{"id":183465,"date":"2019-11-30T21:53:38","date_gmt":"2019-11-30T20:53:38","guid":{"rendered":"http:\/\/fuldaer-nachrichten.de\/?p=183465"},"modified":"2019-11-30T21:53:38","modified_gmt":"2019-11-30T20:53:38","slug":"schoene-alsfelder-geschichtsstunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=183465","title":{"rendered":"Sch\u00f6ne Alsfelder Geschichtsstunde"},"content":{"rendered":"<p>Sie wird sich nat\u00fcrlich mit dem geschichtlichen Hintergrund der Stadt Alsfeld besch\u00e4ftigen \u2013 die Festschrift, die der Geschichts- und Museumsverein anl\u00e4sslich des kommenden 800-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums der Stadt derzeit erarbeitet. Dennoch wird sie viele neue Erkenntnisse enthalten und Themen bearbeiten, die bisher zu kurz kamen. Eines davon soll die Besch\u00e4ftigung mit der Zeit von 1914 bis 1949 sein. F\u00fcr dieses Kapitel konnte der Geschichts- und Museumsverein den Marburger Historiker Prof. Dr. Otto Volk gewinnen, der nun gemeinsam mit dem Autorenteam die Menschen in und um Alsfeld um Dokumente aus dieser Zeit gebeten hatte. Einen ersten Termin zur Besprechung und Sichtung von Unterlagen nutzten am vergangenen Dienstag eine Handvoll B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern, die mit kleineren und gr\u00f6\u00dferen Stapeln von Schriftst\u00fccken und Fotografien in das Freiwilligenzentrum gekommen waren.<!--more--><\/p>\n<p>Schriftleiter Dr. Norbert Hansen begr\u00fc\u00dfte die G\u00e4ste und stellte das Projekt Festschrift kurz vor, bevor Prof. Dr. Volk auf das inhaltliche Interesse seiner Arbeit einging. \u201eIn der Festschrift zur 750-Jahr-Feier vor f\u00fcnfzig Jahren, im Jahr 1972 also, ist das 20. Jahrhundert mit dem Ersten und Zweiten Weltkrieg komplett ausgeklammert worden\u201c, erl\u00e4uterte der Historiker und betonte, dass es der Wunsch des Geschichts- und Museumsverein sei, dieses Thema im Rahmen eines wissenschaftlichen Beitrags in der neuen Festschrift zu beleuchten. Er freute sich sehr, dass dem Aufruf nach der Bereitstellung von Dokumenten auf Anhieb einige Menschen gefolgt waren, um Fotos, Briefe, Feldpost, Tageb\u00fccher und anderes zur Verf\u00fcgung zu stellen. \u201eOffizielle, amtliche Unterlagen liegen in ausreichendem Ma\u00dfe in den Archiven vor\u201c, so Volk, \u201ewas wir gerne m\u00f6chten, sind private Dokumente, die das Leben und die Erfahrungen von Menschen wiedergeben.\u201c <\/p>\n<p>Und davon hatten die f\u00fcnf Erschienenen schon eine ganze Menge mitgebracht:<br \/>\nPrivate Fotos, Postkarten, Notgeld, Briefe, Hinweise auf das Wiederaufleben der Kunst direkt nach dem Krieg bereits im Jahr 1946 in Alsfeld \u2013 es gab viele Dinge, die zu einem angeregten, fast zweist\u00fcndigen Gespr\u00e4ch f\u00fchrten, das zeige, wie wichtig der Austausch \u00fcber die vielen Facetten dieser Zeit immer noch ist. \u201eEine sch\u00f6ne gemeinsame Geschichtsstunde\u201c nannte Prof. Dr. Volk dieses Treffen abschlie\u00dfend, an dessen Ende weitere Termine zur Sichtung des Materials besprochen wurden.<\/p>\n<p>Noch zwei weitere Termine zur Abgabe und Sichtung von Dokumenten bietet der Geschichts- und Museumsverein gemeinsam mit Prof. Dr. Volk an: Diese finden am Donnerstag, dem 5. Dezember, und eine Woche sp\u00e4ter, am Donnerstag, dem 12. Dezember, jeweils von 14 bis 17:00 Uhr im Stadtarchiv statt. \u201eWir w\u00fcrden uns freuen, wenn noch zahlreiche weitere Menschen den Weg zu uns finden w\u00fcrden\u201c, so der einhellige Appell des Autorenteams an die Menschen in Alsfeld und Umgebung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Sie wird sich nat\u00fcrlich mit dem geschichtlichen Hintergrund der Stadt Alsfeld besch\u00e4ftigen \u2013 die Festschrift, die der Geschichts- und Museumsverein anl\u00e4sslich des kommenden 800-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums der Stadt derzeit erarbeitet. Dennoch wird sie viele neue Erkenntnisse enthalten und Themen bearbeiten, die bisher zu kurz kamen. 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