{"id":183107,"date":"2019-11-15T17:18:57","date_gmt":"2019-11-15T16:18:57","guid":{"rendered":"http:\/\/fuldaer-nachrichten.de\/?p=183107"},"modified":"2019-11-15T17:18:57","modified_gmt":"2019-11-15T16:18:57","slug":"klimafreundlich-durch-den-winter-tipps-zum-energie-und-geldsparen-in-der-kalten-jahreszeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=183107","title":{"rendered":"Klimafreundlich durch den Winter &#8211; Tipps zum Energie- und Geldsparen in der kalten Jahreszeit"},"content":{"rendered":"<p>Wenn die Temperaturen sinken, steigen die Energiekosten. Denn in Herbst und Winter laufen wieder die Heizungen und die kurzen Tage sorgen daf\u00fcr, dass Lampen l\u00e4nger brennen. Doch schon ein paar Handgriffe k\u00f6nnen helfen, das Haushaltskonto zu entlasten und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Jonas Weinknecht, Umwelt- und Klimaschutz-Experte von ERGO, gibt Verbrauchern n\u00fctzliche Tipps, wie sie Energie und damit auch CO2 sparen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Energiebewusst heizen<\/strong><br \/>\nWenn es drau\u00dfen regnet, st\u00fcrmt oder schneit, soll es wenigstens in der Wohnung gem\u00fctlich sein. Zu diesem Zweck drehen viele die Heizung ordentlich auf und belassen es bis zum Ende des Winters dabei. \u201eDas schadet nicht nur der Haushaltskasse, sondern auch der Umwelt\u201c, wei\u00df Jonas Weinknecht. Die optimale Raumtemperatur liegt auch im Winter bei 20 Grad. Wem das zu kalt ist, sollte darauf achten, auch in der Wohnung der Jahreszeit entsprechende Kleidung zu tragen, also lieber einen Wollpullover als ein kurz\u00e4rmeliges T-Shirt. Im Schlafzimmer reichen sogar 17 bis 19 Grad. Wer nachts leicht friert, kann sich, statt die Heizung hochzudrehen, mit entsprechend warmen Bettdecken helfen. Oder eine W\u00e4rmflasche mit ins Bett nehmen. Damit die W\u00e4rme nicht nach drau\u00dfen entweicht, sollten Rolll\u00e4den oder Vorh\u00e4nge vor allem nachts geschlossen sein \u2013 so sinkt der W\u00e4rmeverlust um bis zu 20 Prozent. Auch muss die Heizung nicht durchg\u00e4ngig auf dem gleichen Niveau laufen. \u201eWer die Wohnung oder das Haus verl\u00e4sst, sollte die Heizung wie in der Nacht herunterdrehen, aber nicht ganz ausschalten\u201c, r\u00e4t der Umwelt- und Klimaschutz-Experte. \u201eSonst k\u00fchlen die R\u00e4ume schnell aus und der Energiebedarf f\u00fcr das Wiederaufheizen f\u00e4llt dann deutlich h\u00f6her aus.\u201c Au\u00dferdem: Keine M\u00f6belst\u00fccke oder Vorh\u00e4nge direkt vor den Heizk\u00f6rpern platzieren. Denn das f\u00fchrt dazu, dass sich die W\u00e4rme nicht richtig ausbreiten kann. \u00dcbrigens: Am effektivsten heizt es sich mit einem programmierbaren Thermostat an den Heizk\u00f6rpern. Es erlaubt, die Temperatur f\u00fcr jeden Raum ideal einzustellen.<\/p>\n<p><strong>Auch im Winter l\u00fcften<\/strong><br \/>\nAuch wenn es im Winter drau\u00dfen oft eisig ist: L\u00fcften ist dennoch wichtig. Es bringt frischen Sauerstoff in die Wohnung und verhindert Schimmelbildung. Dazu in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden Sto\u00dfl\u00fcften. Jonas Weinknecht empfiehlt je nach Raumnutzung, alle zwei bis drei Stunden die Fenster vier bis sieben Minuten ganz zu \u00f6ffnen. Vorsicht: Dauerhaft gekippte Fenster sind nicht sinnvoll, denn die frische Luft gelangt nur langsam nach innen und l\u00e4sst die W\u00e4nde ausk\u00fchlen.<\/p>\n<p><strong>Strom sparen<\/strong><br \/>\nDie Tage werden k\u00fcrzer und die N\u00e4chte daf\u00fcr umso l\u00e4nger. Die Folge: Lampen sind im Dauereinsatz. \u201eDie Beleuchtung macht bis zu 10 Prozent der Energiekosten aus\u201c, so Weinknecht. Doch auch hier k\u00f6nnen Verbraucher sparen: LED-Leuchtmittel ben\u00f6tigen deutlich weniger Energie als herk\u00f6mmliche Gl\u00fchbirnen oder Halogenlampen. R\u00e4ume, in denen sich niemand aufh\u00e4lt, m\u00fcssen nicht beleuchtet sein. Und die Weihnachtslichterketten k\u00f6nnen auch mal Pause machen. Warmwasser z\u00e4hlt im Winter ebenfalls zu den Energiefressern: Durch die niedrigen Temperaturen wird mehr Energie ben\u00f6tigt, um das Wasser zu erw\u00e4rmen. Wer duscht statt zu baden, spart Wasser und Energie. Ein weiterer Tipp des Experten: Beim Backen von Kuchen oder Pl\u00e4tzchen auf das Vorheizen verzichten. Der Backvorgang dauert dann zwar etwas l\u00e4nger, kostet aber insgesamt weniger Energie. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen die B\u00e4cker die Restw\u00e4rme des Backofens beispielsweise noch f\u00fcr das Aufw\u00e4rmen des Abendessens oder zum Erw\u00e4rmen der Wohnung nutzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wenn die Temperaturen sinken, steigen die Energiekosten. Denn in Herbst und Winter laufen wieder die Heizungen und die kurzen Tage sorgen daf\u00fcr, dass Lampen l\u00e4nger brennen. Doch schon ein paar Handgriffe k\u00f6nnen helfen, das Haushaltskonto zu entlasten und der Umwelt etwas Gutes zu tun. 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