{"id":22209,"date":"2009-02-02T07:29:30","date_gmt":"2009-02-02T06:29:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=22209"},"modified":"2009-03-01T12:03:08","modified_gmt":"2009-03-01T11:03:08","slug":"vermehrt-betreuungsplaetze-fuer-schulkinder-schaffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=22209","title":{"rendered":"Vermehrt Betreuungspl\u00e4tze f\u00fcr Schulkinder schaffen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda.<\/strong> Einen deutlichen Anstieg der Betreuungspl\u00e4tze f\u00fcr Schulkinder im Alter von sechs bis zw\u00f6lf Jahren kann der Landkreis Fulda vermelden. Nach Angaben des Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Heiko Wingenfeld hat sich die Zahl der Pl\u00e4tze in den letzten beiden Jahren um ein Drittel erh\u00f6ht. Im Februar 2009 habe es 435 Betreuungspl\u00e4tze f\u00fcr Schulkinder gegeben, was einer Ausbaustufe von 60 Prozent entspreche, wenn man dabei zu Grunde lege, dass f\u00fcr zehn Prozent der sechs- bis zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Kinder ein au\u00dferh\u00e4uslicher Betreuungsbedarf bestehe. \u201eMit dieser Zwischenbilanz k\u00f6nnen wir zufrieden sein.\u201c<!--more--><\/p>\n<p><strong>Alters\u00fcbergreifende Gruppen<\/strong><\/p>\n<p>N\u00e4here Ausf\u00fchrungen zur Schulkinderbetreuung im Landkreis machte in der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses die bei der Kreisverwaltung f\u00fcr die Jugendhilfeplanung zust\u00e4ndige Sozial-P\u00e4dagogin Uta Riegel, nachdem Fachbereichsleiter Karl-Heinz Klug in die Thematik eingef\u00fchrt hatte. In vielen Kindertageseinrichtungen seien mittlerweile alters\u00fcbergreifende Gruppen eingerichtet worden, die auch von Schulkindern besucht w\u00fcrden. Vereinzelt gebe es in Kinderg\u00e4rten reine Hortgruppen. Zudem h\u00e4tten mehrere Grundschulen freiwillige Betreuungsangebote eingerichtet, die von F\u00f6rdervereinen getragen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Die Jugendhilfeplanerin wies darauf hin, dass alters\u00fcbergreifende Gruppen f\u00fcr Erst- und Zweitkl\u00e4ssler eine gute Betreuungsform darstellten. Dies gelte insbesondere dann, wenn solche Gruppen in Kindertagesst\u00e4tten eingerichtet w\u00fcrden, die den Schulkindern von fr\u00fcher vertraut seien. Dem Bedarf entsprechend k\u00f6nnten weitere Angebote sinnvoll sein. Nachdem mittlerweile fast alle Kinderg\u00e4rten nachmittags ge\u00f6ffnet h\u00e4tten, st\u00fcnden berufst\u00e4tige M\u00fctter bei der Einschulung ihrer Kinder vor ganz neuen Herausforderungen. Hier k\u00f6nne ein Hort hilfreich sein, wie das Beispiel Hofbieber zeige, wo alle Pl\u00e4tze belegt seien.<\/p>\n<p><strong>Bedarf geringer als gedacht<\/strong><\/p>\n<p>Nach einer Erhebung der Kreisverwaltung wurden inzwischen \u00fcber 100 Betreuungspl\u00e4tze f\u00fcr Schulkinder in alters\u00fcbergreifenden Gruppen eingerichtet. Weitere 35 Kinder k\u00f6nnen ein Hortangebot nutzen. Zus\u00e4tzlich stehen 210 Betreuungspl\u00e4tze \u00fcber F\u00f6rdervereine bereit, die jedoch nicht alle besetzt sind. Auch werden kreisweit rund 90 Pl\u00e4tze f\u00fcr Kinder im Schulalter in der Kindertagespflege angeboten. Dar\u00fcber hinaus ist zu ber\u00fccksichtigen, dass eine gewisse Anzahl von Kindern aufgrund struktureller Umst\u00e4nde keine Betreuung ben\u00f6tige, weil diese zum Beispiel eine Tagesgruppe oder eine Ganztagsschule besuchten.<\/p>\n<p>Damit reduziere sich die Gesamtzahl von \u00fcber 10.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern im Alter von sechs bis zw\u00f6lf Jahren um zirka 2.600, so dass bei 7.400 verbleibenden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern sowie einem angenommenen zehnprozentigen Betreuungsbedarf von gut 700 Betreuungspl\u00e4tzen ausgegangen werden k\u00f6nne, f\u00fchrte Frau Riegel aus. Ziel sei, so der Erste Kreisbeigeordnete, ein bedarfsgerechter Ausbau. Dr. Wingenfeld: \u201eEs geht nicht darum, bestimmte Quoten zu erf\u00fcllen.\u201c Auch sollten in einigen F\u00e4llen Betreuungsangebote eingerichtet werden, die jedoch mangels Interesse nicht zu Stande gekommen seien.<\/p>\n<p>Auch habe eine Umfrage des Landkreises bei den kreisangeh\u00f6rigen Kommunen ergeben, dass dort keine weitergehenden Betreuungsbedarfe bekannt seien. Falls n\u00f6tig, wolle man bei einzelfallbezogenen L\u00f6sungen mitarbeiten. Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wingenfeld \u00e4u\u00dfert die Vermutung, dass eine ganze Reihe von Familien mit dem Betreuungsumfang, der durch die verl\u00e4sslichen \u00d6ffnungszeiten der Schulen von 8.00 Uhr bis 13.30 geboten werde, klar komme. Dies sei vor allem dann der Fall, wenn ein Ehepartner einer Halbtagsbesch\u00e4ftigung nachgehe und seine Arbeitszeiten hinreichend flexibel gestalten k\u00f6nne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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