{"id":3150,"date":"2007-05-15T16:18:16","date_gmt":"2007-05-15T14:18:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=3150"},"modified":"2007-05-16T01:19:22","modified_gmt":"2007-05-15T23:19:22","slug":"weihbischof-diez-nahm-altarweihe-in-dirlos-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=3150","title":{"rendered":"Weihbischof Diez nahm Altarweihe in Dirlos vor"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sch\u00f6nes aus Dirlos.<\/strong> \u201eDer Altar ist das Symbol f\u00fcr Jesus Christus. Darum begr\u00fc\u00dft der Priester auch zu Beginn der Me\u00dffeier als erstes den Altar, er verneigt sich vor dem Altar, er k\u00fc\u00dft den Altar und begr\u00fc\u00dft damit Christus, den Herrn.\u201c Dies machte Weihbischof Dr. Karlheinz Diez am Samstag, 12. Mai, in seiner Predigt aus Anla\u00df der Altarweihe in St. Antonius v. Padua in K\u00fcnzell-Dirlos deutlich. <!--more--><\/p>\n<p>Ein Pfarrer habe einmal im Religionsunterricht die Kinder danach gefragt, warum der Priester am Beginn und zum Abschlu\u00df der heiligen Messe wohl den Altar k\u00fcsse. Ein kleiner Junge zeigte nach einer Weile auf und sagte: \u201eDer Priester will den Altar loben.\u201c Der Junge habe damit eine sehr gute Antwort gegeben, meinte Weihbischof Diez, denn es gebe zwar viele Tische auf der Welt, aber nur einen Tisch des Herrn, den Tisch, an dem der Herr den Menschen immer wieder sein Opfermahl bereite.<\/p>\n<p>Seit Jesus Christus am Kreuz f\u00fcr die S\u00fcnden der Menschen gestorben sei und sich als lebendiges Opfer dargebracht habe f\u00fcr das Heil der Weilt, seien alle, die an ihn glaubten und mit ihm lebten, \u201edurch die Opfergabe seines Leibes ein f\u00fcr allemal geheiligt\u201c worden. Die fr\u00fcheren Opferkulte seien abgel\u00f6st worden, h\u00e4tten ein ganz neues christliches Verst\u00e4ndnis gefunden. \u201eWenn wir in unseren Kirchen Alt\u00e4re aufstellen, wenn der Altar dazu in feierlicher Weise vom Bischof geweiht wird, so geschieht das in Erinnerung an das Abendmahl, bei dem Jesus mit seinen J\u00fcngern um den Tisch zur Feier des Ostermahles versammelt war.\u201c<\/p>\n<p>Der Altar sei die Mitte der Kirche und von tiefer Symbolik. Im Weihegebet hei\u00dfe es: \u201eDieser Altar sei uns ein Bild des Herrn Jesus Christus, aus dessen ge\u00f6ffneter Seite im Wasser und im Blut die Sakramente der Kirche hervorgehen\u201c. Der Altar ist laut Weihbischof Diez nichts anderes als ein Bild Jesu Christi. Er stehe f\u00fcr Christus, den Gesalbten, und werde deshalb mit Chrisam gesalbt, zum Gesalbten gemacht.<\/p>\n<p>\u201eDer Altar ist die Mitte, weil Christus mitten unter uns ist, er ist unsere Mitte. Wir feiern an diesem Altar nicht uns selbst, wir feiern Christus und treten mit ihm vor das Angesicht des himmlischen Vaters. Die Gemeinschaft, die wir hier erleben, ist nicht von uns hergestellt, sie ist von Jesus Christus gewirkt.\u201c Jesus Christus sammle die Gl\u00e4ubigen so um sich, verbinde sie mit sich und untereinander, in einer Weise, \u201ewie wir selbst uns gar nicht mit ihm und miteinander verbinden k\u00f6nnten.\u201c Der Altar stehe fest. Auch dadurch verweise er die Christen auf den Herrn.<\/p>\n<p>\u201eDenn Jesus Christus ist f\u00fcr uns die unverzichtbare, durch nichts und niemanden zu ersetzende Mitte\u201c, stellte Diez heraus. Mit seiner Festigkeit sei der Altar schlie\u00dflich auch ein Bild der Treue Christi zu uns: \u201eEr ist immer da, auch wenn wir nicht da sind. Er ist bei uns alle Tage, wie er uns versprochen hat.\u201c Der Altar und mit ihm Christus selbst seien die Mitte der Versammlung der Gl\u00e4ubigen wie auch die Mitte jedes Gotteshauses.<\/p>\n<p>Seit der Kirchweihe sei eine Kirche das zweite Zuhause der Gl\u00e4ubigen, an dem diese sich gerne versammeln sollten, am Sonntag und am Werktag, beim festlichen Gottesdienst der Gemeinde und in der stillen Andacht des einzelnen. \u201eNicht eine blo\u00dfe \u00e4u\u00dfere Pflicht\u00fcbung darf dies sein, sondern Ausdruck unserer Freude, unserer Dankbarkeit\u201c, forderte der Weihbischof.<\/p>\n<p>\u201eDie Kirche, das Haus Gottes, der Altar \u2013 sie m\u00f6chten in uns auch die Sehnsucht wachhalten nach dem ewigen Zuhause, nach den himmlischen Wohnungen, dem neuen Himmel und der neuen Erde\u201c, fuhr Diez dann fort. Um den Altar der Kirche versammelt, \u201eerwarten wir den Erl\u00f6ser, unseren Herrn Jesus Christus, bis er erscheint als unser Leben und wir mit ihm erscheinen in Herrlichkeit\u201c, zitierte der Weihbischof die Liturgie-Konstitution. Wenn sonst Menschen sich versammelten, f\u00fchre sie eine gemeinsame Idee, ein gemeinsames Anliegen oder ein Programm zusammen.<\/p>\n<p>\u201eWas uns Christen hier im Gottesdienst zusammenf\u00fchrt, das ist nicht blo\u00df eine Idee oder ein Programm, es ist der lebendige Gott selbst. Es ist die Kraft in Gott, die wir den Heiligen Geist nennen.\u201c Dieser erst mache den Gottesdienst m\u00f6glich, durch Verk\u00fcndigung des Wortes Gottes, Gebet, Eucharistiefeier und Sakramente. Der Heilige Geist sei die Kraft der Liebe zwischen dem Vater und dem Sohn im Geheimnis der Heiligsten Dreifaltigkeit, erl\u00e4uterte Diez. Er sei aber auch das Band, das die Menschen mit Gott und miteinander zusammenschlie\u00dfe.<\/p>\n<p>Das ganze christliche Leben ist laut Weihbischof Diez von der N\u00e4he und Gegenwart des Heiligen Geistes durchdrungen. Dieser sei \u201ewie die Luft, ohne die wir nicht leben k\u00f6nnen, wie das Herzblut unseres K\u00f6rpers, ohne das wir sterben m\u00fc\u00dften\u201c. Gottes Geist lebe in den Gl\u00e4ubigen und erf\u00fclle sie. Ob Gottes Geist lebendig sei unter den Christen, erkennt man indes an der \u201eFrucht des Geistes\u201c: Liebe, Friede, Freundlichkeit, G\u00fcte, Treue, Selbstbeherrschung. \u201eM\u00f6gen wir erkannt werden als solche, die von Gottes Geist erf\u00fcllt sind und als Zeugen und Zeuginnen des Glaubens leben\u201c, betonte der Weihbischof. (bpf)<br \/>\n\u00c2\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sch\u00f6nes aus Dirlos. \u201eDer Altar ist das Symbol f\u00fcr Jesus Christus. 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