{"id":35792,"date":"2009-08-06T05:50:59","date_gmt":"2009-08-06T03:50:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=35792"},"modified":"2009-08-06T07:11:15","modified_gmt":"2009-08-06T05:11:15","slug":"60-jahre-sozialverband-vdk-in-poppenhausen-jubilaeumsfeier-mit-grussworten-und-ehrungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=35792","title":{"rendered":"60 Jahre Sozialverband VdK in Poppenhausen: Jubil\u00e4umsfeier mit Gru\u00dfworten und Ehrungen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/090805_poppenhausen.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-35793\" title=\"Ehrende und Geehrte des Sozialverbandes-VdK Ortsverband Poppenhausen v.l.: Vorsitzender G\u00fcnther Rogalski, Bernhard B\u00f6hm, Rudolf Ziegenbalg, Rosemarie Hauke, B\u00fcrgermeister Manfred Helfrich, Heinz H\u00e4mel u. VdK-Kreisvorsitzender Rudolf Schmitt.\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/090805_poppenhausen-265x162.jpg\" alt=\"090805_poppenhausen\" hspace=\"5\" width=\"265\" height=\"162\" align=\"left\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/090805_poppenhausen-265x162.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/090805_poppenhausen.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><strong>Poppenhausen. <\/strong>Am Sonntag, 26. Juli, feierte der Ortsverband Poppenhausen sein sechzigj\u00e4hriges Bestehen. Eingeleitet wurde die Feier mit einer Dankandacht in der Pfarrkirche St. Georg in Poppenhausen. Pfarrer Ferdinand Rauch gestaltete mit entsprechenden Beitr\u00e4gen passend zu diesem Jubil\u00e4um eine w\u00fcrdige Andacht, in der auch den Lebenden und Verstorbenen des Verbandes gedacht wurde.<!--more--><\/p>\n<p>Im Anschluss konnte der Ortsverbandsvorsitzende G\u00fcnther Rogalski zahlreiche Mitglieder und G\u00e4ste im Poppenhausener \u201ePfarrzentrum\u201c begr\u00fc\u00dfen. Ein  besonderer Gru\u00df galt dem noch lebenden Gr\u00fcndungsmitglied, Herrn Rudolf Ziegenbalg. Als G\u00e4ste zu dieser Feier waren unter anderen auch Herr B\u00fcrgermeister Manfred Helfrich, die Vorsitzenden des Bezirks- und Kreisverbandes, sowie Vorsitzende und Mitglieder aus benachbarten Ortsverb\u00e4nden gekommen.<\/p>\n<p>In einem kurzen historischen Abriss gab der 1. Vorsitzende einen \u00dcberblick \u00fcber die Entwicklung des Ortsverbandes. Am 27. M\u00e4rz 1949 wurde in einer Versammlung der \u201eKriegshinterbliebenen und Kriegsbesch\u00e4digten\u201c im Gasthaus \u201eZum Adler\u201c der Ortsverband Poppenhausen gegr\u00fcndet. Die Gr\u00fcndungsversammlung war von Herrn Willi Heller einberufen worden, der zu diesem Zeitpunkt bereits schon viele Jahre in der Kriegsopferorganisation t\u00e4tig war. In dieser Versammlung wurden Herr Robert Metzler als 1. Vorsitzender, Herr Josef Feuerstein als Kassierer und Frau Rosina Lichtenhofer als Hinterbliebenenbetreuerin in den Vorstand gew\u00e4hlt. Unter dieser F\u00fchrung wurde der Ortsverband bis zu den Vorstandswahlen am 01. Juli 1953 geleitet.<\/p>\n<p>In den folgenden Jahren wurde die ehrenamtliche T\u00e4tigkeit als 1. Vorsitzender von den nachstehenden Kameraden wahrgenommen:<br \/>\nHerr Karl Hammer, Herr Josef Fischer, Herr Georg Kempf, Herr Willi Heller und Herr Rudi Reininger. In dieser Zeit \u00fcbte auch Herr Robert Metzler verschiedene T\u00e4tigkeiten im Ortsverband aus und f\u00fchrte dann in der Zeit vom 13. Juli 1979 bis zu seinem Ableben am 17. Oktober 1996 den Ortsverband als 1. Vorsitzender. Sein Nachfolger wurde Herr Arnold Kern, der bis zu seinem Tod am 05. Nov. 2008 dieses Amt inne hatte. Der derzeitige 1. Vorsitzende, G\u00fcnther Rogalski, w\u00fcrdigte deren Engagement und den pers\u00f6nlichen Einsatz. Ihr Handeln sei gepr\u00e4gt gewesen von dem Gedanken der sozialen Gerechtigkeit, dem Bem\u00fchen um gute Kameradschaft und Harmonie in dem Ortsverband.<\/p>\n<p>Ein Spiegelbild f\u00fcr die Entwicklung des Ortsverbandes l\u00e4sst sich auch \u00fcber die Mitgliederzahlen ableiten. Bei der Gr\u00fcndung erkl\u00e4rten 25 Kameradinnen und Kameraden ihren Beitritt zu der ins Leben gerufenen Ortsgruppe. In den Folgejahren war ein reger Mitgliederzuwachs zu verzeichnen. Im Jahr 1956 z\u00e4hlte der Ortsverband bereits 75 Mitglieder,  reduzierte sich auf einen Bestand von 27 Mitgliedern im Jahre 1990 und wuchs dann kontinuierlich wieder auf einen derzeitigen Bestand von 150 Mitgliedern an.<\/p>\n<p>Waren es am Anfang noch die Interessen der Kriegsopfer, um die sich der VdK k\u00fcmmerte, so sind es heute die sozialen Ver\u00e4nderungen in der Gesellschaft, mit denen sich der Sozialverband-VdK zu besch\u00e4ftigen hat. Nicht nur mit der \u00c4nderung der inhaltlichen Aufgabenstellung, sondern auch mit dem Namenszusatz \u201eSozialverband\u201c wurde dieser Entwicklung Rechnung getragen.<\/p>\n<p>Der heutige Sozialverband-VdK ist als Interessenvertreter der Menschen mit Behinderungen, der Seniorinnen und Senioren sowie der sozialversicherten Arbeitnehmer\/innen bundesweit aktiv. Geholfen wird mit Rat und Tat bei sozialrechtlichen Problemen. \u201eKompetente VdK-Juristinnen und \u2013Juristen stehen f\u00fcr einen umfassenden Sozialrechtsschutz zur Verf\u00fcgung. Beistand, Hilfe und Beratung werden in praktizierter Solidarit\u00e4t jedem Mitglied zuteil\u201c, ist ein w\u00f6rtliches Zitat aus der Ansprache und angeregt von einer \u00dcberschrift aus einem Zeitschriftenartikel: \u201eBehindert ist man nicht, behindert wird man.\u201c Es stellt sich die Frage: Wann sollte man dem VdK beitreten? Auf jeden Fall gilt der Rat bzw. Hinweis: \u201eAber bitte rechtzeitig!\u201c.<br \/>\nZu berichten war aber auch von den regelm\u00e4\u00dfigen Zusammenk\u00fcnften und Feierlichkeiten, den gemeinsamen Ausflugsfahrten mit Bus oder eigenen PKW\u00c2\u00b4s, die unter dem Motto: Im gemeinsamen Miteinander ist niemand allein! &#8211;<br \/>\ndurchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf galt es, einige Mitglieder f\u00fcr deren langj\u00e4hrige Mitgliedschaft zu ehren.<br \/>\n\u00e2\u20ac\u00a2\tf\u00fcr 10 Jahre:<br \/>\nNorbert Baier, Bernhard B\u00f6hm, Peter Gr\u00f6sch, Cornelia Grosch, Heinz H\u00e4mel, Wolfgang H\u00e4nchen, Silvia Kern, Alfred Klein, Reinhard Scharn und Richard Schwab<br \/>\n\u00e2\u20ac\u00a2\tf\u00fcr 25 Jahre: Anni St\u00fc\u00df<br \/>\n\u00e2\u20ac\u00a2\tf\u00fcr 50 Jahre: Anna Hahling<br \/>\n\u00e2\u20ac\u00a2\tf\u00fcr 60 Jahre: Rudolf Ziegenbalg<\/p>\n<p>Beim Durchst\u00f6bern der Protokollaufzeichnungen war aufgefallen, dass wenn von Zusammenk\u00fcnften, Ausflugsfahrten oder anderen Veranstaltungen die Rede war, dann endete die Aufzeichnung sinngem\u00e4\u00df meist mit den Worten:<br \/>\n\u201eZum Schluss haben wir noch gem\u00fctlich in froher Runde zusammen gesessen!\u201c<br \/>\nDies war auch der Wunschgedanke des 1. Vorsitzenden, wie der heutige Nachmittag seinen Abschluss finden sollte.<\/p>\n<p>Der Poppenhausener B\u00fcrgermeister, Herr Manfred Helfrich, dankte in einem Gru\u00dfwort den \u201eVerantwortlichen von fr\u00fcher und von heute\u201c f\u00fcr ihr soziales Engagement f\u00fcr die Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger in der Gemeinde Poppenhausen. Er bezeichnete den Sozialverband VdK als wichtiges Instrument zur Vertretung der sozialpolitischen Interessen in einer Bev\u00f6lkerung, in der immer mehr Menschen der Hilfe bed\u00fcrfen, u.a. auch weil sie pl\u00f6tzlich und unvorhersehbar in eine hilfsbed\u00fcrftige Lage gekommen seien.<\/p>\n<p>Dies k\u00f6nne gleicherma\u00dfen \u00e4ltere und auch j\u00fcngere M\u00e4nner und Frauen treffen. \u201eDie gr\u00f6\u00dften Herausforderungen unserer Gesellschaft werden in Zukunft der demografische Wandel und dessen Folgen mit sich bringen. Wenn die Zahl der \u00e4lteren Menschen stark zunehme, so wachse damit auch die Zahl der Menschen, die Hilfe, Beratung und Betreuung brauchen\u201c, der B\u00fcrgermeister abschlie\u00dfend, der dem VdK Ortsverband Poppenhausen eine gute und sichere Zukunft w\u00fcnschte.<\/p>\n<p>F\u00fcr den VdK-Bezirksverband dankte Ludwig Heinemann besonders den Gr\u00fcndungsv\u00e4tern f\u00fcr ihre weise Voraussicht, einen Verband mit menschlichem Engagement vor Ort zu gr\u00fcnden. Der Kreisvorsitzende Rudolf Schmitt verwies auf die hervorragende Entwicklung des VdK-Sozialverbandes Hessen, der sich von 18000 Mitgliedern im Jahre 1947 auf aktuell 220.000 Mitglieder in den hessischen Ortsverb\u00e4nden entwickelt hat, \u201ewas auch ein aktuelles Zeichen f\u00fcr zunehmende Hilfsbed\u00fcrftigkeit in unserer Gesellschaft darstellt\u201c.<\/p>\n<p>Zum Schluss bedankte sich der 1. Vorsitzende bei allen, die zum Gelingen der Jubil\u00e4umsfeier beigetragen hatten und forderte die Anwesenden auf, sich weiterhin engagiert f\u00fcr die Belange des Sozialverbandes einzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Poppenhausen. Am Sonntag, 26. Juli, feierte der Ortsverband Poppenhausen sein sechzigj\u00e4hriges Bestehen. Eingeleitet wurde die Feier mit einer Dankandacht in der Pfarrkirche St. Georg in Poppenhausen. 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