{"id":184610,"date":"2020-07-14T16:39:22","date_gmt":"2020-07-14T14:39:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=184610"},"modified":"2020-07-14T16:39:22","modified_gmt":"2020-07-14T14:39:22","slug":"hochwasserkatastrophe-in-west-ukraine-fuer-viele-menschen-elementare-hilfe-noetig-schwesterverband-in-iwano-frankiwsk-bittet-caritas-im-bistum-fulda-um-unterstuetzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=184610","title":{"rendered":"Hochwasserkatastrophe in West-Ukraine \u2013 f\u00fcr viele Menschen elementare Hilfe n\u00f6tig \u2013 Schwesterverband in Iwano-Frankiwsk bittet Caritas im Bistum Fulda um Unterst\u00fctzung"},"content":{"rendered":"<p>\u201eWenn unser Schwesterverband in der West-Ukraine um Unterst\u00fctzung bittet, werden wir uns selbstverst\u00e4ndlich bem\u00fchen, die Caritas in Iwano-Frankiwsk auch zu unterst\u00fctzen\u201c, betonte Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, nachdem den Fuldaer Verband eine Situationsschilderung aus dem osteurop\u00e4ischen Land rund 1.500 Kilometer \u00f6stlich der Rh\u00f6n erreichte. Den Landstrich \u00f6stlich der Karpaten, in dem die Stadt Iwano-Frankiwsk rund 150 Kilometer s\u00fcdlich von Lwiw \/ Lemberg gelegen ist, hat eine Hochwasserkatastrophe ereilt: Heftiger Regen lie\u00df die Fl\u00fcsschen aus den Bergen zu gro\u00dfen Str\u00f6men anschwellen, die das Gebiet vielerorts \u00fcberschwemmten. Die Lage ist f\u00fcr die Bewohner prek\u00e4r. Ganze St\u00e4dte und D\u00f6rfer sind \u00fcberschwemmt und nicht mehr \u00fcber die Stra\u00dfen erreichbar. Viele H\u00e4user stehen unter Wasser, die G\u00e4rten, die im l\u00e4ndlichen Raum mit Gem\u00fcse und Obst erheblich zur Nahrungsversorgung betragen, sind zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Caritas vor Ort, mit der die Caritas Fulda seit gut zehn Jahren in einem gemeinsamen Behindertenhilfe-Projekt verbunden ist, arbeitet seit dem Fr\u00fchjahr wegen der Corona-Krise schon personell und von ihren finanziellen M\u00f6glichkeiten her am Limit. Nun muss sie auch noch f\u00fcr viele Menschen, die von jetzt auf gleich ohne Hab und Gut dastanden, Katastrophenhilfe leisten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Hilferuf von Caritasdirektor Wolodymyr Tschornij und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Natalija Kosakevych klingt entsprechend eindr\u00fccklich: \u201eDie Situation durch die \u00dcberschwemmungen ist sehr schlecht und betrifft 17 administrative Landkreise im Gebiet Iwano-Frankiwsk. \u00dcber 15.000 Haushalte sind direkt betroffen. Es gibt F\u00e4lle, dass H\u00e4user endg\u00fcltig zerst\u00f6rt sind. Sehr gro\u00df sind auch Infrastruktur-Verluste an Br\u00fccken, Stra\u00dfen und Wasserleitungen. Wir tun was wir k\u00f6nnen; wir liefern Trinkwasser, Waschmittel, haben f\u00fcr Lebensmittelgaben auch vor Ort Spenden in H\u00f6he von ca. 20.000 UAH gesammelt (Anm. der Redaktion: Das entspricht in etwa 700 Euro). In dieser schwierigen Zeit wenden wir uns an Euch mit der Bitte um Hilfe und Unterst\u00fctzung, denn bis jetzt sind wir v\u00f6llig allein mit der Not!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eZur Soforthilfe\u201c, so Caritasdirektor Juch, \u201ewerden wir auf bereits f\u00fcr die Ukraine-Zusammenarbeit vorhandene Spendenertr\u00e4ge und die j\u00fcngsten Eink\u00fcnfte aus unserer Fremdw\u00e4hrungssammelaktion \u00e2\u20ac\u0161Kleine M\u00fcnze\u00e2\u20ac\u02dc zur\u00fcckgreifen. Dieses Geld wird sofort \u00fcberwiesen. Gerne wollen wir aber weitere Spenden f\u00fcr die Ukrainer sammeln, auch wenn wir wissen, dass viele Menschen hier in Osthessen momentan wegen der Corona-Krise ebenfalls sorgenvoll in die Zukunft schauen. Wir k\u00f6nnen jedoch vor dieser akuten Notlage wegen des Hochwassers nicht die Augen verschlie\u00dfen. Daher w\u00fcrden wir uns doch sehr freuen, wenn noch einige Spenden zur Hilfe f\u00fcr die Betroffenen rund um Iwano-Frankiwsk zusammenk\u00e4men!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Spenden unter dem Stichwort <strong>\u201eHochwasserhilfe UA\u201c<\/strong> sind m\u00f6glich auf das Spendenkonto der Caritas Fulda mit der IBAN DE64 5305 0180 0000 0002 20. Der gleiche Spenden-Betreff wurde auch f\u00fcr das Online-Spenden unter<a href=\"http:\/\/www.caritas-fulda.de\/\">www.caritas-fulda.de<\/a> eingerichtet (Men\u00fcpunkt \u201eEngagement\u201c anklicken). Die Caritas sagt herzlichen Dank!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eWenn unser Schwesterverband in der West-Ukraine um Unterst\u00fctzung bittet, werden wir uns selbstverst\u00e4ndlich bem\u00fchen, die Caritas in Iwano-Frankiwsk auch zu unterst\u00fctzen\u201c, betonte Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, nachdem den Fuldaer Verband eine Situationsschilderung aus dem osteurop\u00e4ischen Land rund 1.500 Kilometer \u00f6stlich der Rh\u00f6n erreichte. 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