{"id":30091,"date":"2009-05-28T05:20:56","date_gmt":"2009-05-28T03:20:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=30091"},"modified":"2009-05-28T08:44:53","modified_gmt":"2009-05-28T06:44:53","slug":"lesung-fuldaer-koepfe-mit-autor-michael-mott-im-mehrgenerationenhaus-josefsgarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=30091","title":{"rendered":"Lesung \u201eFuldaer K\u00f6pfe\u201c mit Autor Michael Mott im Mehrgenerationenhaus Josefsgarten"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/0609-35a-lesung-michael-mot.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-30092\" title=\"Josefsgarten\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/0609-35a-lesung-michael-mot-265x176.jpg\" alt=\"Josefsgarten\" hspace=\"5\" width=\"265\" height=\"176\" align=\"left\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/0609-35a-lesung-michael-mot-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/0609-35a-lesung-michael-mot.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><strong>Fulda.<\/strong> Eine besondere Erfahrung f\u00fcr die Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer aus dem Quartier Josefsgarten: Michael Mott stellte bei seiner Lesung im Mehrgenerationenhaus denjenigen bedeutenden\u00c2\u00a0 Fuldaer vor, auf den das fr\u00fchere Josefsheim und dieses Quartier zur\u00fcckgehen \u2013 Richard M\u00fcller (1851 bis 1931). Der Politiker, Fabrikant und Million\u00e4r mit sozialer Ader hat \u00fcber die 1904 als Arbeiterinnenheim er\u00f6ffnete Einrichtung gesagt, dass von all seinen vielen Unternehmungen ihm \u201edas Josephsheim die liebste ist\u201c. Richard\u00c2\u00a0 M\u00fcller, dessen Namen in Fulda eine Stra\u00dfe und sogar eine Schule tragen, ist einer der 80 \u201eFuldaer K\u00f6pfe\u201c, die Heimatforscher Mott in seinem gleichnamigen Buch verewigt hat.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Markante Pers\u00f6nlichkeiten<\/strong><\/p>\n<p>Aus diesem Werk, eng verbunden mit Motts aktueller geschichtlicher Serie in der Fuldaer Zeitung, lasen der Autor und seine Frau Hella einige Passagen. So lernte das interessierte Publikum markante Pers\u00f6nlichkeiten kennen, die auf je eigene Weise f\u00fcr ein St\u00fcck sehr lebendiger Stadtgeschichte stehen. Da ist beispielsweise Elisabeth Hunold aus der Florengasse (1878-1973),\u00c2\u00a0 die zun\u00e4chst als Zofe unter anderem die USA kennen lernte und sp\u00e4ter als Schreinermeistersgattin in der Fuldaer Stadtverordnetenversammlung ihre m\u00e4nnlichen Mitparlamentarier aufhorchen lie\u00df. Auch Schuster Georg Joseph Braun (\u201ePariser Braun\u201c) ist zu nennen, der durch sein Handwerk die franz\u00f6sische Hauptstadt \u201eeroberte\u201c, Gro\u00dfe des 19. Jahrhunderts mit Zugstiefeln und Stiefeletten versorgte und dann seine Heimatstadt Fulda mit einem schmucken Wohngeb\u00e4ude in der Petersgasse versch\u00f6nerte, im Volksmund \u201eDabbevilla\u201c gehei\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Austausch wichtig<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Michael Mott liest und erz\u00e4hlt, dann bewahrt er nicht nur heimische Originale, Heilige Koryph\u00e4en und stille Held(inn)en vor dem Vergessen, sondern macht \u2013 oft ganz nebenbei \u2013 deutlich, warum manches in der Barockstadt heute so ist, wie es ist. Wer ihm zuh\u00f6rt, der ist nah am fuldischen Herzen. Die \u201eFuldaer K\u00f6pfe\u201c gehen dem Heimatforscher nicht aus: \u201eMeine Warteliste umfasst derzeit \u00fcber 400 Personen\u201c, betont Mott w\u00e4hrend der Lesung. Als er erw\u00e4hnt, dass er zum Beispiel auch Busoberschaffner Bonifatius K\u00f6ck vorstellen will, kommt lebhafte Zustimmung aus dem Publikum.<\/p>\n<p>Apropos Zustimmung: Der Austausch mit seinen Leserinnen und Lesern ist Mott sehr wichtig; die Reaktionen auf seine Beitr\u00e4ge sind zahlreich und kommen teilweise von Fuldaern im Ausland. Es gibt viel Dank und Anerkennung, wobei den Heimatforscher beispielsweise freut, dass B\u00fcrgermeister Dr. Wolfgang Dippel Anregungen von ihm umsetzen l\u00e4sst. Mott wird auch von Interessierten darauf hingewiesen, wen er unbedingt noch in die Serie aufnehmen m\u00fcsse.Im Mehrgenerationenhaus berichtet er zugleich von seiner Recherche-Arbeit, die oft im Fuldaer Stadtarchiv stattfindet. So schildert er unter anderem die Aussagekraft von alten Meldekarten und Adressb\u00fcchern.<\/p>\n<p>Wie der Beifall beweist, kommt sein pers\u00f6nlicher Ausflug in die Stadtgeschichte gut an. Quartiersmanager Markus Otto w\u00fcrdigt die heimatgeschichtlichen Leistungen des Autors, bedankt sich mit Pr\u00e4senten und ist ein bisschen stolz darauf, dass diese Lesung \u2013 nach\u00c2\u00a0 der Buchvorstellung im Stadtschloss \u2013 Motts zweite \u00f6ffentliche Pr\u00e4sentation dieses Bandes ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Eine besondere Erfahrung f\u00fcr die Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer aus dem Quartier Josefsgarten: Michael Mott stellte bei seiner Lesung im Mehrgenerationenhaus denjenigen bedeutenden\u00c2\u00a0 Fuldaer vor, auf den das fr\u00fchere Josefsheim und dieses Quartier zur\u00fcckgehen \u2013 Richard M\u00fcller (1851 bis 1931). 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