{"id":26262,"date":"2009-04-15T05:19:50","date_gmt":"2009-04-15T03:19:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=26262"},"modified":"2009-04-15T07:20:29","modified_gmt":"2009-04-15T05:20:29","slug":"unser-weg-in-die-zukunft-ausstellung-des-biosphaerenreservats-rhoen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=26262","title":{"rendered":"\u201eUnser Weg in die Zukunft\u201c &#8211; Ausstellung des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/kal_vachdorf_komarkt_ausste.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-26263\" title=\"Mediendienst f\u00fcr das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n \/ Carsten Kallenbach\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/kal_vachdorf_komarkt_ausste.jpg\" alt=\"Mediendienst f\u00fcr das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n \/ Carsten Kallenbach\" height=\"560\" align=\"left\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/kal_vachdorf_komarkt_ausste.jpg 882w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/kal_vachdorf_komarkt_ausste-265x180.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 882px) 100vw, 882px\" \/><\/a><strong>Vachdorf\/Kaltensundheim.<\/strong> Die neue L\u00e4nder \u00fcbergreifende Ausstellung des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n unter dem Titel \u201eUnser Weg in die Zukunft\u201c ist noch bis zum 23. April im \u00d6komarkt von Vachdorf zu sehen. Danach wandert sie weiter durch die Region. Zwischen dem Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n und dem \u00d6komarkt in Vachdorf gebe es sehr viele Parallelen und Ankn\u00fcpfungspunkte, sagte der Leiter der Th\u00fcringer Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservates Rh\u00f6n, Karl-Friedrich Abe. Das Biosph\u00e4renreservat habe die Aufgabe, Mensch, Natur und Kultur miteinander zu verbinden. \u201eDas ist der Inhalt des UNESCO-Programms ,Der Mensch und die Biosph\u00e4re\u00e2\u20ac\u2122\u201c, erl\u00e4uterte Abe. <!--more--><\/p>\n<p>Anhand des beleuchteten Globus, der Bestandteil der Ausstellung ist, gab er einen \u00dcberblick \u00fcber die weltweit rund 520 Biosph\u00e4renreservate. In Deutschland gebe es 13 von ihnen; zwei weitere befinden sich in der Pr\u00fcfungsphase. Europa habe mit Abstand die meisten Biosph\u00e4renreservate von allen Kontinenten. Die Rh\u00f6n sei im weltweiten Netz der von der UNESCO anerkannten Gro\u00dfschutzgebiete ein Mosaikstein.<\/p>\n<p><strong>2009 &#8211; ein ganz besonderes Jahr<\/strong><\/p>\n<p>Das Jahr 2009 sei ein ganz besonderes, meinte Abe. Die Dachorganisation der Biosph\u00e4renreservate, Natur- und Nationalparke \u201eEUROPARC\u201c habe es zum \u201eJahr der Biosph\u00e4renreservate\u201c in Deutschland erkl\u00e4rt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel h\u00e4tten daf\u00fcr die Schirmherrschaft \u00fcbernommen. In Th\u00fcringen habe das \u201eJahr der Biosph\u00e4renreservate\u201c mit einer ganz besonderen Aktion begonnen. Das ganze Jahr \u00fcber fahre eine Stra\u00dfenbahn Werbung f\u00fcr die beiden Th\u00fcringer Biosph\u00e4renreservate Vessertal und Rh\u00f6n, sagte Abe. \u201eDiese Stra\u00dfenbahn soll die Einwohner und Besucher unserer Landeshauptstadt dazu anregen, sich von den Besonderheiten in beiden Regionen zu \u00fcberzeugen\u201c, hob der Leiter der Th\u00fcringer Verwaltungsstelle des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n hervor.<\/p>\n<p>Das Denken \u00fcber gesch\u00fctzte Gebiete sei inzwischen ein anderes geworden, meinte der Erste Beigeordnete des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, Klaus Thielemann. Von einer Glasglocke, die am Anfang in der Diskussion um die Schaffung des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n im Gespr\u00e4ch war, rede heute niemand mehr. \u201eEs muss nicht immer das Industriegebiet sein, denn es gibt auch andere M\u00f6glichkeiten, den Menschen, die in einem Biosph\u00e4renreservat leben, Perspektiven zu geben\u201c, sagte er.<\/p>\n<p><strong>Einer der gr\u00f6\u00dften \u00d6kobetriebe<\/strong><\/p>\n<p>Der \u00d6komarkt mit dem \u00d6kozentrum in Vachdorf sei einer der gr\u00f6\u00dften \u00d6kobetriebe in ganz Deutschland, unterstrich der B\u00fcrgermeister von Vachdorf, Richard Korsch. Alle zwei Jahre f\u00e4nden im Wechsel mit den Landschaftspflege-Agrarh\u00f6fen in Kaltensundheim \u00d6ko-Hoffeste statt, die sich eines sehr gro\u00dfen Zuspruchs aus der Bev\u00f6lkerung erfreuen. \u201eWir sind in Erg\u00e4nzung des \u00d6kozentrums entstanden\u201c, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des \u00d6komarkts Vachdorf, Erich Fleckenstein.<\/p>\n<p>Die Frage der zahlreichen Besucher des \u00d6kozentrums sei immer die gewesen, wo man die Produkte eigentlich zu kaufen bekommt. Das habe zur Gr\u00fcndung des \u00d6komarktes mit Hotel, Gastst\u00e4tte, B\u00e4ckerei, Fleischerei und G\u00e4rtnerei gef\u00fchrt. Die Kombination mit Schweinezucht und Schweinemast sowie der Schafzucht und der Landschaftspflege sei einmalig in Deutschland, erkl\u00e4rte Fleckenstein. Die Gastst\u00e4tte sei inzwischen sogar als \u00d6ko-Gastst\u00e4tte anerkannt. \u201eWir sind froh \u00fcber diese Ausstellung, denn uns verbindet in der Tat sehr viel mit dem Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n, an deren Peripherie wir ja liegen\u201c, hob der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer hervor.<\/p>\n<p>Es sei gut, dass das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n und der \u00d6komarkt in Vachdorf mit der Ausstellung des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n ihre Gemeinsamkeiten unterstreichen, sagte CDU-Landtagsabgeordneter Michael Heym. Zu DDR-Zeiten sei seiner Meinung nach mit zu wenig Bewusstsein in der Landwirtschaft umgegangen worden. Das habe sich \u2013 auch aufgrund der Existenz des Biosph\u00e4renreservates Rh\u00f6n \u2013 in den letzten fast 20 Jahren gr\u00fcndlich ge\u00e4ndert. Die Ausstellung diene dazu, dem Betrachter die Idee des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n n\u00e4her zu bringen. Sie zeige unter anderem, dass trotz aller existierenden Spannungsfelder auch eine wirtschaftliche Entwicklung m\u00f6glich ist, betonte der Landtagsabgeordnete.<\/p>\n<p>Karl-Friedrich Abe sagte, dass die Ausstellung \u201eUnser Weg in die Zukunft\u201c eine Wanderausstellung ist. \u201eEs bringt daher nichts, wenn sie gut verpackt im Zimmer steht. Sie muss f\u00fcr unsere Idee werben \u2013 und zwar vor allem au\u00dferhalb der Rh\u00f6n\u201c, meinte er. Deshalb werde auch auf der Bundesgartenschau in Schwerin eine Ausstellung \u00fcber die Rh\u00f6n und \u00fcber alle anderen Biosph\u00e4renreservate Deutschlands gezeigt \u2013 also vor vielen Tausenden Besuchern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vachdorf\/Kaltensundheim. Die neue L\u00e4nder \u00fcbergreifende Ausstellung des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n unter dem Titel \u201eUnser Weg in die Zukunft\u201c ist noch bis zum 23. April im \u00d6komarkt von Vachdorf zu sehen. 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