{"id":184563,"date":"2020-07-13T15:04:32","date_gmt":"2020-07-13T13:04:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=184563"},"modified":"2020-07-13T15:04:32","modified_gmt":"2020-07-13T13:04:32","slug":"albert-schweitzer-schule-verabschiedet-vier-kollegen-und-kolleginnen-zum-schuljahresende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=184563","title":{"rendered":"Albert-Schweitzer-Schule verabschiedet vier Kollegen und Kolleginnen zum Schuljahresende"},"content":{"rendered":"<p>Das Ende eines Schuljahres bringt nicht nur f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen, nein, manchmal auch f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte. Christian Bolduan, Schulleiter der Albert-Schweitzer-Schule, konnte in der letzten Gesamtkonferenz dieses Schuljahres am Freitag des Ferienbeginns daher auch einige Ver\u00e4nderungen im Kollegium bekanntgeben: Manche Lehrkr\u00e4fte werden zu Beginn des n\u00e4chsten Schuljahres aus der Elternzeit oder einer Auslandsschule zur\u00fcckerwartet, Referendare beenden ihren Vorbereitungsdienst und manche langgedienten Mitglieder der Lehrerschaft verlassen die Schule ganz.<\/p>\n<p>Besonders den scheidenden Lehrkr\u00e4ften galt an diesem Tag die Aufmerksamkeit, waren die meisten von ihnen doch jahrzehntelag an dem Alsfelder Gymnasium t\u00e4tig, wie Bolduan in seiner Ansprache unterstrich. All denjenigen, die \u00fcber einen langen Zeitraum ihre Energie und Leidenschaft in den Unterricht an der Albert-Schweitzer-Schule gesteckt hatten, galt der Dank Schulleiters, der Fachschaften und des Personalrats, vertreten durch Miriam Reus.<\/p>\n<p>Als erste von vieren verabschiedete Bolduan die Lehrerin Kerstin Dietrich. Sie war w\u00e4hrend des letzten Jahres von der benachbarten Max-Eyth-Schule in den F\u00e4chern Deutsch und Deutsch als Zweitsprache teilweise an die Albert-Schweitzer-Schule abgeordnet und tritt nun wieder ihren regul\u00e4ren Dienst in der Max-Eyth-Schule an. Von dort wird sie der Albert-Schweitzer-Schule aber nach wie vor verbunden bleiben.<\/p>\n<p>Die Verabschiedung von Dr. Jochen Riege war dem Schulleiter eine erkl\u00e4rterma\u00dfen ehrenvolle Aufgabe \u2013 mit dem Fachlehrer f\u00fcr Mathematik und Politik\/Wirtschaft verlasse ein \u201elanggedientes Urgestein die Schule\u201c, so Bolduan mit Blick auf das Eintrittsdatum Rieges im August 1991. Begonnen hatte der P\u00e4dagoge mit einem Architekturstudium, das er nach seinem Zivildienst zugunsten der P\u00e4dagogik aufgab. Dieses Fach war nach Aussage des Laudators stets Rieges Augenmerk, das sich deutlich sowohl in seiner Magister- als auch seiner Doktorarbeit niedergeschlagen habe. Riege sei in jeder Hinsicht sehr aktiv gewesen; auch als verl\u00e4sslicher und zugewandter Ausbilder f\u00fcr Referendare. Als Reformp\u00e4dagoge habe er ma\u00dfgeblich an der Schulentwicklung mitgewirkt. Fast 30 Jahr lang habe Riege sachlich und p\u00e4dagogisch, dennoch engagiert und begeistert, Generationen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern animiert, angeregt und motiviert, unterstrich Bolduan die Anerkennung der Schulgemeinschaft. Obwohl stets offen und bereit eigene Meinungen zu \u00fcberdenken, sei Dr. Riege sich selbst treu geblieben. Ab dem neuen Schuljahr wird der Oberstudienrat am Schwalmgymnasium in Treysa wirken, was ihm als schon immer nachhaltig und \u00f6kologisch agierender Person erm\u00f6glichen werde, mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule zu kommen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. \u201eWir sehen gerade in Zeiten wie diesen, wie sinnvoll unser Beruf ist\u201c, so das Res\u00fcmee Rieges zum Abschied. Wie Bolduan vor ihm blickte er auf verschiedene Anekdoten zur\u00fcck und dankte f\u00fcr den warmherzigen und wertsch\u00e4tzenden Abschied, dem ihm auch die einzelnen Lehrkr\u00e4fte breiteten.<\/p>\n<p>In Abwesenheit wurde Ute Stock verabschiedet. Sie hat Mathematik und Physik an der Albert-Schweitzer-Schule unterrichtet und war seit 1990 an dem Gymnasium t\u00e4tig &#8211; und somit noch l\u00e4nger dabei als Dr. Riege vor ihr. Von zuhause aus meldete sie sich mit einer Gru\u00dfbotschaft zu Wort, die Thomas Weidemann, stellvertretender Schulleiter, verlas. Darin lobte Stock die Wachheit und Diskussionsfreude an der Schule, die \u201egro\u00dfartige Gemeinschaft und angenehme Atmosph\u00e4re\u201c. Die Albert-Schweitzer-Schule zeichne sich durch einen zielgerichteten Kurs aus, der stets das Wohl der Kinder im Auge habe, befand die in den Ruhestand scheidende Lehrkraft, die sich bei allen Kolleginnen und Kollegen sowie dem Schulleitungsteam bedankte.<\/p>\n<p>Zur W\u00fcrdigung einer ebenfalls ganz herausragenden Leistung und eines besonderen Abschieds legte Schulleitungsmitglied und Fachbereichsleiter Holger Palm einen Friesennerz an. Schlie\u00dflich werde man Hildegard S\u00e4mann, die nach sage und schreibe 40 Dienstjahren die Albert-Schweitzer-Schule verl\u00e4sst, im Ruhestand wohl h\u00e4ufig an der Nordsee antreffen. \u201eEine solche Treue zu einer Schule, eine solche Lebensleistung, sind selten\u201c, konstatierte Palm der scheidenden Lehrerin f\u00fcr Ethik, Politik\/Wirtschaft und Musik, die nach eigenem Bekunden \u201ejeden Tag gern\u201c zu Schule gekommen sei. Hier habe sie sich neben einem engagierten Unterricht, der getragen war von gro\u00dfem Respekt und Wertsch\u00e4tzung, wie Palm unterstrich, unter anderem als Mitglied der Schulkonferenz und der Bosnienhilfe sowie des Arbeitskreises Musik und des Landesmusikrats Hessen hervorgetan genauso wie als Fachsprecherin und als verl\u00e4ssliche Ansprechpartnerin f\u00fcr Kolleginnen und Kollegen sowie f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. \u201eHildegard war schon da, als ich kam\u201c, war stets eine R\u00fcckmeldung, die Palm w\u00e4hrend seiner Recherchen f\u00fcr die Laudatio erhalten habe \u2013 kein Wunder nach dieser langen Dienstzeit, in der sie nur einmal einen \u2013 gl\u00fccklicherweise f\u00fcr alle erfolglosen \u2013 Versetzungsantrag geschrieben habe. Humorvoll und gutgelaunt \u00fcberbrachten sowohl Palm als auch die Sprecher der Fachschaften und des Personalrats ihre Abschiedsworte. Sie alle einte mit der scheidenden Kollegin die Einsicht, dass sie es wohl kaum so lange dort ausgehalten h\u00e4tte, wenn es nicht so sch\u00f6n, so wertsch\u00e4tzend, so angenehm und so kollegial gewesen w\u00e4re. Genau daf\u00fcr dankte S\u00e4mann ihren Kolleginnen und Kollegen, die stets ein offenes Ohr f\u00fcr sie gehabt h\u00e4tten. Ihr Dank galt auch den meist motivierten Eltern sowie den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, die sich ihrerseits bei S\u00e4mann \u2013 die aufgrund der Corona-Pandemie sch\u00f6n l\u00e4ngere Zeit nicht mehr pers\u00f6nlich an der Schule war \u2013 bereits per Mail herzlich verabschiedet hatten. Mit vielen Geschenken und lieben Worten verabschiedete das Kollegium Hildegard S\u00e4mann \u2013 und mit Musik, denn f\u00fcr diesen Fachbereich lie\u00df ihr Kollege Arno Pausch zum Abschied Johann Sebastian Bach sprechen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Das Ende eines Schuljahres bringt nicht nur f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen, nein, manchmal auch f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte. 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