{"id":37061,"date":"2009-08-25T05:35:18","date_gmt":"2009-08-25T03:35:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=37061"},"modified":"2009-08-25T20:36:06","modified_gmt":"2009-08-25T18:36:06","slug":"staatsminister-juergen-banzer-besucht-klinikum-fulda-zur-offiziellen-einweihung-der-endoskopie-und-notaufnahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=37061","title":{"rendered":"Staatsminister J\u00fcrgen Banzer besucht Klinikum Fulda zur offiziellen Einweihung der Endoskopie und Notaufnahme"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/090825_endoskopie.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-37062\" title=\"090825_endoskopie\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/090825_endoskopie-265x185.jpg\" alt=\"090825_endoskopie\" hspace=\"5\" width=\"265\" height=\"185\" align=\"left\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/090825_endoskopie-265x185.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/090825_endoskopie.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><strong>Fulda. <\/strong>Mit einem Festakt haben Staatsminister J\u00fcrgen Banzer und die Vertreter des Klinikums Fulda die neuen R\u00e4umlichkeiten der Endoskopie sowie der Interdisziplin\u00e4ren Notaufnahme offiziell eingeweiht. Im Rahmen des Festaktes &#8211; mit anschlie\u00dfender kirchlicher Segnung der neuen R\u00e4ume durch die Klinikseelsorger Bruder Raphael und Pfarrerin Sonja Panhoff &#8211; betonte Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller bei seiner Begr\u00fc\u00dfungsrede: \u201eMit Stolz und Freude k\u00f6nnen wir die Einweihung der Notaufnahme und der Endoskopie miterleben. Eine dringend notwendige und lange ersehnte Bauma\u00dfnahme kann abgeschlossen werden.  F\u00fcr viele Menschen ist die Notaufnahme die erste wichtige Hilfestelle. Die beengten Verh\u00e4ltnisse geh\u00f6ren nun der Vergangenheit an. Mit guter Funktion und angemessener Wartezone sind nun auch die baulichen Voraussetzungen geschaffen, damit die medizinische Hilfe noch besser und schneller m\u00f6glich sein wird.\u201c \u201eWir haben heute gleich zwei Ereignisse, die es zu feiern gilt\u201c, mit diesen Worten begr\u00fc\u00dfte Harald Jeguschke, Vorstand des Klinikums Fulda, die zahlreich erschienenen G\u00e4ste. Mit dieser erfolgten Modernisierung der beiden Bereiche verf\u00fcge das Klinikum Fulda als Maximalversorger der Region \u00fcber zwei neue hochmoderne Abteilungen,  so Jeguschke weiter.   <!--more--><\/p>\n<p>\u201eHochwertige medizinische Versorgung muss \u00fcberall in Hessen sichergestellt sein. Deshalb ist mein gesundheitspolitisches Ziel, f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Hessen sowohl eine ortsnahe, hochqualitative ambulante Versorgung als auch eine ortsnahe, hochqualitative Krankenhausversorgung in zumutbarer Entfernung und Zeit zu gew\u00e4hrleisten\u201c, sagte J\u00fcrgen Banzer, Hessischer Minister f\u00fcr Familie, Arbeit und Gesundheit, anl\u00e4sslich der Einweihung der integrierten Notfallaufnahme und der Endoskopie am Klinikum Fulda.<\/p>\n<p><strong>Einweihung der Endoskopie<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr das Bauvorhaben am Klinikum Fulda wurden mit Hilfe von F\u00f6rdermitteln des Landes Hessen insgesamt 2,96 Millionen Euro investiert. Auf einer Fl\u00e4che von 1.430 m\u00c2\u00b2 entstand aus der in den Siebziger-Jahren stammenden Endoskopie eine zukunftsweisende Abteilung die ihresgleichen in ganz Osthessen sucht. Insgesamt sechs moderne Eingriffsr\u00e4ume in denen die \u201eSpiegelungen\u201c durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, B\u00fcro- und Behandlungsr\u00e4ume sowie eine Endoskopaufbereitung, Aufbewahrungs- und Sozialr\u00e4ume bilden die Kernst\u00fccke der neu gestalteten Einheit. Unter der Ma\u00dfgabe, den Patientenablauf w\u00e4hrend der Umbauzeit nicht einzuschr\u00e4nken, musste die Gesamtma\u00dfnahme in drei Bauabschnitten durchgef\u00fchrt werden. \u201eDer Umbau im laufenden Betrieb war  eine besondere Herausforderung, was sich in der Gesamtbauzeit von fast dreieinhalb Jahren widerspiegelt\u201c, wie Architekt Andreas Staubach (Inhaber des Architekturb\u00fcros Staubach + Partner) in seiner Ansprache erl\u00e4uterte.<\/p>\n<p>Bei der Planung der neuen R\u00e4ume der Endoskopie wurde insbesondere Wert auf eine \u201eWohlf\u00fchlatmosph\u00e4re\u201c f\u00fcr die Patienten gelegt. Es dominieren in den Untersuchungsr\u00e4umen warme Farbt\u00f6ne, und helles Holz. Auch Musikuntermalung ist auf Wunsch m\u00f6glich. Prof. Dr. Daniel Jaspersen, Direktor der Medizinischen Klinik II betonte in seinen Ausf\u00fchrungen \u00fcber die Endoskopie, dass gerade derartige Umgebungsbedingungen die zwar unbegr\u00fcndete aber dennoch oftmals vorhandene Angst vor der \u201eUntersuchung mit dem Schlauch\u201c erheblich reduzieren kann.<\/p>\n<p><strong>Technik auf h\u00f6chstem Niveau<\/strong><\/p>\n<p>Mit dieser Modernisierung ist aber auch hochmoderne Technologie eingezogen. Besonders hervorzuheben ist die Ger\u00e4tereinigung und Desinfektion (hygienische Endoskopreinigung). Bei den drei so genannten Endo-Waschmaschinen wird jeder Prozess elektronisch erfasst, das Ger\u00e4t fest der jeweiligen Untersuchung zugeordnet und die Zahl der Eins\u00e4tze registriert. Ein Ger\u00e4t (Endoskop) kann somit nur nach kompletter Reinigung und Datenerfassung wieder eingesetzt werden. Dies ist ein enormer Sicherheits- und Qualit\u00e4tsgewinn f\u00fcr die Patienten.<\/p>\n<p><strong>Interdisziplin\u00e4rer Charakter<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDer interdisziplin\u00e4re Charakter der Abteilung, in der Internisten, Chirurgen und Kinder\u00e4rzte zusammenarbeiten ist ein Merkmal der Abteilung\u201c so Priv.-Doz. Dr. Achim Hellinger, Medizinischer Direktor des Klinikums in seinen Ausf\u00fchrungen. Die Vorteile f\u00fcr den Patienten bei dieser fach\u00fcbergreifenden Kooperation sind insbesondere die Vermeidung von Doppeluntersuchungen. \u201eMit der Modernisierung wurde der hohen Untersuchungsfrequenz von \u00fcber 5.000 endoskopischen Untersuchungen  der Endoskopie-Abteilung Rechnung getragen\u201c, so Priv.-Doz. Dr. Hellinger weiter. Da das Klinikum einen 24-st\u00fcndigen Bereitschaftsdienst unterh\u00e4lt, kommen noch ungef\u00e4hr 300 Notfalluntersuchungen au\u00dferhalb der Dienstzeiten pro Jahr hinzu.<\/p>\n<p><strong>Einweihung der neuen Interdisziplin\u00e4ren Notaufnahme<\/strong><\/p>\n<p>Im Oktober 2003 wurde das Projekt zur Sanierung der Notaufnahme und der  Ambulanz der Unfallchirurgie in das F\u00f6rderprogramm des Landes Hessens aufgenommen. Nach intensiven Planungen ebenfalls durch das Architekturb\u00fcro Staubach + Partner begannen im Juni 2006 die Bauarbeiten. Drei Jahre sp\u00e4ter ist das 1,4 Millionen Euro teure Bauvorhaben fertig gestellt.<\/p>\n<p>Der Bereich der ehemaligen Notaufnahme sowie die R\u00e4ume des damaligen Chefarztbereichs der Klinik f\u00fcr Allgemein- und Viszeralchirurgie wurden in drei Bauabschnitten komplett entkernt und von Grund auf neu aufgebaut. Insgesamt 27 Baufirmen beteiligten sich an den aufwendigen Arbeiten, die teilweise in Nacht- und Wochenendarbeit durchgef\u00fchrt und auf den laufenden Betrieb abgestimmt werden mussten.<\/p>\n<p>Bei der offiziellen Schl\u00fcssel\u00fcbergabe im Rahmen der H\u00f6rsaalveranstaltung erkl\u00e4rte Architekt Andreas Staubach: \u201eEinen hochsensiblen Bereich wie die Notaufnahme eines Krankenhauses der Maximalversorgung umzubauen, stellt einem Architekten drei grundlegende Aufgaben. Es ist notwendig bei den ankommenden, verletzten Patienten Vertrauen und \u201eWohlbefinden\u201c aufzubauen, die Arbeitsabl\u00e4ufe der unter Hochdruck arbeitenden Mitarbeiter baulich zu optimieren und die hochkomplexe Technik dezent und unauff\u00e4llig in den Geb\u00e4udekomplex zu integrieren.\u201c<\/p>\n<p>Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, 16 Untersuchungsr\u00e4ume nach neuestem Standard sowie zwei Schockr\u00e4ume mit angrenzendem Computertomographen, in dem schwerstverletzte Patienten umgehend behandelt werden k\u00f6nnen, bilden die Herzst\u00fccke der Notaufnahme. In einem angrenzenden Kurzliegebereich  k\u00f6nnen bis zu sechs Patienten aufgenommen werden, um f\u00fcr einen begrenzten Zeitraum unter intensiver Beobachtung zu stehen. So kann teilweise eine station\u00e4re Aufnahme in einigen F\u00e4llen vermieden werden. \u201eDie Interdisziplin\u00e4re Notaufnahme des Klinikum Fuldas erf\u00fcllt alle Kriterien, die an einen derartigen Knotenpunkt in einem Krankhaus dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung gestellt werden k\u00f6nnen\u201c, betonte Prof. Dr. Andre\u00c2\u00b4 Gries, Direktor der Interdisziplin\u00e4ren Notaufnahme, in seiner Rede.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Mit einem Festakt haben Staatsminister J\u00fcrgen Banzer und die Vertreter des Klinikums Fulda die neuen R\u00e4umlichkeiten der Endoskopie sowie der Interdisziplin\u00e4ren Notaufnahme offiziell eingeweiht. 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