{"id":3578,"date":"2007-06-10T00:45:09","date_gmt":"2007-06-09T22:45:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=3578"},"modified":"2007-06-10T00:46:26","modified_gmt":"2007-06-09T22:46:26","slug":"aussergewoehnliche-freundschaft-kriegsgefangenentreffen-in-epernay","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=3578","title":{"rendered":"Au\u00dfergew\u00f6hnliche Freundschaft &#8211; Kriegsgefangenentreffen in Epernay"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sch\u00f6nes aus Epernay und H\u00fcnfeld.<\/strong> Auch nach \u00fcber 62 Jahren ist die au\u00dfergew\u00f6hnliche Freundschaft zwischen den ehemaligen franz\u00f6sischen Kriegsgefangenen des Lagers H\u00fcnfeld, ihren Nachfahren sowie den H\u00fcnfeldern sehr lebendig. Auch zum diesj\u00e4hrigen Treffen der ehemaligen Treffen der Kriegsgefangenen und ihren Angeh\u00f6rigen und Nachfahren war wieder eine Delegation aus der Haunestadt angereist. <!--more--><\/p>\n<p>Zu den Teilnehmern von franz\u00f6sischer Seite geh\u00f6rten trotz ihres hohen Alters Pierre Cornu, Louis Larue und Raymond Heimelin, die selbst noch Lagerinsassen in der ehemaligen Sporthalle an der Jahnstra\u00dfe in H\u00f6he der heutigen Wigbertschule gewesen waren. Traditionell stellt sich in jedem Jahr eine andere Familie zur Verf\u00fcgung, um das viert\u00e4gige Treffen zu organisieren. Bis vor wenigen Jahren, als die Kriegsgefangenen noch r\u00fcstiger waren, trafen sie sich auch alle vier Jahre in der Stadt ihrer ehemaligen Lagerhaft, in H\u00fcnfeld.<\/p>\n<p>Gastgeber in diesem Jahr war die Familie Olive-Savin aus Epernay in der Champagne. Sie empfingen nicht nur ihre franz\u00f6sischen G\u00e4ste, sondern auch die deutsche Delegation, der neben dem B\u00fcrgermeister und seiner Frau auch Stadtrat a. D. Lothar Bentler und Ehefrau Christa Weigand-Bentler,\u00c2\u00a0 Rigobert Guthm\u00fcller und Heidi Vollendorf, die Familie Kleinfelder, Hans Beuting mit Ehefrau Helga und das Ehepaar Kohlmann angeh\u00f6rten. Die Eheleute Bernard und Rita Kohlmann haben eine Stiftung errichtet, um das Andenken der ehemaligen franz\u00f6sischen Kriegsgefangenen und ihrer Geschichte in H\u00fcnfeld zu wahren.\u00c2\u00a0Auch B\u00fcrgermeister Dr. Eberhard Fennel und seine Ehefrau Rita nahmen ab dem zweiten Tag am Treffen teil.<\/p>\n<p>Gleich am Tag der Ankunft waren die G\u00e4ste zu einer Besichtigung und einer Verkostung im Champagner-Gut Lenique eingeladen, bevor es dann zu einem gemeinsamen Abendessen in Epernay ging. Am zweiten Tag stand ein gemeinsamer Besuch des Wein- und Weinbaumuseums in Mesnil sur Oger und im Schloss Montmort auf dem Programm, das ein Museum der Resistance, der franz\u00f6sischen Widerstandsbewegung im zweiten Weltkrieg beherbergt.<\/p>\n<p>Abends stand ein kleiner Empfang im Rathaus von Ay Champagne auf dem Programm, bei dem die deutschen G\u00e4ste mit ihren franz\u00f6sischen Gastgebern durch eiunen Stadtrat willkommen gehei\u00dfen wurden. Am dritten Tag unternahmen die Teilnehmer gemeinsam eine kleine Flusskreuzfahrt von Cumieres nach Hautvillers zum Dorf der Kellerei Dom-Perignon. Dort nahmen die Teilnehmer auch Aufstellung vor dem gr\u00f6\u00dften jemals gebauten Champagnerfass, das f\u00fcr Furore w\u00e4hrend der Weltausstellung in Paris 1896 gesorgt hatte.<\/p>\n<p>Trotz des umfangreichen Besuchsprogramms blieb gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr viele Gespr\u00e4che, bei denen Erinnerungen an die vielen Begegnungen ausgetauscht werden konnten, die im j\u00e4hrlichen Reigen stattfinden. Dabei gaben die Teilnehmer auch das Versprechen, sich im n\u00e4chsten Jahr wieder zu treffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sch\u00f6nes aus Epernay und H\u00fcnfeld. Auch nach \u00fcber 62 Jahren ist die au\u00dfergew\u00f6hnliche Freundschaft zwischen den ehemaligen franz\u00f6sischen Kriegsgefangenen des Lagers H\u00fcnfeld, ihren Nachfahren sowie den H\u00fcnfeldern sehr lebendig. 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