{"id":184548,"date":"2020-07-07T13:29:22","date_gmt":"2020-07-07T11:29:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=184548"},"modified":"2020-07-07T13:30:19","modified_gmt":"2020-07-07T11:30:19","slug":"die-besonderheiten-der-barockstadt-fulda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=184548","title":{"rendered":"Die Besonderheiten der Barockstadt Fulda"},"content":{"rendered":"<p>Wer Fulda, die Stadt am gleichnamigen Fluss, besuchen m\u00f6chte, wird bereits auf der Autobahn darauf hingewiesen, dass es hier etwas Besonderes zu sehen gibt. Auf den Hinweisschildern wird die Stadt als Barockstadt Fulda bezeichnet. Diesen Namenszusatz erhielt Fulda, weil das Bild der Stadt durch das zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbaute Barockviertel gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p>Diese wundersch\u00f6nen barocken Bauten sowie die romantische mittelalterliche Altstadt haben es erm\u00f6glicht, dass Fulda im Jahr 2012 zur sch\u00f6nsten Stadt Hessens gew\u00e4hlt wurde.<\/p>\n<p><strong>Das Barockviertel in Fulda<\/strong><br \/>\nGro\u00dfen <a href=\"https:\/\/sports.williamhill.com\/betting\/de-de\/live\/alle\">Live Sport<\/a> wird man in Fulda nicht finden. Fu\u00dfball spielt man hier in der Kreisliga A und auch in anderen Sportarten wird man wenig finden, worauf man den ein oder anderen Euro wetten k\u00f6nnte. Das soll der Sache aber keinen Abbruch tun, denn Fulda hat etliche Sehensw\u00fcrdigkeiten zu bieten, allen voran das Barockviertel.<\/p>\n<p>Findet man in anderen St\u00e4dten vereinzelt Bauten aus dieser Zeit, so vereint Fulda ein komplettes eindrucksvolles Barockensemble. Nur kurze Wege voneinander entfernt liegen die Prachtbauten des 18. Jahrhunderts. Zu diesen Bauten geh\u00f6ren der Dientzenhofer Dom, das in dieser Zeit barockisierte und erweiterte Stadtschloss, die Orangerie und die Floravase.<\/p>\n<p>Weiteren Blickfang aus dieser Zeit bilden das Paulustor, die Fuldaer Hauptwache sowie die barockisierten B\u00fcrgerh\u00e4user rund um den Bonifatiusplatz und die in Nachbarschaft zum Schloss gelegenen Adelspalais. Den Abschluss des Barockviertels bilden das Palais von der Tann und das Palais Buttlar.<\/p>\n<p><strong>Der Dom St. Salvator<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fuldaer_Dom\">Der Dom zu Fulda<\/a> ist die bedeutendste Barockkirche Hessens und Wahrzeichen der Barockstadt. Erbaut wurde die Kirche im Stil des italienischen Barocks zwischen 1704 und 1712 unter der Leitung von Johann Dientzenhofer, der durch Eindr\u00fccke von St. Peter und der Lateransbasilika in Rom zur in Wei\u00df gehaltenen Gestaltung des Innenraums inspiriert wurde. Die Sch\u00f6nheit des Doms spiegelt sich in der pr\u00e4chtigen Kanzel, kunstvollen Nebenalt\u00e4ren, der eindrucksvollen Vierungskuppel sowie im Bonifatiusaltar und in aufwendig gestalteten Grabm\u00e4lern.<\/p>\n<p><strong>Das Fuldaer Schloss, die Orangerie und die Floravase<\/strong><\/p>\n<p>Dientzenhofer ist ebenfalls verantwortlich f\u00fcr das barockisierte Stadtschloss. Nach seinen Pl\u00e4nen wurden in den Jahren 1708 bis 1714 die Vorg\u00e4ngerbauten zum heutigen barocken Schloss als Vierfl\u00fcgelanlage mit zwei Seitenfl\u00fcgeln umgebaut. W\u00e4hrend ein Gro\u00dfteil des Schlosses heute die Stadtverwaltung beheimatet, wurden aber auch einige historische R\u00e4ume rekonstruiert und bieten dem Besucher einen Einblick in die Lebenswelt des Absolutismus.<\/p>\n<p>Einige Jahre sp\u00e4ter wurde die <a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=183199\">Orangerie<\/a> als barocke Sch\u00f6nheit geschaffen und diente den F\u00fcrst\u00e4bten als Veranstaltungsort f\u00fcr Sommerfeste. Wie f\u00fcr eine Orangerie \u00fcblich, wurden dann in den Wintermonaten hier die mediterranen Zitronen- und Orangenb\u00e4ume \u00fcberwintert. Der Prachtbau beherbergt unter anderem den Apollosaal, dessen Deckenfresko in der Mitte den Sonnengott Apoll mit seinem Sonnenwagen zeigt. Der Saal dient heute dem angrenzenden Hotel als Fr\u00fchst\u00fccksraum und Caf\u00e9.<\/p>\n<p>Ebenfalls ein Wahrzeichen der Stadt Fulda ist die 6,8 m gro\u00dfe Skulptur, die im Jahr 1728 aus einem Stein gehauen wurde. Dargestellt wird die G\u00f6ttin der Gartenbaukunst, Flora, die dieser Skulptur auch ihren Namen gab, &#8211; Floravase. Sie fand ihren Platz auf der Freitreppe der Orangerie. In der erhobenen Hand h\u00e4lt die Flora das Wahrzeichen des Fuldaer F\u00fcrstabtes von Dalberg, eine goldene Lilie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wer Fulda, die Stadt am gleichnamigen Fluss, besuchen m\u00f6chte, wird bereits auf der Autobahn darauf hingewiesen, dass es hier etwas Besonderes zu sehen gibt. Auf den Hinweisschildern wird die Stadt als Barockstadt Fulda bezeichnet. Diesen Namenszusatz erhielt Fulda, weil das Bild der Stadt durch das zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbaute Barockviertel gepr\u00e4gt ist. 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