Schon seit den fr\u00fchen Morgenstunden str\u00f6men die Pilger nach Fatima. Klinikpfarrer Gutheil darf am Morgen in der Erscheinungskapelle mitkonzelebrieren. Der Bischof von St. P\u00f6lten und viele Priester feiern einen unvergesslichen Gottesdienst an diesem heiligen Ort. Anschlie\u00dfend fahren wir die nur 2 km nach Aljustrel, dem Wohnort der Seherkinder, Nach Besichtigung\u00c2\u00a0 der Wohnh\u00e4user, St\u00e4tten der Engelserscheinungen und dem Kreuzweg, kehren wir zu Fu\u00df nach Fatima zur\u00fcck. In Fatima ist schon jetzt fast kein Durchkommen mehr.<\/p>\n<p>Teilweise sind die Stra\u00dfen schon gesperrt. Am Abend feiern wir mit Pfr. Gutheil in der wundersch\u00f6nen Kapelle im Hotel die Vorabendmesse. Nach Einbruch der Dunkelheit ist es fast nicht mehr m\u00f6glich,den gro\u00dfen Platz zu erreichen. Nach dem Rosenkranzgebet setzt sich die Prozession in Bewegung. Kardinal Sodano aus Rom hat die Feierlichkeiten zum 90-j\u00e4hrigen Erscheinungsjubil\u00e4um er\u00f6ffnet. Die Zahl der Bisch\u00f6fe und Priester ist riesengro\u00df. Vor den Zug\u00e4ngen zum Platz stehen alleine schon Hunderte von Pilgern. Nur mit viel Geduld\u00c2\u00a0 gelingt es uns doch noch den Platz zu erreichen. Die Ges\u00e4nge und Gebete, es ist unbeschreiblich beeindruckend.\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Eine Million\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 Pilger sollen es sein. Ein Lichtermeer von Kerzen erstrahlt.\u00c2\u00a0Die ganze Nacht wird gesungen und gebetet.<\/p>\n<p>Am 13. Mai, der eigentliche Erscheinungstag, \u00fcberall str\u00f6men die Menschen. Alles ist voller Zelte, Wohnwagen und sonstige \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten. Kein St\u00fcckchen Wiese oder Park ist mehr frei. \u00dcberall stehen und liegen besonders die portugisischen Pilger. Viele k\u00f6nnen sich kein Hotelzimmer leisten. Schon ganz fr\u00fch sind wir auf dem Platz. Rosenkranz, Gebete, Ges\u00e4nge, alles in vielen Sprachen, fast ist schon wieder alles \u00fcberf\u00fcllt. Wir versuchen es am Rande des Platzes, denn bis zum Schluss k\u00f6nnen wir nicht bleiben, heute Mittag f\u00fchrt uns der Weg noch nach Salamanca in Spanien.<\/p>\n<p>Durch eine herrliche Landschaft erreichen wir gegen Abend die pr\u00e4chtige Stadt Salamanca. Der Weg f\u00fchrt uns sofort nach Ankunft im Hotel, zur alten und zur neuen Kathedrale sowie in das Dominikanerkloster . Vorbei an Valladolid, Burgos, San Sebastian, Bayonne, erreichen wir am sp\u00e4ten Nachmittag des n\u00e4chsten Tages Lourdes.<\/p>\n<p>Leider hat es w\u00e4hrend der Lichterprozession geregnet. Zum Gl\u00fcck scheinte am n\u00e4chsten Morgen wieder die Sonne und so konnten die Pilger die zum ersten Male in Lourdes waren, doch noch einen guten Eindruck von diesem gro\u00dfen Wallfahrtsort mitnehmen. Mit Pfr. Gutheil feierten wir hier unseren letzten gemeinsamen Gottesdienst und unser Stoffbeutel vom Jakobsweg, war inzwischen mit vielen Psalmen, Gebeten, Liedern, und noch vielen anderen wertvollen Dingen reichlich gef\u00fcllt.<\/p>\n<p>Die letzte \u00dcbernachtung auf dieser wundersch\u00f6nen Reise erfolgte in Orange in der Provence. Mit unvergesslichen Eindr\u00fccken in\u00c2\u00a0 toller Gemeinschaft, wertvollen Erlebnisse an gro\u00dfen Pilgerst\u00e4tten kehrten die Mitglieder und Freunde der KAB gesund und wohlbehalten in die Heimat zur\u00fcck.&#8221;<\/p>\n<p><strong>Bei der Wallfahrt vom 14. bis\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0 17. Juli\u00c2\u00a0 nach\u00c2\u00a0 Kevelaer\u00c2\u00a0 zur &#8220;Tr\u00f6sterin der Betr\u00fcbten&#8221; gibt es f\u00fcr Viele ein frohes Wiedersehen. Einige Pl\u00e4tze sind noch frei! Auskunft:06055-3602<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Reisebericht. 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