{"id":183131,"date":"2019-11-18T20:44:02","date_gmt":"2019-11-18T19:44:02","guid":{"rendered":"http:\/\/fuldaer-nachrichten.de\/?p=183131"},"modified":"2019-11-18T20:44:24","modified_gmt":"2019-11-18T19:44:24","slug":"rhoenenergie-fulda-informiert-ueber-die-energiepreise-2020-erdgas-stabil-moderate-erhoehung-beim-strom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=183131","title":{"rendered":"Rh\u00f6nEnergie Fulda informiert \u00fcber die Energiepreise 2020 &#8211; Erdgas stabil, moderate Erh\u00f6hung beim Strom"},"content":{"rendered":"<p>Zahlreiche deutsche Energieversorger erh\u00f6hen in diesen Tagen ihre Strompreise. Auch die Rh\u00f6nEnergie Fulda muss sich den Marktzw\u00e4ngen beugen. Doch gibt es f\u00fcr die Kunden zu Beginn der Heizperiode auch eine gute Nachricht: Die Preise f\u00fcr Erdgas bleiben stabil.  <\/p>\n<p>Wesentlicher Preistreiber sind erneut staatliche Abgaben und Umlagen auf den Strompreis. So erh\u00f6ht sich die Umlage zur F\u00f6rderung der Erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) im kommenden Jahr um 5,48 Prozent. Dar\u00fcber hinaus steigen die Geb\u00fchren f\u00fcr die Durchleitung von Strom durch die Stromnetze. Das alles summiert sich.<\/p>\n<p><strong>Immer h\u00f6here Belastung durch Steuern und Abgaben <\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie Energiewende fordert ihren Preis. Die erneut steigenden staatlichen Steuern und Abgaben machen es deutlich\u201c, kommentiert Martin Heun, Sprecher der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Rh\u00f6nEnergie Fulda. \u201eDiese von uns nicht beeinflussbaren Belastungen treiben die Preise in die H\u00f6he. Gleichzeitig sind wir bei den Gro\u00dfhandelspreisen f\u00fcr Strom mit steigenden Kosten konfrontiert. Obwohl wir unsere Energie vorausschauend beschaffen, k\u00f6nnen wir nicht alle Zusatzbelastungen aus eigener Kraft ausgleichen. Wie viele andere Energieversorger  m\u00fcssen wir daher unsere Strompreise zum 1. Januar 2020 anpassen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Moderate Anhebung<\/strong><\/p>\n<p>Was die Preisanpassung f\u00fcr die Kunden bedeutet, zeigt folgende Beispielrechnung: Kunden in der Grundversorgung mit dem Tarif Rh\u00f6nStrom Komfort haben einen durchschnittlichen Jahresverbrauch von 1.874 Kilowattstunden (kWh). Die Preisanpassung zum 1. Januar 2020 in H\u00f6he von 1,47 ct\/kWh f\u00fchrt f\u00fcr sie zu einer monatlichen Mehrbelastung von 2,30 Euro (brutto). <\/p>\n<p><strong>Die Preise f\u00fcr Erdgas bleiben unver\u00e4ndert <\/strong><\/p>\n<p>Kunden der Rh\u00f6nEnergie Fulda, die mit Erdgas heizen, k\u00f6nnen aufatmen. F\u00fcr ihren umweltschonenden Energietr\u00e4ger gibt es keine Preisanpassung. \u201eZwar gab es auch beim Gas Kostensteigerungen, aber die k\u00f6nnen wir auffangen. So \u00e4ndert sich f\u00fcr unsere Erdgas-Kunden zu Jahresbeginn 2020 nichts\u201c, erl\u00e4utert Martin Heun. Er verweist darauf, dass das Unternehmen die Erdgas-Preise bereits seit 2011 stabil halten kann.  <\/p>\n<p><strong>Hintergrundinformation<br \/>\nWie \u201ean der Tankstelle\u201c <\/strong><\/p>\n<p>Im Bundesdurchschnitt machen die staatlichen Steuern, Abgaben und Umlagen bereits rund 53 Prozent des Strompreises aus. Pro 100 Euro auf der Stromrechnung sind also derzeit 53 Euro staatlich verursacht. <\/p>\n<p>Die Energiebranche fordert seit Langem den staatlichen Anteil am Strompreis endlich zu reduzieren. So k\u00f6nnte die Stromsteuer massiv gesenkt werden und die besondere Ausgleichsregelung zur Entlastung der im internationalen Wettbewerb stehenden Industrie von Teilen der EEG-Umlage steuerfinanziert werden. Beide Ma\u00dfnahmen zusammen w\u00fcrden nach Berechnungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) den Strompreis um 4,4 Cent pro Kilowattstunde senken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Zahlreiche deutsche Energieversorger erh\u00f6hen in diesen Tagen ihre Strompreise. Auch die Rh\u00f6nEnergie Fulda muss sich den Marktzw\u00e4ngen beugen. Doch gibt es f\u00fcr die Kunden zu Beginn der Heizperiode auch eine gute Nachricht: Die Preise f\u00fcr Erdgas bleiben stabil. Wesentlicher Preistreiber sind erneut staatliche Abgaben und Umlagen auf den Strompreis. 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