{"id":27378,"date":"2009-04-29T05:13:48","date_gmt":"2009-04-29T03:13:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=27378"},"modified":"2009-04-28T20:38:53","modified_gmt":"2009-04-28T18:38:53","slug":"jagdbehoerde-bilanziert-rekordstrecke-beim-schwarzwild","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=27378","title":{"rendered":"Jagdbeh\u00f6rde bilanziert &#8220;Rekordstrecke beim Schwarzwild&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Landkreis Fulda. <\/strong>\u201eEine Rekordstrecke beim Schwarzwild\u201c. So bilanzierte Manfred Wiegel von der unteren Jagdbeh\u00f6rde des Landkreises Fulda nach Auswertung aller Reviermeldungen f\u00fcr das zu Ende gegangene Jagdjahr 2008\/2009. Damit habe die hiesige J\u00e4gerschaft einen beachtlichen Beitrag zur Reduktion der Schwarzwildbest\u00e4nde geleistet. Dies sei auch weiterhin schon allein deshalb notwendig, um der Gefahr einer drohenden Schweinepest entgegenzuwirken. <!--more--><\/p>\n<p><strong>Steigerung um 67%<\/strong><\/p>\n<p>Nach 2.134 St\u00fcck Schwarzwild im vergangenen Jahr konnten in diesem Jahr 3.556 St\u00fcck erlegt werden. Dies entspricht einer bemerkenswerten Steigerung um rund 67 Prozent. Im Gesamtergebnis enthalten sind 138 St\u00fcck Schwarzwild, das bei Verkehrsunf\u00e4llen get\u00f6tet wurde und nicht mehr verwertet werden konnte. Die H\u00f6he des von den Jagdp\u00e4chtern insgesamt geleisteten finanziellen Wildschadenersatzes, der ebenfalls ein deutliches Indiz f\u00fcr nach wie vor hohe Best\u00e4nde ist, macht den J\u00e4gern wie auch den Jagdgenossenschaften gro\u00dfe Sorgen. \u201eAuch k\u00fcnftig ist gemeinsames Handeln angesagt\u201c, hei\u00dft es in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung.<\/p>\n<p>Erfreuliches gab es hinsichtlich der Abschusszahlen beim Rotwild. Die gemeldete Jagdstrecke im Rotwildgebiet \u201eGieseler Forst\u201c betrug 146 St\u00fcck. Damit wurde das von der Hegegemeinschaft beschlossene und von der unteren Jagdbeh\u00f6rde im Einvernehmen mit dem Jagdbeirat festgesetzte Soll einschlie\u00dflich der einger\u00e4umten \u00dcberschreitungsm\u00f6glichkeit fast punktgenau erf\u00fcllt. Die Bilanz beim Rehwild sah so aus, dass von 4732 zum Abschuss freigegebenen St\u00fccken 4613 zur Strecke kamen. Dies bedeutet eine leichte Erh\u00f6hung des Vorjahresergebnisses. In dieser Zahl sind bedauerlicherweise knappe 900 St\u00fcck Fallwild enthalten. Beim Muffelwild wurden 15 Tiere erlegt und beim Damwild betrug die Jagdstrecke 14 Tiere.<\/p>\n<p><strong>Hohe Fallwildzahlen<br \/>\n<\/strong><br \/>\nWie beim Schwarzwild gibt es auch bei den \u00fcbrigen Wildtierarten keine Abschusspl\u00e4ne. Die wesentlichen Strecken beziffert die untere Jagdbeh\u00f6rde mit 716 Hasen, 3038 F\u00fcchsen, 103 Steinmarder, 234 Dachsen, 373 Waschb\u00e4ren, 332 Ringeltauben, 937 Stockenten, 1118 Rabenkr\u00e4hen und 496 Elstern. Auch wurden im Rahmen des Jagdschutzes 114 wildernde Katzen, aber keine wildernden Hunde erlegt. Der Fallwildanteil ist auch hier teilweise sehr hoch. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr gibt es mit Ausnahme einer Erh\u00f6hung der Dachs- und Waschb\u00e4renstrecke um jeweils rund 70 Prozent keine nennenswerten Ver\u00e4nderungen.<br \/>\n<strong><br \/>\nLandrat Woide: \u201eAuf Wildtiere achten\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Die Zahl der Wildunf\u00e4lle mit teilweise betr\u00e4chtlichen Sach- und Personensch\u00e4den machen Polizei, J\u00e4gern und Verkehrsbeh\u00f6rden Sorgen. Ein Arbeitskreis sucht seit mehreren Jahren nach M\u00f6glichkeiten zur Reduzierung der Wildunf\u00e4lle. Dazu wurden unter Ber\u00fccksichtigung verschiedener Komponenten 15 Wildunfallschwerpunkte im Landkreis Fulda mit Wildwechselzeichen und einer zus\u00e4tzlichen Geschwindigkeitsbeschr\u00e4nkung zwischen 18 Uhr und 7 Uhr besonders \u201ebeschildert\u201c. Da das Projekt nach Angaben von Landrat Bernd Woide f\u00fcr den Versuchszeitraum zumindest als Teilerfolg gewertet werden k\u00f6nne, bleibt die Beschilderung auch weiterhin bestehen.<\/p>\n<p>Die Polizeistation H\u00fcnfeld hat jetzt einen weitergehenden Pilotversuch angesto\u00dfen. An drei ausgew\u00e4hlten Versuchsstrecken sollen gro\u00dfe Hinweistafeln in Verbindung mit Geschwindigkeitsbeschr\u00e4nkungen und roten Dreibeinen auf die besondere Gefahr aufmerksam machen. Landrat Bernd Woide warnt, dass mit Beginn der Brunftzeit des Rehwildes Mitte Juli die Gefahr von Wildunf\u00e4llen steige. \u201eVor allem in Waldgebieten und im l\u00e4ndlichen Bereich sollten die Kraftfahrer bis Mitte August auch tags\u00fcber besondere Vorsicht walten lassen\u201c, lautet Woides Appell. In der Gluthitze der \u201eHundstage\u201c von 23. Juli bis 23. August erreichen die Flitterwochen der Rehe meist ihren H\u00f6hepunkt.<\/p>\n<p><strong>Hunde in Jagdgebierten ableinen<br \/>\n<\/strong><br \/>\nAufgrund der Klagen vieler Jagdaus\u00fcbungsberechtigter appelliert die untere Jagdbeh\u00f6rde an alle Hundebesitzer, zumindest in der Brut- und Setzzeit, die noch bis Juni andauert, ihre Vierbeiner anzuleinen. Nach geltendem Recht ist es aus Gr\u00fcnden des Jagdschutzes verboten, Hunde und Katzen in einem Jagdbezirk unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Beunruhigtes Wild erschwert eine ordnungsgem\u00e4\u00dfe Jagdaus\u00fcbung beziehungsweise macht sie teilweise unm\u00f6glich. Landrat Bernd Woide ist der Auffassung, dass sich durch ein zumindest vor\u00fcbergehendes Anleinen Interessenkonflikte vermieden lie\u00dfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Landkreis Fulda. \u201eEine Rekordstrecke beim Schwarzwild\u201c. So bilanzierte Manfred Wiegel von der unteren Jagdbeh\u00f6rde des Landkreises Fulda nach Auswertung aller Reviermeldungen f\u00fcr das zu Ende gegangene Jagdjahr 2008\/2009. Damit habe die hiesige J\u00e4gerschaft einen beachtlichen Beitrag zur Reduktion der Schwarzwildbest\u00e4nde geleistet. 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