{"id":183284,"date":"2019-11-25T16:18:23","date_gmt":"2019-11-25T15:18:23","guid":{"rendered":"http:\/\/fuldaer-nachrichten.de\/?p=183284"},"modified":"2019-11-25T16:18:23","modified_gmt":"2019-11-25T15:18:23","slug":"wandern-im-winter-wunderland-verbraucherinformation-der-ergo-reiseversicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=183284","title":{"rendered":"Wandern im Winter-Wunderland &#8211; Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung"},"content":{"rendered":"<p>Wandern liegt im Trend: J\u00e4hrlich schn\u00fcren etwa 32 Millionen Deutsche gelegentlich und sieben Millionen regelm\u00e4\u00dfig ihre Wanderschuhe, um die Bergwelt zu genie\u00dfen. Doch nicht nur in der warmen Jahreszeit, auch im Winter ist der Outdoor-Sport beliebt. Was Urlauber dann bei der Vorbereitung und der Wahl der Ausr\u00fcstung beachten sollten, wei\u00df Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung.<\/p>\n<p><strong>Mehr Zeit einplanen<\/strong><br \/>\nViele Wintersportorte bieten neben Skipisten, Langlaufloipen und Rodelbahnen vermehrt eigene Winterwanderwege an. Sie sind meist gut ausgeschildert und pr\u00e4pariert. Dennoch empfiehlt Birgit Dreyer, sich bei der Vorbereitung auf jahreszeitliche Besonderheiten einzustellen: \u201eBesonders wichtig: Zwischen 16 und 17 Uhr wird es dunkel. Die Tour sollte so geplant sein, dass die Wanderer dann wieder zur\u00fcck sind. Dabei sollten sie ber\u00fccksichtigen, dass eine Wanderung im Winter meist mehr Zeit erfordert als im Sommer.\u201c Daf\u00fcr gibt es mehrere Gr\u00fcnde. Zum einen ist das Wandern im Schnee oft kr\u00e4ftezehrend. Nicht alle Wege sind freiger\u00e4umt, manchmal m\u00fcssen die Wanderer durch tiefen Schnee stapfen oder sich auf glatten Abschnitten vorsichtig fortbewegen. Auch sind Schilder oder Markierungen oft zugeschneit \u2013 daher k\u00f6nnen Pausen notwendig sein, um sich zu orientieren. Dreyer erg\u00e4nzt: \u201eZudem kann sich die Beschaffenheit der Wege im Laufe des Tages \u00e4ndern: Trockene Wege k\u00f6nnen durch Schneefall matschig oder durch K\u00e4lte und N\u00e4sse rutschig werden. Der R\u00fcckweg dauert daher vielleicht um einiges l\u00e4nger als der Hinweg.\u201c<\/p>\n<p><strong>Passende Ausr\u00fcstung ist das A &amp; O<\/strong><br \/>\nUnabh\u00e4ngig von der Jahreszeit sollten Bergfreunde auf die richtige Ausr\u00fcstung viel Wert legen. Das f\u00e4ngt bei den Schuhen an: \u201eIm Winter sind feste Wanderstiefel unerl\u00e4sslich. Wer leicht friert, kann warme Schuhsohlen aus Filz oder Fell einlegen\u201c, so Dreyer. \u201eLiegt der Schnee sehr hoch, k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich Gamaschen sinnvoll sein, ein \u00dcberzug f\u00fcr die Schuhe, der vor eindringender N\u00e4sse sch\u00fctzt. Sind die Wege vereist, bieten Spikes Sicherheit.\u201c Ansonsten empfiehlt Dreyer warme, atmungsaktive und wasserfeste Kleidung. Idealerweise ziehen Wanderer verschiedene Schichten an. Denn selbst bei kalten Temperaturen k\u00f6nnen sie ins Schwitzen geraten. Dazu kommen Teleskopst\u00f6cke mit Schneetellern, die einen sicheren Tritt gew\u00e4hrleisten.<br \/>\n<strong><br \/>\nAuf alles vorbereitet<\/strong><br \/>\nWer Gl\u00fcck hat, kann nicht nur verschneite Landschaften genie\u00dfen, sondern auch noch die Sonne. Dann ist wegen der Reflektionen im Schnee ein guter Sonnenschutz unerl\u00e4sslich. Dazu geh\u00f6rt neben Sonnenbrille und Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor auch eine Creme f\u00fcr die Lippen. Wichtig ist au\u00dferdem eine Thermosflasche mit einem warmen Getr\u00e4nk und Proviant. Denn gerade im Winter k\u00f6nnen H\u00fctten und auch manche Gasth\u00f6fe geschlossen sein. Je schneereicher die Strecke, desto gr\u00f6\u00dfer die Gefahr, dass Wegmarkierungen, beispielsweise auf Steinen, zugeschneit sind. Hilfreich bei der Orientierung sind gutes Kartenmaterial und eventuell ein GPS-Tracker auf dem Smartphone. Da winterliche Temperaturen die Akkulaufzeit reduzieren, empfiehlt es sich, f\u00fcr technisches Equipment wie GPS-Ger\u00e4t, Kamera oder Handy einen Wechselakku einzupacken. Ein letzter Hinweis der Reiseexpertin: Wer Touren in besonders schneereiche Regionen, bei sehr starkem Schneefall und insbesondere in den Alpen plant, sollte auch den Lawinenwarndienst beachten. Einen \u00dcberblick aller Lawinenwarndienste im Alpenraum liefert der Deutsche Alpenverein. F\u00fchrt die Winterwanderung ins Ausland, ist eine Auslandskrankenversicherung ratsam. Sie \u00fcbernimmt anfallende Arzt- und Behandlungskosten und im Fall der F\u00e4lle auch Such-, Rettungs- und Bergungskosten sowie die Auslagen f\u00fcr einen Krankenr\u00fccktransport. Dieser wird von den gesetzlichen Krankenkassen \u00fcbrigens grunds\u00e4tzlich nicht \u00fcbernommen \u2013 das gilt auch f\u00fcr Deutschland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wandern liegt im Trend: J\u00e4hrlich schn\u00fcren etwa 32 Millionen Deutsche gelegentlich und sieben Millionen regelm\u00e4\u00dfig ihre Wanderschuhe, um die Bergwelt zu genie\u00dfen. Doch nicht nur in der warmen Jahreszeit, auch im Winter ist der Outdoor-Sport beliebt. 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