{"id":3213,"date":"2007-05-22T06:05:10","date_gmt":"2007-05-22T04:05:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=3213"},"modified":"2007-05-22T06:05:38","modified_gmt":"2007-05-22T04:05:38","slug":"wanderung-am-juwel-von-grossenlueder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=3213","title":{"rendered":"Wanderung am \u201eJuwel von Gro\u00dfenl\u00fcder\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sch\u00f6nes aus Gro\u00dfenl\u00fcder.<\/strong> Zu einer Wanderung durch die seltene Flora und Fauna des Naturschutzgebietes Kalkberge bei Gro\u00dfenl\u00fcder hatte auf Grund einer Initiative des Landwirtes Norbert Gering der Naturschutzbund Gro\u00dfenl\u00fcder gemeinsam mit der Gemeinde eingeladen. Gut 100 Interessierte waren der Einladung unter der Schirmherrschaft von Landrat Bernd Woide und B\u00fcrgermeisterin Silvia Hillenbrand gefolgt.<\/p>\n<p><strong>Fotos (3):<\/strong> Peter Malolepszy<\/p>\n<p><a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/05\/070521_wanderung1.jpg\" title=\"070521_wanderung1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/05\/070521_wanderung1.thumbnail.jpg\" alt=\"070521_wanderung1.jpg\" \/><\/a>\u00c2\u00a0<a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/05\/070521_wanderung2.jpg\" title=\"070521_wanderung2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/05\/070521_wanderung2.thumbnail.jpg\" alt=\"070521_wanderung2.jpg\" \/><\/a>\u00c2\u00a0<a rel=\"lightbox[roadtrip]\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/05\/070521_wanderung4.jpg\" title=\"070521_wanderung4.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2007\/05\/070521_wanderung4.thumbnail.jpg\" alt=\"070521_wanderung4.jpg\" \/><\/a><!--more--><\/p>\n<p>Ziel war es, den Besuchern die Vielfalt und Sch\u00f6nheit der vorhandenen Flora zu zeigen und auf die besondere Schutzw\u00fcrdigkeit des au\u00dfergew\u00f6hnlichen Kalkmagerrasens hinzuweisen. Auch der Landrat zeigte sich beeindruckt von dieser einmaligen Kulturlandschaft in seinem Landkreis.<\/p>\n<p>Bei der rund zweist\u00fcndigen Wanderung, beginnend auf dem Parkplatz der Firma Meister Recycling GmbH, \u00fcber den Kaiserstein, die Hasenl\u00fccke, den Weinberg bis zum H\u00fchnerk\u00fcppel gab es neben wundersch\u00f6nen Ausblicken in die umliegende Landschaft bis in die Rh\u00f6n umfassende Informationen zur Nutzungs- und Entstehungsgeschichte des Gebietes.<\/p>\n<p>Anstelle der urspr\u00fcnglich vorhandenen Laubw\u00e4lder entstanden nach deren Rodung durch Beweidung mit Schafen und Ziegen ausgedehnte Halbtrockenrasen. Gro\u00dfe Teile des Gebietes wurden allerdings auch noch ackerbaulich genutzt, wovon stellenweise noch heute die Terrassierung der H\u00e4nge zeugt. In der zweiten H\u00e4lfte des vorigen Jahrhunderts ging die Beweidung der Halbtrockenrasen stark zur\u00fcck, was eine zunehmende Verbuschung zur Folge hatte. Mehrmalige mechanische Pflegema\u00dfnahmen und der Einsatz eines H\u00fctesch\u00e4fers zeigten nicht den gew\u00fcnschten Erfolg zum langfristigen Erhalt der seltenen Pflanzengesellschaften.<\/p>\n<p>\u00dcber einen langen Zeitraum hinweg wurden bestimmte Bereiche des Naturschutzgebietes federf\u00fchrend durch den ehemaligen Gebietsbetreuer und Naturfreund Helmut Gerk aus M\u00fcs durch manuelle Pflegema\u00dfnahmen offengehalten. Sp\u00e4ter entschloss man sich, die wertvollsten Bereiche des im Jahre 1999 ausgewiesenen 45\u00c2\u00a0 Hektar gro\u00dfen Naturschutzgebietes einzuz\u00e4unen und durch Schaf- und vor allem Ziegenbeweidung zu sichern. Die Beweidung wird durch die Familie Sohmen und dem Landwirt Gering aus M\u00fcs sichergestellt.<\/p>\n<p>Die Tochter Nadine Sohmen konnte w\u00e4hrend der Wanderung auf die erzielten Ergebnisse der Beweidung hinweisen. Wichtig ist, dass durch die vorhandenen Zaun\u00f6ffnungen die jederzeitige Zug\u00e4nglichkeit des Gebietes f\u00fcr Spazierg\u00e4nger gesichert ist. Hierdurch konnten die anf\u00e4nglichen Akzeptanzprobleme innerhalb der Gemeinde abgebaut werden.<\/p>\n<p>Bei einem Stopp am Rand des imposanten Steinbruches der Firma Otterbein, erl\u00e4uterte\u00c2\u00a0Manfred Schulz die Entstehungsgeschichte und geologisch-pal\u00e4ontologische Besonderheiten der Kalkberge von Gro\u00dfenl\u00fcder. In den Steinbr\u00fcchen zeigen sich die zu Stein gewordenen Zeugen vergangener mariner \u00d6kosysteme und deren Lebewelten.<\/p>\n<p>Die informative und f\u00fcr alle Besucher neue Einblicke bringende Begehung endete auf dem H\u00fchnerk\u00fcppel, wo die Natur- und Heimatfreunde M\u00fcs f\u00fcr die Bewirtung der hungrigen Wanderer bestens sorgten. F\u00fcr die Bewirtschaftung am Standort H\u00fchnerk\u00fcppel hatte die Obere Naturschutzbeh\u00f6rde eine Sondergenehmigung erteilt. Vor allem die Kinder und Lanz-Fans kamen auf ihre Kosten. Denn die Lanzfreunde aus M\u00fcs sorgten f\u00fcr eine \u201enostalgische R\u00fcckfahrt\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sch\u00f6nes aus Gro\u00dfenl\u00fcder. Zu einer Wanderung durch die seltene Flora und Fauna des Naturschutzgebietes Kalkberge bei Gro\u00dfenl\u00fcder hatte auf Grund einer Initiative des Landwirtes Norbert Gering der Naturschutzbund Gro\u00dfenl\u00fcder gemeinsam mit der Gemeinde eingeladen. Gut 100 Interessierte waren der Einladung unter der Schirmherrschaft von Landrat Bernd Woide und B\u00fcrgermeisterin Silvia Hillenbrand gefolgt. 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