{"id":18471,"date":"2009-01-03T08:47:37","date_gmt":"2009-01-03T07:47:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=18471"},"modified":"2009-01-03T08:47:37","modified_gmt":"2009-01-03T07:47:37","slug":"dem-wanderer-zuliebe-ab-sofort-umstellen-auf-sichtmarkierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=18471","title":{"rendered":"Dem Wanderer zuliebe ab sofort umstellen auf \u201eSichtmarkierung\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/081231-sichtmarkierung.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-18472\" title=\"Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/081231-sichtmarkierung-265x353.jpg\" alt=\"Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n\" hspace=\"5\" width=\"265\" height=\"353\" align=\"left\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/081231-sichtmarkierung-265x353.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/081231-sichtmarkierung.jpg 450w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><strong>Fulda.<\/strong> Das Wanderjahr 2008 ist offiziell vorbei und im Rh\u00f6nklub kehrt \u2013 wie in anderen Vereinen auch \u2013 ein wenig Ruhe ein. Dennoch geht die Arbeit weiter. So trafen sich in diesen Tagen die Wegewarte in den einzelnen Gauen, um R\u00fcckblick zu halten, aber auch, um die Weichen f\u00fcr das neue Wanderjahr 2009 zu stellen.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Gesamtkosten von \u00fcber 11.000 \u00e2\u201a\u00ac<\/strong><br \/>\nAllein am Hochrh\u00f6ner mit seinen Zuwegungen zu den \u00dcbernachtungsbetrieben und den 20 Extratouren sind 546 km Wanderwegstrecken gekennzeichnet worden. Die schweren St\u00fcrme \u201eKyrill\u201c und \u201eEmma\u201c hatten auch in der Rh\u00f6n verheerende Spuren hinterlassen, die nicht von heute auf morgen beseitigt werden konnten. Die zust\u00e4ndigen Wegewarte arbeiteten hier mit den Forst\u00e4mtern vor Ort zusammen und erstellten \u201eUmleitungen\u201c, die es nach Beseitigung der Sch\u00e4den an den Wegen wieder zu l\u00f6schen galt. 712 ehrenamtliche Arbeitsstunden schlagen zu Buche. Die Wegewarte nutzten ihre privaten Pkw und fuhren 3 254 Kilometer, um an ihre \u201eArbeitspl\u00e4tze\u201c zu gelangen. F\u00fcr Material wie Pfosten und Schilder, Schrauben und Schellen, Farbe und Pinsel belaufen sich die Rechnungen auf \u00fcber 3 000 Euro, die aus der Rh\u00f6nklub-Kasse zu zahlen waren. Hinzu kommen \u201eSohlengeld\u201c (Stundenlohn von zwei Euro pro Stunde) sowie die Kosten f\u00fcr die Kilometer mit dem Pkw. Der Gesamtwert der Arbeiten und Leistungen am Hochrh\u00f6ner-Projekt bel\u00e4uft sich damit auf weit \u00fcber 11 000 Euro. Die f\u00fcnf Rh\u00f6ner Landkreise, in deren Auftrag der Rh\u00f6nklub an dem Projekt mitarbeitet, bezuschussen die Ausgaben gro\u00dfz\u00fcgig. \u201eOhne diese Zusch\u00fcsse w\u00e4re das Projekt nicht durchzuf\u00fchren, denn die staatlichen Zusch\u00fcsse aus Bayern, Hessen und Th\u00fcringen sind zu gering, um die teuren Materialien zu beschaffen\u201c, sagt die Pr\u00e4sidentin des Rh\u00f6nklubs, Regina Rinke.<\/p>\n<p>Der R\u00fcckblick, den die Gauwegewarte gaben, lie\u00df erkennen, wie flei\u00dfig alle Wegewarte des Rh\u00f6nklubs sich um vorbildliche Kennzeichnung der betreuten Rh\u00f6nklubwege bem\u00fchten, weil der 108. Deutsche Wandertag in Fulda und der Rh\u00f6n anstand. Viele lobende \u00c4u\u00dferungen \u00fcber hervorragend ausgeschilderte Wege sind beim Rh\u00f6nklub eingegangen. Nur ganz wenige negative Kritiken erreichten den Hauptvorstand. Das Wanderwegenetz umfasst, zusammen mit dem Hochrh\u00f6ner-Projekt, fast 6 200 Kilometer an Wegstrecke. Davon entfallen auf die bayerische Rh\u00f6n 2 494, auf die hessische 2 434 und auf die th\u00fcringische Rh\u00f6n 1 228 Kilometer.<\/p>\n<p>Beim Ausblick in das neue Markierungsjahr 2009 bat Hauptwegewart Thomas Lemke die Wegewarte, ihre Kennzeichnung der Wege durchweg auf die so genannte \u201eSichtmarkierung\u201c umzustellen. Diese wird laut Umfragen von den Wanderern gefordert, weil diese nicht mehr mit der Wanderkarte in der Hand wandern, sondern sich auf die Markierung verlassen wollen. Kennzeichnung \u201eauf Sicht\u201c erfordert teilweise zus\u00e4tzliche Arbeit, weil schlie\u00dflich ein Weg von A nach B, aber auch von B nach A gelaufen werden kann. Jeder Wegewart muss sich also beim Markieren stets umschauen, ob auch das Zeichen von der Gegenseite aus eingesehen werden kann.<\/p>\n<p><strong>Zertifizierung efordert Markierungen<\/strong><\/p>\n<p>Der \u201eHochrh\u00f6ner\u201c steht im Jahr 2009 wieder zur Zertifizierung an. \u201eDas bedeutet, er muss von vorn bis hinten wieder durchmarkiert werden. Das sind f\u00fcr die Wegewarte 173 Kilometer. Laut Wanderverband ist ein Kilometer in einer Stunde zu schaffen. Kommt die Astschere zum Einsatz, wird man damit wohl kaum auskommen\u201c, meint Regina Rinke. Wer Freude an der Arbeit f\u00fcr die Allgemeinheit habe, der sei deshalb beim Rh\u00f6nklub als Wegewart oder Helfer jederzeit willkommen, erg\u00e4nzt sie. Diesbez\u00fcgliche Meldungen nehmen die Gesch\u00e4ftsstelle in Fulda oder Regina Rinke in Wildflecken pers\u00f6nlich entgegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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