{"id":32737,"date":"2009-06-28T06:50:52","date_gmt":"2009-06-28T04:50:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=32737"},"modified":"2009-06-28T07:49:02","modified_gmt":"2009-06-28T05:49:02","slug":"uewag-beteiligt-sich-an-steinkohlekraftwerk-in-krefeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=32737","title":{"rendered":"\u00dcWAG beteiligt sich an Steinkohlekraftwerk in Krefeld"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda.<\/strong> Die \u00dcWAG wird sich mit einer Investition bis zu 28,23 Millionen Euro an Planung und Bau eines hochmodernen kommunalen Gemeinschafts-Steinkohlekraftwerks mit 750 Megawatt Leistung in Krefeld-Uerdingen beteiligen. Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes \u00dcberlandwerk Fulda-H\u00fcnfeld-Schl\u00fcchtern, der Alleinaktion\u00e4r des Unternehmens, stimmte diesem Vorhaben jetzt zu. Damit setzt die \u00dcWAG den Ausbau ihrer Eigenerzeugung fort.<!--more--><br \/>\n<strong><br \/>\nH\u00f6chste Effizienz mit modernster Technik und W\u00e4rmeauskopplung<\/strong><\/p>\n<p>Mit ihrer Beteiligung an der Trianel Kohlekraftwerk Krefeld Projektgesellschaft mbH &amp; Co. KG (TKK) sichert sich die \u00dcWAG eine Kraftwerksscheibe mit maximal 60 Megawatt Leistung an dem geplanten Kraftwerk. Die \u00dcWAG ist der f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte der insgesamt 22 Partner; die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 1,4 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>\u201eDurch diese Beteiligung k\u00f6nnen wir k\u00fcnftig ein gutes Drittel unseres Strombedarfs mit eigenen Kraftwerken decken. Damit erreichen wir eine sinnvolle Gr\u00f6\u00dfe im Beschaffungsportfolio\u201c, erl\u00e4uterte \u00dcWAG-Vorstand Dipl.-Ing. G\u00fcnter Bury den Abgeordneten der Verbandsversammlung. Wie bereits das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Hamm-Uentrop, das seit Oktober 2007 Strom produziert, und das Steinkohlekraftwerk L\u00fcnen, dessen Bau im September 2008 begonnen hat und das 2012 ans Netz gehen soll, ist auch das Steinkohlekraftwerk Krefeld ein kommunales Gemeinschaftsprojekt der Trianel-Gruppe.<br \/>\n<strong><br \/>\nPreisausschl\u00e4ge d\u00e4mpfen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eGemeinsam mit anderen Regionalversorgern und Stadtwerken k\u00e4mpft die \u00dcWAG im Trianel-Netzwerk auf diese Weise gegen das Erzeuger-Oligopol auf dem deutschen Strommarkt. Wenn wir den Erzeugungswettbewerb wirkungsvoll st\u00e4rken, profitieren unsere Kunden dadurch, dass Preisausschl\u00e4ge ged\u00e4mpft werden k\u00f6nnen\u201c, warb G\u00fcnter Bury f\u00fcr das Projekt.<\/p>\n<p>Die \u00dcWAG investiert nicht nur in die Beteiligung an Gro\u00dfkraftwerken zur Stromerzeugung mit fossilen Brennstoffen: Auch an der Planung f\u00fcr den Offshore-Windpark Borkum-West II ist der heimische Energieversorger beteiligt. Gro\u00dfen Wert legt die \u00dcWAG darauf, dass auch bei der Planung f\u00fcr das Steinkohlekraftwerk strenge Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr die Umweltvertr\u00e4glichkeit angelegt werden.<\/p>\n<p><strong>Modernste Technik \u2013 h\u00f6chster Energienutzungsgrad<\/strong><\/p>\n<p>Die Stromerzeugung am Niederrhein wird mit modernster Technik erfolgen. \u201eDer Energienutzungsgrad des Kraftwerks wird durch die Dampfauskopplung f\u00fcr den benachbarten Chemiepark Krefeld-Uerdingen insgesamt bei rund 57 Prozent liegen\u201c, berichtete der \u00dcWAG-Vorstand. Mit einer technisch jederzeit problemlos realisierbaren weiteren W\u00e4rmeauskopplung \u2013 zum Beispiel f\u00fcr die Fernw\u00e4rmeversorgung in Krefeld \u2013 lie\u00dfe sich dieser sogar auf \u00fcber 60 Prozent steigern: \u201eEin solcher Wert wird von keinem anderen bestehenden oder derzeit geplanten Kraftwerk erreicht\u201c, betonte G\u00fcnter Bury.<\/p>\n<p>Die Anlieferung der Kohle zum Kraftwerk erfolgt \u00fcber Schiff und Bahn; das Kohlelager wird umbaut, und modernste Filtertechnik reinigt das Rauchgas. Sobald die Technik \u201eCarbon Capture and Storage\u201c (CCS) zur Abtrennung von Kohlendioxid gro\u00dftechnisch zur Verf\u00fcgung steht, kann die Anlage damit nachger\u00fcstet und so in wenigen Jahren zum klimaneutralen Kohlekraftwerk werden.<br \/>\n<strong><br \/>\nInvestition bis zu 28,23 Millionen Euro<\/strong><\/p>\n<p>Die Verbandsversammlung stimmte nun der Beteiligung der \u00dcWAG an der TKK zu. Beim Baubeschluss, der 2010 fallen soll, sichert sich die \u00dcWAG damit eine Kraftwerksscheibe von bis zu 60 Megawatt Leistung. Die \u00dcWAG investiert bis zu 28,23 Millionen Euro in die Kraftwerksgesellschaft. Mit einer 60-Megawatt-Kraftwerksscheibe der \u00dcWAG k\u00f6nnen pro Jahr bis zu 460 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden \u2013 so viel, wie rechnerisch rund 120.000 Vier-Personen-Haushalte durchschnittlich im gleichen Zeitraum verbrauchen bzw. rund 15 Prozent des aktuellen \u00dcWAG-Stromabsatzes. Im Jahr 2014 soll das Gemeinschafts-Kohlekraftwerk Krefeld seinen Betrieb aufnehmen.<\/p>\n<p>\u201eMit der Beteiligung am Steinkohlekraftwerk Krefeld kommen wir unserem Ziel ein gro\u00dfes St\u00fcck n\u00e4her, ein ausgewogenes Verh\u00e4ltnis zwischen Kurz- und Mittelfristvertr\u00e4gen f\u00fcr die Strombeschaffung sowie Eigenerzeugung vor dem Hintergrund steigender und sich zunehmend unvorhersehbar bewegender Stromgro\u00dfhandelspreise aufzubauen\u201c, sagte \u00dcWAG-Vorstand G\u00fcnter Bury. Als unabh\u00e4ngiger kommunaler Energieversorger k\u00f6nne die \u00dcWAG mit dem Ausbau der Eigenerzeugung dar\u00fcber hinaus ihre Wettbewerbsposition langfristig st\u00e4rken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Die \u00dcWAG wird sich mit einer Investition bis zu 28,23 Millionen Euro an Planung und Bau eines hochmodernen kommunalen Gemeinschafts-Steinkohlekraftwerks mit 750 Megawatt Leistung in Krefeld-Uerdingen beteiligen. 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