{"id":183899,"date":"2020-03-19T09:54:15","date_gmt":"2020-03-19T08:54:15","guid":{"rendered":"http:\/\/fuldaer-nachrichten.de\/?p=183899"},"modified":"2020-03-19T09:54:15","modified_gmt":"2020-03-19T08:54:15","slug":"einkehrtag-der-wallduernwallfahrer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=183899","title":{"rendered":"Einkehrtag der Walld\u00fcrnwallfahrer"},"content":{"rendered":"<p>Zu einem Einkehrtag waren die Walld\u00fcrnwallfahrer, Angeh\u00f6rige und Interessierte in die Sankt Jakobuskirche und das B\u00fcrgerhaus in Thalau eingeladen. Pfarrer i. R. Edwin Erhard, Hammelburg referierte.<\/p>\n<p>Mit dem traditionellen Kreuzweg aus dem Wallfahrtsbuch begann der Einkehrtag in der Jakobuskirche. W\u00e4hrend der Wallfahrt zum Heiligen Blut im badischen Walld\u00fcrn wird dieser Kreuzweg in einer anstrengenden Bergstrecke zwischen Gamburg und \u00dcssigheim gebetet. Ein Kreuz mit dem Walld\u00fcrn-Emblem am Taubertal-Radweg markiert die Stelle. Es tr\u00e4gt die Inschrift: \u201eHier beginnt der Kreuzweg der Fu\u00dfwallfahrt Fulda-Walld\u00fcrn\u201c. Referent Edwin Erhard betrachtet in seinen geistlichen Impuls im B\u00fcrgerhaus das Thema: \u201eEchter Glaube hilft den Menschen jung zu bleiben, auch wenn er alt wird\u201c. Als Beispiel schilderte er das Gesicht einer alten Frau, das trotz Runzeln eine gl\u00fcckliche Ausstrahlung hatte. Sie habe den M\u00fcll aus Sorgen und schlechten Erfahrungen zu Wertstoff gemacht, der sie bereichert habe. So dr\u00fccke jedes Gesicht Empfindungen aus. Er empfahl, das eigene Gesicht unter dieser Perspektive einmal im Spiegel zu betrachten. Ein Mensch k\u00f6nne sehr krank sein, aber in der Seele gesund, wenn er in Gott die Liebe sehe. Diese Liebe mache das Dasein wertvoll. Seine Anregung war, alles was einem belastet auf einen \u201eSchuldschein\u201c zu schreiben und diesen dann bewusst zu verbrennen. So werde das B\u00f6se zu Schall und Rauch. Auch in der Beichte k\u00f6nne die Seele \u201eausgemistet\u201c werden. In Bezug auf die Walld\u00fcrnwallfahrt deutete er wallfahren als \u201eGottesdienst mit den F\u00fc\u00dfen\u201c. Man erfahre die Sch\u00f6nheit der Sch\u00f6pfung, erlebe den Glauben der Mitpilger, k\u00f6nne sich mit diesen \u00fcber seine Gedanken austauschen und so in der \u00d6ffentlichkeit zeigen, dass man seinen Glauben lebt. Bedeutend sei das eigene Gl\u00fcck im Leben zu erkennen. Dazu m\u00fcsse man sein inneres Gef\u00e4ngnis verlassen, und seine Fantasie auf das Gute verwenden. Einen gl\u00fccklichen Menschen liebe Gott. Und wer Gottes Liebe erfahre und selbst liebe, der bleibe jung, auch wenn er alt werde.<\/p>\n<p>Nach Gespr\u00e4ch und Begegnung schloss der Einkehrtag mit der Eucharistiefeier in der Thalauer Kirche, dem Pfarrer Edwin Erhard vorstand. Musikalisch wurde der Gottesdienst, wie auch zuvor der Kreuzweg durch die Wallfahrtsmusiker der Walld\u00fcrnwallfahrt (Leitung G\u00fcnter Straub, Waldfenster) mitgestaltet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Zu einem Einkehrtag waren die Walld\u00fcrnwallfahrer, Angeh\u00f6rige und Interessierte in die Sankt Jakobuskirche und das B\u00fcrgerhaus in Thalau eingeladen. Pfarrer i. R. Edwin Erhard, Hammelburg referierte. Mit dem traditionellen Kreuzweg aus dem Wallfahrtsbuch begann der Einkehrtag in der Jakobuskirche. 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