{"id":29620,"date":"2009-05-24T05:54:38","date_gmt":"2009-05-24T03:54:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=29620"},"modified":"2009-05-24T10:03:17","modified_gmt":"2009-05-24T08:03:17","slug":"birkwildhegering-vor-grossen-aufgaben-im-artenschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=29620","title":{"rendered":"Birkwildhegering vor gro\u00dfen Aufgaben im Artenschutz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rh\u00f6n.<\/strong> Bei der Jahreshauptversammlung des Birkwildhegerings Hessische Rh\u00f6n \u2013 Vereinigung zum Schutze der Bodenbr\u00fcter e.V. \u2013 wurde Matthias M\u00fcller, H\u00fcnfeld, als neuer Vorsitzender des Vereins gew\u00e4hlt. M\u00fcller l\u00f6st Werner Weber aus L\u00fctter ab, der den Verein seit dem Jahr 2002 gef\u00fchrt hat. \u201eWir stehen vor gro\u00dfen Aufgaben im Artenschutz\u201c, so Weber. Gro\u00dfe Teile der Rh\u00f6n sind als FFH- und EU-Vogelschutzgebiet ausgewiesen. <!--more--><\/p>\n<p><strong>Besondere Verantwortung<\/strong><\/p>\n<p>Somit tragen wir eine besondere Verantwortung f\u00fcr die seltenen Bodenbr\u00fcter, insbesondere f\u00fcr die Hauptleitart der Rh\u00f6n, das Birkhuhn. Denn wir m\u00fcssen die ganz schwache Population mit weniger als 20 Tieren in einen guten Erhaltungszustand bringen, d.h. mindestens 50 Tiere. Nur ein Bestand von mehr als 50 Tieren wird dauerhaft \u00fcberlebensf\u00e4hig sein. Aber nicht nur das Birkhuhn steht auf der Liste der bedrohten Arten. Wiesenpieper, Wiesenralle, Steinschm\u00e4tzer, Kiebitz und Rebhuhn sind selten gewordene Bodenbr\u00fcter und m\u00fcssen in ihrem Bestand gesch\u00fctzt werden. Der neu gew\u00e4hlte Vorsitzende M\u00fcller m\u00f6chte insbesondere die Arbeit \u00fcber die Landesgrenzen hinweg mit den Kollegen aus Th\u00fcringen und Bayern intensivieren.<\/p>\n<p>\u201eDer Lebensraum der seltenen Vogelarten kennt keine Landesgrenzen\u201c, so M\u00fcller. Vor allem die Population von Wildschwein, Fuchs, Marder und Waschb\u00e4r muss noch besser reguliert werden. Mit einer neuen Jagdstrategie m\u00f6chte der Birkwildhegering neue Wege bei der Schwarzwildbejagung gehen.<\/p>\n<p><strong>V\u00f6gel kennen keine Grenzen<\/strong><\/p>\n<p>Der wirklich nutzbare Lebensraum f\u00fcr das Birkwild muss merklich erweitert werden. Dieser Ansatz wird in einer Studie von Frau Prof. Storch, Universit\u00e4t Freiburg, untersucht. Danach muss der Lebensraum von derzeit nur ca. 1000 ha auf mindestens 5000 ha verweitert werden.<\/p>\n<p>Die Untersuchung von Frau Storch empfiehlt weiter die Auswilderung von wenigen in der Wildnis gefangenen Birkh\u00fchnern und Birkh\u00e4hnen zur Verbesserung der Inzuchtdepression. Das Rh\u00f6ner Birkwild ist n\u00e4mlich seit vielen Jahren isoliert. Diese f\u00fcr das n\u00e4chste Fr\u00fchjahr geplante Auswilderung wird vom Birkwildhegering organisatorisch und finanziell unterst\u00fctzt.\u00c2\u00a0 Im Herbst m\u00f6chte der Birkwildhegering in Zusammenarbeit mit der Hessischen Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservates Rh\u00f6n eine Fachtagung zum Thema \u201eNeue Wege bei der Wildschweinbejagung in der Rh\u00f6n\u201c organisieren. Weiter steht eine Exkursion in den Truppen\u00fcbungsplatz auf dem Programm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rh\u00f6n. 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